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Start Grenz'nlos Nach Ringlstetters Dialekt-Fauxpas: „Das war nicht unsere Absicht“

Nach Ringlstetters Dialekt-Fauxpas: „Das war nicht unsere Absicht“

veröffentlicht von Stephan Hörhammer | 15.10.2020 | kein Kommentar
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Straubing/Spiegelau. Da hat er sich aber mal so richtig in die Nesseln gesetzt, der Ringlstetter Hannes. Zumindest, wenn man nach der großen Mehrheit der Kommentatoren geht, die auf der Hog’n-Facebook-Seite ihre Meinung zu Ringlstetters jüngstem Show-Beitrag „Sprachliche Eigenheiten im Nationalpark Bayerischer Wald“ kundgetan haben. „Nicht lustig!! Zwei arrogante Bildungsbürger ziehen jemanden durch den Dreck, der freiwillig Einblick in seine Arbeit gibt, und stellen ihn als dumm dar“, ist dort etwa zu lesen. Oder: „Für jemand, der aus Straubing kommt (gemeint ist Hannes Ringlstetter – Anm. d. Red.), war das eher schwach. Natürlich darf man sich über Dialekte lustig machen, auch über den Waidler-Dialekt. Aber man sollte sich nicht über die Person lustig machen, die so spricht.“

Hier der betreffende Hog’n-Facebook-Post über Hannes Ringlstetters Show-Beitrag:

"Der Moser Martin, zuständig für den Nationalpark Bayerischer Wald, erklärt, was bei ihm den ganzen Tag so los ist. Für…

Gepostet von Onlinemagazin da Hog'n am Montag, 12. Oktober 2020

„Der Moser Martin, zuständig für den Nationalpark Bayerischer Wald, erklärt, was bei ihm den ganzen Tag so los ist. Für jeden verständlich? Nein. Aber Hannes kann helfen“, heißt es in dem zum Beitrag gehörigen Anreißer-Text in der Mediathek des Bayerischen Rundfunks. Wir haben den Showmoderator mit den Reaktionen der Hog’n-Leserschaft konfrontiert und ihn dazu befragt. Grundsätzlich ist er der Meinung: „Ich akzeptiere den Umstand, dass nicht jede meiner Aktionen jedem gleich gut gefällt.“ Und: „Ich habe nie die Absicht, dass sich Menschen nachhaltig beleidigt fühlen.“

„Es geht bei uns immer um Selbstironie“

Herr Ringlstetter: Worin genau besteht die Pointe dieses Beitrags? Worüber soll der Zuschauer lachen?

Die Lustigkeit von Sprache, Dialekten und worüber er will – Stichwort: Demokratie!

Machen Sie sich dabei über die Person lustig, deren dialektale (Aus-)Sprache oder den Inhalt des Gesagten? Oder geht es um ganz was anderes?

Moderator Hannes Ringlstetter mit Show-Partnerin Carolin Matzko. Foto: ringlstetter.tv

Es geht bei uns und der Show grundsätzlich um Spaß und um die humoristische Beschäftigung mit bayerischen also auch sprachlichen Eigenheiten. In 130 Sendungen haben wir das immer wieder mit allen Regierungsbezirken und Dialekten getan, gerne in der Spielart, dass ich Caro (Carolin Matzko, Ringlstetters Show-Partnerin – Anm. d. Red.) als nicht Bairisch sprechender Person Dialekte und Eigenheiten lustig erkläre oder aufbereite. Das war auch nachweislich der Inhalt dieser Nummer. Und es geht bei uns immer um Selbstironie. Auf die bauen wir. Sonst funktioniert Humor meines Erachtens nicht. Humor ist eben auch, über sich selbst lachen zu können – nicht nur über die anderen.

Ist es für Sie als Entertainer und Showman legitim, sich über andere Menschen lustig zu machen? Wenn ja: Warum?

Ich denke, dass in allen Sendungen, die wir gemacht haben, immer klar war und ist, dass wir uns nicht über andere Menschen lustig machen – außer über die Mächtigen. Es käme aber doch nie jemand auf die Idee, sich über die Verballhornung der Aussprache des Herrn Aiwanger zu echauffieren, auch wenn es zig Menschen gibt, die ebenso reden, und sich dadurch „beleidigt“ fühlen könnten. Es wird nebenbei in dieser Frage eine Intention unterstellt, die wir nie haben. Es geht bei dieser Nummer überhaupt nicht „gegen“ jemanden. Wer uns das nicht glauben will, will es halt nicht glauben, da kann ich nix dagegen tun, das ist so im Humor – fragen Sie mal bei der katholischen Kirche nach.

„… tut mir das aufrichtig leid“

Können Sie nachvollziehen, dass sich Dialektsprecher aus dem Bayerischen Wald durch diesen Beitrag vor den Kopf gestoßen fühlen?

Nein. Das verstehe ich, ehrlich gesagt, nicht. Ich hoffe auch, dass alle, die sich davon vor den Kopf gestoßen fühlen, nie über Hubert Aiwangers „Opfelsoft“ gelacht haben, denn dann wäre es unfassbar scheinheilig.

Können Sie nachvollziehen, dass sich Herr Moser durch Ihren Beitrag beleidigt fühlen könnte?

Wenn Herr Moser sich durch diese Passage beleidigt fühlen sollte, tut mir das aufrichtig leid. Weil, wie mehrfach ausgeführt, gar nicht unsere Absicht. Leider haben wir auf unsere Einladung zur Sendung diese Woche noch keine persönliche Antwort bekommen, aber wir hoffen, dass er zu einem anderen Termin bei uns im Studio vorbeischaut.

Vielen Dank für Ihre Antworten.

die Fragen stellte: Stephan Hörhammer

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Schlagwörter: bairisch, Bayerischer Rundfunk, Beleidigung, BR Mediathek, Caro Matzko, Carolin Matzko, Dialekt, Facebook, Facebook-Kommentare, Hannes Ringlstetter, Hubert Aiwanger, Humor, Interview, Martin Moser, Mediathek BR, Nationalpark, Nationalpark Bayerischer Wald, Ringlstetter, Sprachliche Eigenheiten im Nationalpark Bayerischer Wald, Waidler, Woid
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