Botschafter des Bayerischen Waldes (19): Polit-Urgestein Helmut Behringer

Hohenau. Auch jetzt – seine aktive Zeit als SPD’ler neigt sich allmählich dem Ende zu – ist Helmut Behringer durch und durch Politiker. Seine gewählten Worte in Kombination mit den so typischen Floskeln lassen den Rückschluss darauf zu, dass Politik über die Jahre hinweg zu seinem Lebensinhalt geworden ist. Man kann es ihm nicht verdenken, wenn man auf seine Vita blickt: Von 1972 bis 2002 war Behringer Bürgermeister der Gemeinde Hohenau. Seit der Gebietsreform vor 46 Jahren ist er darüber hinaus Mitglied des Freyung-Grafenauer Kreistages und ist somit dienstältester Kreisrat. Nervenauftreibende Jahre, die ihre Spuren hinterließen.

Von 1972 bis 2002 Bürgermeister der Gemeinde Hohenau, seit 1972 im Kreistag des Landkreises Freyung-Grafenau: Helmut Behringer (76) ist Politiker durch und durch.

Geht es allerdings um Fußball – Helmut Behringers Passion von Kindesbeinen an – blüht er regelrecht auf. Die Worte sprudeln dann nur so aus ihm heraus. Er erzählt von vielen Stunden auf dem Bolzplatz mit Freunden, von seiner Zeit beim TV Freyung, wo er als junger Mann als treffsicherer Mittelstürmer in Erscheinung getreten ist, und von seiner Rückkehr zum SV Hohenau, „seinem“ Verein.

Vom Bayerwald zum Probetraining nach Kaiserslautern

Seine fußballerischen Qualitäten gingen sogar soweit, dass die Scouts des 1. FC Kaiserslautern – damals eine der besten Mannschaften Deutschlands – ihn 1957 zum Probetraining eingeladen haben. Gemeinsam mit seinen Freunden und Arbeitskollegen Edi Stabl und Hans Danzer hob er später den Landkreis-Pokal aus der Taufe. Zunächst fand dieser vor bis zu 1.000 Zuschauern im Freien statt und mündete schließlich in den FRG-Hallencup.

Generell ist Helmut Behringer mit seinem Leben zufrieden. Die Zusammenlegung der Gemeinden Hohenau und Schönbrunn am Lusen, der Ausbau der Infrastruktur, der Kanalbau, insgesamt sechs umfassende Dorferneuerungen, viele Förderantrage und noch viel mehr Investitionen – im Rückblick meint der 76-Jährige vieles richtig gemacht zu haben. Er wollte ein Ansprechpartner für seine Bürger sein, er wollte was bewegen und gestalten. Das alles hat er erreicht, wie er findet. „Ja, das hat er“, bestätigt auch seine Schwester Antonia. „Und wenn es nötig war, ist er sogar mit dem Schneepflugfahrer frühmorgens mitgefahren, um dessen Probleme lösen zu können.“

–> Die ganze Geschichte über Helmut Behringer gibt’s hier zu lesen (einfach klicken)

_______________________

In Zusammenarbeit mit der Ferienregion Nationalpark Bayerischer Wald präsentiert das Onlinemagazin da Hog’n im Rahmen der Serie „Vom Wald das Beste: Botschafter des Bayerischen Waldes“ zahlreiche Porträts über heimische Persönlichkeiten und Charakterköpfe, die den Woid so liebens- und lebenswert machen.

 da Hog’n

Print Friendly, PDF & Email
Da Hog'n geht um!
Ja, uns gibt's kostenlos. Und ja, wir sagen: Gern geschehen. Das Online-Magazin "da Hog'n" ist ein Angebot im Netzwerk der freien Presse. Wer den "Hog'n" und dessen Berichterstattung mit ein paar Cent oder gerne auch mehr unterstützen möchte, kann dies gerne tun: Ganz einfach per Paypal!

Ein Kommentar bei "Botschafter des Bayerischen Waldes (19): Polit-Urgestein Helmut Behringer"

  1. Wer Ihn kennt, kann nur sagen, ein super Mann, Kollege und Freund, au f den man sich verlassen konnte!

Dein Kommentar

Kommentar eintragen