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Eggenfelden. Still war es geworden um unsere „Grande Dame“ des Theaters an der Rott seit ihrem letzten öffentlichen Auftritt vor ziemlich genau einem Jahr, als sie (den mittlerweile Ex-)Intendanten Karl Sibelius im Juli 2014 zum Saisonabschluss-Interview für das Onlinemagazin da Hog’n getroffen hat. Und plötzlich war unser Fräulein Weiler, unsere sagenumwobene „Jubel-Kritikerin“, auf die mit diversen Berichten in der Heimatzeitung eine bis dato beispiellose Hexenjagd eröffnet wurde (Stichwort: „Wer ist Fräulein Weiler?“), unser Phantom der Oper, unsere Guerilla-Schreiberin vom Dienst, die nichts mehr liebt als die Menschen auf der Bühne und die darauf präsentierten Geschichten, von der Bildfläche verschwunden. Sie wurde geliebt (vom Publikum) und sie wurde gehasst (von der PNP-Kulturredaktion) – und wart doch nicht mehr gesehen…

"Wer ist Fräulein Weiler?" titelte Raimund Meisenberger... Screenshot: da Hog'n
„Wer ist Fräulein Weiler?“ titelte die Passauer Neue Presse im Februar 2014 – und zerbrach sich in Person von Kultur-Redakteur Raimund M. in zahlreichen schlaflosen Nächten den Kopf über diese Frage. Screenshot: da Hog’n

Und jetzt das! Paukenschlag! Eilmeldung! Exklusivitätitvitässtatus! Macht einen Newsticker! Holt die BILD, den Focus und alle anderen Seichtmedien zusammen! Diese Nachricht wird die Welt wohl grundlegend verändern: Fräulein Weiler meldet sich aus der Versenkung zurück – und lupft zum ersten Mal ihren Schleier! (Wie viele Ausrufezeichen-Sätze waren das jetzt hintereinander?? Egal!!! Ausrufezeichen wirken immer!!!) Zum Hintergrund: Die Hog’n-Redaktion erreichte am Montag dieser Woche ein kleinerer Umschlag. Absender: Unbekannt. Der Inhalt: ein Video-Band mit brisantem Inhalt, versehen mit der von zittrigen Händen verfassten Aufschrift „An: Passauer Neue Presse, Feuilleton der PNP, Stadtplatz 8, 94078 Freyung“. Mit anbei: Das Foto eines blassen Wesens mit lackierten Fingernägeln, Schminkspiegel in der Hand und getönten Augen – auf der Rückseite die Zeilen: „In ewiger Verbundeheit, Ihr Fräulein Henriette Weiler“. Daneben: ein lippenstiftverschmierter Kussmund…

Fräulein_Weiler Making of (17)
Dieses Foto war dem Video, das von einer Band namens „The Stringes“ untermalt ist, beigefügt. Handelt es sich dabei um die wohl meistgesuchteste Jubel-Kritikerin dieser Welt, um Fräulein Weiler?
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Ups!!! (geht das schon wieder los mit den Ausrufezeichen…) Da hat sich wohl jemand in der Adresse geirrt – und das gute Stück glatt ein paar Häuser weiter, in der Hog’n-Redaktion (Stadtplatz 1) abgegeben…  So eine Verwechslung kann ja mal vorkommen… Wir wollen aber nicht so sein und der Öffentlickeit (genauso wie der PNP-Kulturredaktion) das (zu 99,99 Prozent durch die NSA-verifizierte) Videomaterial selbstverständlich nicht vorenthalten. Ihr werdet nicht glauben, was Ihr in den nächsten Sekunden zu sehen bekommt (das ist so dermaßen Buzzfeed-viral-Heftig.co). Nur so viel sei verraten: Bei Fräulein Weiler könnte es sich womöglich doch um einen Mann handeln (der eine Vorliebe für „Dickmänner“, behaarte Beine, grüne Kleider, große Meisenknödel und roten Presssack hat – irgendwie mehr als spooky…)

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da Hog’n

–> mehr zum Thema Fräulein Weiler gibt’s hier zu lesen (einfach klicken)


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