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Sportplatz Ferienregion: Gefragtes „Pflaster“ für große Wettkämpfe

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Spiegelau/Bayerisch Eisenstein. „Raus in die Natur“ –  In der Ferienregion Nationalpark Bayerischer Wald heißt das auch „rauf auf die Bretter“ und „rein in die Laufschuhe“. Denn die Landkreise Regen und Freyung-Grafenau sind ein gefragtes Pflaster, wenn es um  hochkarätige Sportveranstaltungen geht: Sportler aus ganz Bayern, Deutschland und vielen anderen Ländern kommen 2017 in die Ferienregion, um sich bei Bayerischen und Deutschen Meisterschaften, Weltmeisterschaften und anderen internationalen Wettbewerben zu messen. Mehr als 300 Biathleten aus 40 Ländern werden am kommenden Wochenende, 13. und 14. Januar, beim IBU-Cup im Hohenzollern-Skistadion am Großen Arbersee erwartet.

Mitte Februar blickt die paralympische Welt nach Finsterau: Dort werden die IPC-Weltmeisterschaften 2017 ausgetragen.

Berge und Höhenmeter, abwechslungsreiche Wege, anspruchsvolle Strecken, gut ausgebaute Loipen, eines der modernsten Biathlonstadien in Deutschland, Schneesicherheit und mehr: Die Ferienregion bringt vieles mit, was sich Sportler wünschen. „Es ist außergewöhnlich, wie viele große Wettbewerbe in verschiedensten Sportarten bei uns ausgetragen werden – vom Biathlon bis zum Trailrunning, im Sommer wie im Winter. Unsere Region ist sehr vielseitig und bei Verbänden wie dem Deutschen Skiverband oder dem Deutschen Leichtathletikverband sowie Sportlern aus aller Welt bekannt“, freut sich Monika Dombrowsky, Geschäftsführerin der FNBW.

Unter anderem startet Denise Herrmann am Arber

Biathlon gilt in Deutschland als Trendsportart Nummer 1. Der Mix aus Kraft und Kondition auf der Strecke und Konzentration am Schießstand fasziniert. Die Ferienregion ist eine Biathlonregion – und hat neben Ruhpolding und Oberhof das bekannteste Skistadion in Deutschland und die einzige deutsche Biathlonanlage, die eine Lizenz für den IBU-Cup, sprich die „Liga“ gleich nach dem Weltcup, hat. Das erste Rennenim Rahmen des IBU-Cups 2017 im Hohenzollern-Skistadion startet am Freitag, 13. Januar, um 10 Uhr mit dem 20-Kilometer-Einzel der Männer. Die Frauen zeigen ab 13.30 Uhr, was sie über die 15 Kilometer drauf haben. Um 10 Uhr und um 12.30 Uhr fällt am Samstag der Startschuss für die Mixed-Staffeln. Gemeldet hat unter anderem Denise Herrmann, die vor ihrem Wechsel zu den Biathleten für Deutschland im Langlauf-Weltcup startete. Die Ausrichter rechnen mit mehreren hundert Zuschauern pro Tag. Auch beim Training am Mittwoch und Donnerstag kann man die Sportler in Aktion erleben. Die Organisatoren vor Ort freuen sich doppelt: Die Ausbauarbeiten im Stadion wurden rechtzeitig vor dem Rennwochenende abgeschlossen, die neuen Schneekanonen und der Naturschnee der vergangenen Tage sorgen für beste Wettkampfbedingungen.

Von 10. bis 14. Januar findet im Hohenzollern-Skistadion der IBU-Cup statt. Foto: OK Bayerischer Wald

Die Biathlonanlage unter dem Arber gilt als schneesicher und  anspruchsvoll, auch wegen der steilen und langen Anstiege – und die werden die Biathleten diese Woche fast schon hinauf springen, um bei der Siegerehrung auf dem Treppchen zu stehen. Schon Magdalena Neuner startete in ihrer aktiven Zeit übrigens im Hohenzollern-Skistadion zu Wettkämpfen, genau wie Andrea Henkel, Michael Greis, Andreas Birnbacher und weitere Sportler der deutschen Biathlon-Elite. Die Nationalmannschaften aus  Weißrussland, der Ukraine, China, Korea oder Tschechien nutzten die Anlage für die Saison-Vorbereitung, viele Male kämpften Biathlon-Teams bei  nationalen und internationalen Meisterschaften hier um Treffer am Schießstand und schnelle Zeiten auf den Runden. Auch Florian Graf, der Biathlon-Star, der aus Eppenschlag, also direkt aus der Ferienregion kommt, trainiert im Hohenzollern-Stadion, wenn er in der Heimat ist.

Wer Lust hat, kann im Hohenzollern-Skistadion selbst ausprobieren, wie schwierig, aber auch schön es ist, nach einer schnellen Runde auf den Skiern mit dem 3,5 Kilo schweren Kleinkalibergewehr aus 50 Metern Entfernung zu versuchen, ins Schwarze zu treffen. Bei „Biathlon für Jedermann“ geht es zu bestimmten Terminen im Winter auf Skiern und im Sommer in Laufschuhen, mit dem Radl oder auf Skirollern um die Kurven und dann an den Schießstand. Anfänger, die zum ersten Mal auf Skiern stehen, können hier ebenso mitmachen wie Hobby-Sportler, die fitter sind auf den Brettern.

Beste Voraussetzungen für 130 Athleten in Finsterau

Mit Finsterau wird in wenigen Wochen ein weiterer Ort in der Ferienregion zum Mittelpunkt für Sportler aus aller Welt: Von Freitag, 10. Februar, bis Sonntag, 19. Februar, stehen die World Para Nordic Skiing Championships, sprich die Weltmeisterschaften im Ski-Langlauf und Biathlon für Sportler mit Behinderung, an. Am Start werden 130 der weltbesten Wintersportathleten im Langlauf/Biathlon aus gut 20 Nationen sein und in Finsterau ihre Weltmeister küren. Wenige Wintersportorte bieten für Langlauf und Biathlon so gute Voraussetzungen wie Finsterau. Deshalb wählte das International Paralympic Committee die Ferienregion schon mehrfach zum Austragungsort für Weltrennen oder Weltcup-Finals.

FNBW-Geschäftsführerin Monika Dombrowsky: „Unsere Region ist sehr vielseitig und bei Verbänden wie dem Deutschen Skiverband oder dem Deutschen Leichtathletikverband sowie Sportlern aus aller Welt bekannt.“

Schon eine Woche später steht im Hohenzollern-Skistadion die nächste große Sportveranstaltung an: Von Freitag, 17. Februar, bis Sonntag, 19. Februar, steigt der OPA-FIS Continental-Cup im Langlauf – der einzige OPA-Cup in Deutschland in der aktuellen Wettkampfsaison. Langläufer aus mehreren Nationen werden sich in der Ferienregion miteinander messen, unter anderem im Sprint und in der Verfolgung. Rund 400 Teilnehmer aus ganz Deutschland kämpfen von Mittwoch, 19. April, bis Sonntag, 23. April, in der Frauenauer Bürgerhalle bei der Deutschen Meisterschaft im Kraft-Dreikampf um die Medaillen.

Auch das Sommerprogramm hat es in sich

Auch im Sommer wird in der Ferienregion kräftig gesportelt – beispielsweise von den besten Leichtathleten in Deutschland: 500 Sportler werden am Samstag, 10. Juni, in den Bayerischen Wald kommen, um hier die Bayerischen und Deutschen Meisterschaften sowie einen offenen Berglauf auszutragen. Von Bayerisch Eisenstein aus geht es für die Läufer auf die 12,5 Kilometer lange Strecke zum Großen Arbersee, zum Mittagsplatzl, in die Bodenmaiser Mulde und von dort hinauf auf den Arbergipfel. Im September werden im Hohenzollern-Stadion voraussichtlich die Deutschen Meisterschaften des Deutschen Skiverbands ausgetragen, auf Rollerskiern werden die Weltcup-Läufer um die Punkte fahren. In sich hat es der ARBERLAND Ultra-Trail am Samstag, 23. September: Bei dem Trailrunning-Event geht es auf sieben Gipfel und eine 60 Kilometer lange Strecke durch den Bayerischen Wald.

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