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Rund 110 Ladesäulen für Elektrofahrzeuge in der Region sind erst der Anfang…

Freyung-Grafenau. Die rund 110 Ladesäulen für Elektrofahrzeuge in der Region sind erst der Anfang für ein breites Netz der Elektromobilität. Jede dieser Stationen ist derzeit noch mit unterschiedlicher Technik ausgestattet. Auch die grafischen Benutzeroberflächen weichen sehr voneinander ab. Das sollte sich jedoch bald ändern. Mit dem Projekt „Framework für Ladestationen“ im Rahmen des „Netzwerks für intelligente Ladetechnik“ (iLEM) entwickelt der Technologie Campus Freyung zusammen mit mehreren ostbayerischen Firmen und der Hochschule Regensburg ein Framework für die Software von Ladestationen.

Integration eines Service- und Reparaturmanagements

Eine Ladesäule aus dem Hause Technagon. Foto: www.eu-wald.de
…vorher muss aber das bestehende Netz mit derselben Technik ausgestattet werden. Foto: eu-wald.de

Davon profitieren sowohl die Nutzer, die Ladesäulenhersteller als auch der Betreiber. Für den Nutzer wird eine einheitliche grafische Benutzeroberfläche geschaffen, die zum einen eine Darstellung auf mobilen Geräten ermöglicht und zum anderen Informationen zum Ladeverlauf gibt. Wenn Ladesäulenhersteller das neu entwickelte Framework nutzen, kann dadurch die technische Entwicklung von Ladesäulen erheblich vereinfacht und beschleunigt werden. Durch die geplante Integration eines Service- und Reparaturmanagements profitiert der Betreiber, weil er beispielsweise Fehlermeldungen bekommt und umgehend Servicetechniker informieren kann.

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Der Technologie Campus Freyung mit der Arbeitsgruppe Embedded Systems/Automotive Electronics erweitert daneben auch die Hardware und die Kommunikationsschnittstellen der Ladesäulen für eine Smart Grid-Fähigkeit. Darunter versteht man intelligente Stromnetze, die zum Beispiel den Ladezeitpunkt in Abhängigkeit vom aktuellen Strombedarf im Verteilnetz bestmöglich wählen. Der Ladevorgang kann somit an den aktuellen Strombedarf im Verteilnetz des Energieversorgers angepasst werden, um beispielsweise Lastspitzen zu verringern. Der Kommunikationsbedarf zwischen Fahrzeug, Ladesäule und einem zentralen System wird dadurch erhöht und intelligent kontrolliert. Das im Projekt entwickelte System soll in Zukunft über eine standardisierte Schnittstelle an handelsübliche Ladeboxen angeschlossen werden können, sodass die entwickelten Vorteile eine breite Anwendung finden können.

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da Hog’n


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