Hog’n-Wetterfrosch Martin Zoidl: „Zwischenfrühling nimmt ein jähes Ende“

Zweistellige Temperaturen, Sonnenschein und die Schneedecke schmilzt in der Sonne nur so dahin – nach dem jünsten Kälteeinbruch, der in den vergangenen Tagen von einer kräftigen Warmfront unterbrochen wurde, hätte man sich schon fast wieder mit dem Gedanken anfreunden können, die kurzärmeligen Sachen aus dem Kleiderschrank zu holen. Doch mit dem Wunschdenken ist nun schneller wieder Schluss als uns allen lieb ist: Die Vorderseitenlage, welche uns das Schönwetter beschert hat, wird am Wochenende durch eine kräftige Kaltfront beendet. Nun liegt es an uns, jedes noch verfügbare Grad zu genießen, bevor Väterchen Frost wieder durchgreift.

Am Freitag können wir uns aber erst noch einmal von warmen Temperaturen und freundlichem Wetter verwöhnen lassen. Zwar sind auch einige Wolken im Wettermix mit dabei, jedoch dürfte die Sonne dabei auf keinen Fall zu kurz kommen. Einer leichten Föhnlage sei Dank wird es wohl der wärmste Tag in diesem kurzen Witterungsabschnitt. Das Quecksilber erreicht nämlich am Nachmittag tatsächlich Werte von rund 13 Grad. Wer sich nachmittags freinehmen kann, ist gut beraten, dies zu tun.

Am Abend trifft die Kaltfront im Woid ein

Der Samstag erhält in dieser Hinsicht auf jeden Fall schon einen ersten Dämpfer. Die langgezogene Kaltfront, die sich über tausende Kilometer erstreckt, erreicht uns zwar am Tag noch nicht, allerdings bekommen wir schon die ersten Auswirkungen zu spüren. Erste Niederschlagsgebiete können in den Nachmittagsstunden bereits Bayern erreichen. Die Sonne hat dann eher schlechte Karten und bei 8 Grad Höchsttemperatur dürfte Schluss sein. Zum Abend hin trifft dann die Kaltfront selbst auch bei uns ein.

Endlich schmeckt der Glühwein wieder

Sonntags geht es dann wieder steil bergab in Richtung Winter. Die Front ist bereits über unsere Köpfe hinweggezogen und hat einen Schwall Polarluft über Mitteleuropa ausbrechen lassen. Dieser bedeckt im Wesentlichen große Teile von Frankreich und Deutschland und lässt auch hier im Bayerischen Wald die Schneefallgrenze bis in die Täler sinken. Große Mengen kommen hinter der Front zwar nicht mehr zustande, immerhin aber schmeckt bei Temperaturen von höchstens 1 Grad der Glühwein wieder.

Ein schönes Wochenende wünscht

Hog’n-Wetterfrosch Martin Zoidl

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Wir bedanken uns fürs Hog’n-Wetter-Sponsoring bei den Beruflichen Fortbildungszentren der bayerischen Wirtschaft (bfz), die in diesem Jahr noch folgende Lehrgänge in Passau anbieten:

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