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Mauth. Einen Betrag im unteren fünfstelligen Bereich hatte der (oder hatten die?) Täter damals, in den frühen Morgenstunden des 7. April 2017, der Polizei zufolge mitgehen lassen. Es war gegen 3.30 Uhr, als der Geldautomat im Vorraum der Mauther Raiffeisenbank in der Gisekestraße „angegangen“ und gesprengt wurde. Ein Passant hatte die Rauchentwicklung bemerkt und die Polizei alarmiert. Der verursachte Schaden am Gebäude, Geldautomat und Kontoauszugsdrucker belief sich auf zirka 100.000 Euro. Die unmittelbar in die Wege geleiteten grenzüberschreitenden Fahndungsmaßen blieben ohne Erfolg. Auch der Einsatz der Kripo-Beamten, des Landeskriminalamts, des Diensthundeführers der Bundespolizei sowie die darauf folgenden Zeugenbefragungen förderten keine heiße Spur zutage. Ist der Fall, sieben Monate nach der Tat, abgeschlossen? Wir haben bei Stefan Gaisbauer, Pressesprecher der Polizei Niederbayern, nachgefragt.

Am 7. April 2017, zwischen drei und vier Uhr  morgens, ereignete sich der Vorfall in der Raiffeisenbank-Filiale in der Gemeinde Mauth.

„Die Ermittlungen zu diesem Fall sind abgeschlossen“, teilt Gaisbauer gegenüber dem Onlinemagazin da Hog’n mit – und ergänzt dabei schnell noch das Wörtchen „ergebnislos“. Die Ermittlungen seien nach dem Vorfall von jenem Freitag im April schnell in Richtung tschechisches Grenzgebiet ausgeweitet worden, wo ein Wanderer in einem Waldstück einen Teil der sich im gesprengten Geldautomaten befindlichen Geldkassette gefunden hatte.

Vom LKA entnommene DNA-Proben führten zu keinem Ergebnis

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Auch ein Schweißgerät konnte ausfindig gemacht werden, das laut Gaisbauer aus einer tschechischen Werkstatt entwendet worden war. Mit dem Gerät wurde offenbar die Geldkassette geöffnet. Die von der Spurensicherung sichergestellten DNA-Proben führten ebenso zu keinem Ergebnis. Somit ist der Täter bzw. sind die Täter immer noch auf freiem Fuß – und werden dies aufgrund der eingstellten Ermittlungen auch bleiben.

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da Hog’n

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