Mia san mia

Ein leichter Weg? Nein, einfach war es beileibe nicht. Und die Hürden, die bis zum Start des Onlinemagazins „da Hog’n“ im Juni 2012 zu nehmen waren, nicht wenige. Stephan etwa musste lange Zeit zwischen dem Landkreis Traunstein (seiner letzten Arbeitsstätte) und Freyung hin und her pendeln und stand mehrmals vor der Entscheidung: Lieber ein sicheres Jobangebot bei einer Tageszeitung annehmen oder doch das eigene Onlinemagazin gründen. Dike Attenbrunner (die den Hog’n aus familiären Gründen inzwischen wieder verlassen musste) saß mit Laptop und zwei Kindern auf dem Schoß inmitten eines stetig wachsenden Haushaltschaos‘. Schlaf: Fehlanzeige. Ausgehen: Luxus. Sport? Ach, wer braucht schon Bewegung? Essen? Naja, wir wollen mal nicht übertreiben – das haben wir bis dato immer noch untergebracht!

Da Hog’n – ein unabhängiges journalistisches Angebot

Da Hog’n geht um“, heißt es im Volksmund so schön – und unser (Online-)Hog’n soll auch umgehen und mit interessanten, kreativen, ironischen, witzigen, kontroversen und kritischen Artikeln die Berichterstattung den Bayerwald bereichern. Es geht ums Lokalpolitische, ums Kulturelle, ums Sportliche, ums Traditionelle genauso wie ums Moderne, Trendige und Zukunftsträchtige. Es geht um die Themen Ausbildung und Wirtschaft, Tourismus und Natur, um Grenzüberschreitendes, um Hiesiges und Dosiges und vieles mehr. Es geht aber vor allem um die Menschen, die diesen Landstrich so interessant, lebens- und berichtenswert machen. Nicht nur einige von ihnen, sondern am besten alle sollen zu Wort kommen: Meinungs- und Perspektivenvielfalt lauten die „magischen Worte“ dieses journalistisch unabhängigen Mediums.

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Die aktuelle Chef-Etage beim Hog’n: die Redakeure Helmut Weigerstorfer (l.) und Stephan Hörhammer.

Wir sagen „Herzlichen Dank“

Warum wir uns all die Mühen gemacht haben? Ganz einfach: Wir lieben unsere Heimat und wollen hier auch beruflich unsere Heimat finden. Nur: In unserem schönen Woid ist es nicht immer einfach, zum Traumberuf die passende Arbeitsstelle zu finden. Aber wer suchet, der findet und wer nicht findet, der gründet halt. So wie das viele Gleichgesinnte derzeit machen, die aktiv an ihrer Zukunft im schönen Bayerwald – und insbesondere im Landkreis Freyung-Grafenau – arbeiten.

Danke an alle, die dazu beigetragen haben , dass da Hog’n umgeht!

Danke! Merce! Děkuji!

 

Im Porträt: Die Hog’n-Redakteure Stephan, Helmut und Eva

Und damit ihr wisst, mit wem ihr es zu tun habt, hier ein kurzes Porträt eurer Hog’n-Redakteure:

Stephan HörhammerStephan – da „Hoglbuachane“. Das bayerische Wort für die Hagebuche trifft es haargenau: So wie das harte und schwer zu bearbeitende Holz dieses Baums, ist auch der gebürtige Freyunger. Von unbiegsamer Natur, kommt er ohne Umschweife direkt auf den Punkt. Keine Angst! Über Leichen geht er bei seiner unermüdlichen Suche nach der Wahrheit nicht! Aber wer dem Hog’n-Redakteur begegnet, sollte sich auf zackige Fragen und unermüdliches Nachhaken einstellen. Und wer versucht, ihm zu entkommen, den erwischt er doch irgendwie … aber bevor wir hier jetzt irgendwelche Paranoia oder „Stalking-Ängste“ schüren: Stephan ist eine wahrhaft treue Seele. Wer Hilfe oder einen Rat braucht, der wende sich vertrauensvoll an den 24/7-Mann! Und falls er sich mal nicht umgehend melden sollte, befindet er sich entweder in einem Funkloch oder ist gerade mit seinem Radl auf einer Entspannungstour durch den Woid unterwegs.

Helmut Weigerstorfer, 22, Herzogsreut

Helmut – der Waidler, Marke: „ei’gefleischt“. Passau, München oder gar Berlin? Für den Herzogsreuter sind diese (Welt-)Städte nicht besonders reizvoll. Er bevorzugt den Haidel, den Lusen oder den Schwarzkopf. Feststeht: ein „Hillbilly“ ist er deswegen noch lange nicht. Trotz seiner (gerade zu fanatischen) Heimatliebe und seiner noch recht überschaubaren Lebenserfahrung ist der Mitt-Zwanziger durch und durch „ein Mann von Welt“ – mit dem besonderen Blick fürs Wesentliche. Er weiß meistens schon über alle möglichen Dinge Bescheid, bevor sie überhaupt öffentlich werden. Ebenso versteht er häufig, den Finger in die Wunde (der Gesellschaft) zu legen. Und wer ihn nicht gerade als „g’schaftigen Hog’n-Redakteur“ antrifft, erlebt ihn zumeist als viel beschäftigten „Vereinsmeier“. A typischer Waidler eben!

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19 Kommentare bei "Mia san mia"

  1. piety sagt:

    Stefan und Dike, gratuliere mit euer Magazin. Das Resultat kann sich sehen und empfehlen lassen. Wird den Hogn weiter geben ……..

  2. Michael Glas sagt:

    Hallo Dike und Stephan,

    herzlichen Glückwunsch zu eurem rundum gelungenen Online-Magazin! Freu‘ mich auf ganz viele News aus der Heimat!

    Viele Grüße aus dem Saarland von eurem ehemaligen Klassenkameraden (lang lang ist’s her…)!

    Michael

  3. Ina Mayer sagt:

    Hallo,

    ich bin durch Zufall auf Eure Seite gestoßen und finde die schon den Namen „Hogn“ aber auch Themen und Aufmachung des Magazins toll. Ich werde Euch auf alle Fälle weiterempfehlen…

    Ina Mayer

  4. Hallo ihr Beiden,

    euer Hog`n ist auch in Straubing angekommen und ich freu mich immer wenn ich was aus meiner alten Heimat höre! Gratuliere nochmals zu Gestaltung, Aufmachung und Inhalt eures Magazins! So etwas hat bisher gefehlt.

    Bitte weiter so und viel Erfolg für die Zukunft! Ich geb den Hog´n weiter!

    Mit (s)innovativen Grüßen
    Michael

  5. Da schließ‘ ich mich doch gerne an und melde erfreut, dass „da Hog’n“ auch im Landkreis Dingolfing-Landau angekommen ist! Eine Bereicherung, die wir mit Freude anerkennen! Die ersten Expansionsgedanken bitten wir an uns zu richten :-)
    Wie erwähnt, Hut ab vor der Entscheidung, dem Engagement und Geschick sowie dem von euch verpassten Gefühl mit offenen Armen auf eurer Seite empfangen zu werden!

    Alles Gute aus der nahen Ferne :-)

  6. Zenia sagt:

    Hallo !!

    Hört und sieht sich sehr spannend an euer „da hog`n“ und wir freuen uns sehr über diese mediale Bereicherung. Wir schauen immer wieder gerne mal vorbei.
    Viel Glück, Spaß und Erfolg mit dem neuen Magazin

    Das Villa Team

  7. marita schreiner sagt:

    Hallo, eine Waidlerin aus der Ferne (Unterallgäu) g’freit sich narrisch…das i des no erlebn darf! Zum Glück liest meine bessere Hälfte regelmäßig die Süddeutsche, so habe ich von Euch erfahren. Des eine oder andre, würde ich Euch gerne mal übermitteln, außa es wad euch zwidda. Komme aus Schönbrunn a. Lusen und liebe meine Heimat wie eh und je.
    Viel Glück und reges Interesse!
    marita

  8. Gabriela Bode-Böhm sagt:

    Hallo, eine begeisterte Waldlerin, leider der niederbay. Schriftsprache nicht mächtig, freut sich ungemein, daß es endlich begabte Journalisten gibt, die sich der wundervollen Vielfalt im z.B. kulturellem Bereich, der schönen Natur, der herzlichen, ehrlichen Menschen, der inniglichen Volksmusik uvm. im Niederbayerischen annehmen!!!
    Ja, so meine ich das aus tiefster Überzeugung!! Ich unterschreibe jeden Brief, einfach alles, was ich schreibe…… mit „Grüße aus dem wundervollen Bayerwald“! Meine Kinder sind hier geboren, aufgewachsen und lieben die Heimat – es ist ihre Sprache!
    Lebe schon sehr lange hier und fühle mich richtig gut daheim. Verstehe alles, kann es aber nicht sprechen, will es auch nicht, da es aus einem „NICHTNIEDERBAYERNMUND“ schlicht und ergreifend nicht gut klingt. Würde auch nie ein Dirndl anziehen!
    Freu mich auf Eure Berichte und werd auch gerne weiterempfehlen!!!
    Gabriela

  9. fräulein franzi sagt:

    ihr sprecht mir aus der seele!
    ich, eine glasbautechnikerin ausm woid, würde auch gern wieder hoam. leider is es mit dem arbeitsangebot dort nicht immer einfach.
    jetzt hat es mich beruflich erst einmal nach linz verschlagen…aber nicht für immer, …nicht für lang.
    hab heimweh.

    macht weiter so!…weil: dahoam is do wo´s gfui is.

    liebe grüße und alles gute!

  10. vince sagt:

    Das ist doch wunderbar, jetzt gibt es endlich auch was aus dem Bayerischen Wald zu lesen. Ich wünsche Euch viel Glück und bin schon sehr gespannt wie sich dieses Projekt in Zukunft präsentiert. LiebGruss Vince

  11. isabella sagt:

    vielen dank an euch. ihr bringt mir ein stückchen heimat ins wohnzimmer. leider bin ich seit 8 jahren arbeitsbedingt innergebirg (österreich). lg ins waidla – land

  12. Andi sagt:

    Hey, der Hog’n kam auch in Oberbayern an. Ein Kollege aus dem Woid hat es mir empfohlen. Klasse Idee. Und da wir zukünftig viel im Woid (Freyung etc.) zum tun haben, eine gute Vorbildung.

    GLG Andi aus Erding

  13. ulla sagt:

    da Hog`n, ist auch in Hessen angekommen-habe 23 Jahre im Woid gelebt, geliebt und gearbeitet und das immer gern und mit ganzem Herzen-umso mehr g`freits mi aus meiner oiden Hoamat zu hören-
    viel Glück und Erfolg und tat`s weida so, liebe Grüße Ulla aus Taunusstein

  14. HaPe sagt:

    I hob nach dem Wort Zwiesel im Twitter gesucht und es kam da Hogn aussa! Ned schlechd. Hoffentlich schaffds Ihr dReim das des auch finanziell für Eich hihaud sodass wir „Weggroasde“ auch in Zukunft Infos aus erster Hand lesen können. Gruss aus Schweden!

  15. ferdinand sagt:

    Gratuliere!!

    Einfach gut!!

    Grüße Ferdinand

  16. ich sagt:

    Großartige Seite!
    Dagegen kackt so manche Zeitung
    in größeren oder kleineren Metropolen ab!
    Wenn alle Medien so (gut) wären,
    hätten wir auch andere Regierungen,
    das nur so am Rande…
    ;-)
    Stay tuned!
    Rolf

  17. Theresa sagt:

    Tolles Magazin, kann man nur weiterempfehlen!!!

    PS: Wie wäre es mit einem Gruppenfoto der mitwirkenden?

    Wäre schon interessant zu sehen welche Gesichter hinter den ganzen Geschichten hier stecken :)

    Schöne Grüße aus Perlesreut

    Theresa

  18. Erwin sagt:

    Der H’ogn ist jetzt sogar in Niederösterreich angekommen. :)
    Viele Grüße aus Österreich und alles gute zu eurem Online-Magazin!

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