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FRG. Parteiaustritte gehören zum politischen Alltag. Mitglieder kommen und gehen – aus Enttäuschung, aus Desinteresse oder weil die eigene Haltung und die Linie der Partei nicht mehr zusammenpassen. Meist geschieht das leise: ein Schreiben an die Geschäftsstelle, vielleicht ein kurzes Gespräch und die Sache ist erledigt. Kaum jemand erfährt davon – und meist muss es auch niemand erfahren.

Dr. Frederik Weinert (44), Kommunikationswissenschaftler und Buchautor, ist bereits im Januar dieses Jahres aus der CSU ausgetreten. Erst Monate später machte er den Schritt publik und ließ der Hog’n-Redaktion eine persönliche Erklärung zukommen, die in der Hog’n-Facebook-Gruppe „Du kommst aus dem Landkreis FRG, wenn…„ veröffentlicht wurde. Screenshot: da Hog’n
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Im Fall von Dr. Frederik Weinert liegt die Sache anders. Zum einen hat er seinen Austritt nicht für sich behalten, sondern mit einer ausführlichen persönlichen Erklärung gut ein halbes Jahr nach Vollzug öffentlich gemacht. Zum anderen ist Weinert kein x-beliebiges Parteimitglied: Er ist Beschäftigter der Pressestelle des Landratsamts Freyung-Grafenau.

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Sein oberster Dienstherr, Landrat Sebastian Gruber, gehört selbst der CSU-Kreisvorstandschaft an und gilt als prägendes Gesicht der Christsozialen in der Region. Ein Angestellter, der öffentlich mit der Partei seines Chefs bricht, ist auch im Bayerischen Wald keine Alltäglichkeit. Die Hog’n-Redaktion hat bei mehreren regionalen und überregionalen CSU-Politikern nachgefragt, wie sie Weinerts Schritt bewerten. Die Reaktionen fallen dabei höchst unterschiedlich aus…

„Eingespielte Strukturen und persönliche Verbindungen“

Weinerts Austrittserklärung erntete überwiegend Zustimmung. Screenshot: da Hog’n

Es war ein Entschluss, der im August dieses Jahres vor allem in der Hog’n-Facebook-Gruppe „Du kommst aus Freyung-Grafenau, wenn…“ für ordentlich Gesprächsstoff sorgte: Dr. Frederik Weinert, Kommunikationswissenschaftler und Buchautor, machte seinen bereits im Januar 2026 vollzogenen Austritt aus der Christlich-Sozialen Union (CSU) öffentlich. Bislang hätte er sich „bewusst nicht“ zu dieser Entscheidung geäußert, doch „jetzt möchte ich den Schritt und die Gründe dafür einordnen“.

In einer Pressemitteilung („Erklärung„) legte er dabei detailliert dar, warum er nach Jahren des Engagements – unter anderem als Mitglied des CSU-Kreisvorstands in Freyung-Grafenau – einen Schlussstrich gezogen hat. Er kritisierte mitunter eine schleichende inhaltliche Entfremdung der Partei von den realen Lebensverhältnissen im ländlichen Raum (etwa beim Landespflegegeld). Zudem monierte er den Umstand, dass gewisse „eingespielte Strukturen und persönliche Verbindungen zu viel Gewicht bekommen“ – ohne dabei den Begriff „Seilschaften“ explizit zu äußern. Seiner Meinung nach würde deshalb „der Blick für die Sache verloren“ gehen. Er betonte: „Mir sind klare Entscheidungen, Sachorientierung und der Blick für das wichtig, was die Menschen tatsächlich beschäftigt.“

Die Reaktionen auf Weinerts Austrittserklärung in besagter Facebook-Gruppe vielen überwiegend positiv aus. Die meisten Nutzer zollten ihm Respekt für seine Offenheit – gerade weil CSU-Mitglieder trotz Unzufriedenheit selten den Schritt zum offenen Austritt wagen würden („Respekt und Hut ab vor sooo viel Ehrlichkeit. Traut sich heutzutage kaum mehr einer aussprechen!“). Andere Stimmen äußerten sich durchaus kritisch: Die öffentliche Inszenierung des Austritts wirke wie Selbstdarstellung, echte Veränderung müsse „von innen“ erfolgen. Ein weiterer Kommentar bemängelte, die Erklärung bleibe trotz ihrer Länge inhaltlich vage – konkrete politische Positionen suche man vergeblich. Auch die zeitliche Verzögerung von mehreren Monaten zwischen Austritt und öffentlicher Verkündung wirke fragwürdig.

Dienstherr auf Abwehr – und ein pikantes Vorspiel

Beim Hog’n-Interview im Juni 2025 saßen Landrat Sebastian Gruber und Frederik Weinert noch gemeinsam an einem Tisch – ein paar Wochen später wurde er als (erster) Pressesprecher des Landratsamts abberufen.

Durchaus brisant gestaltet sich die Causa an Weinerts beruflicher Wirkungsstätte, dem Landratsamt des Landkreises Freyung-Grafenau. Die Anfrage der Hog’n-Redaktion traf dabei auf eine personelle Schnittstelle, denn: Landrat Sebastian Gruber ist nicht nur Chef der Kreisbehörde und damit Weinerts oberster Dienstherr, sondern gleichzeitig auch Mitglied im CSU-Kreisvorstand Freyung-Grafenau, dem Weinert zweitweise als kooptiertes Mitglied angehörte.

Aus dem Landratsamt war in dieser Gemengelage jedoch vor allem strikter Verwaltungsmodus zu vernehmen. Man ließ lediglich verlauten, dass sich die Behörde „grundsätzlich nicht zu persönlichen Angelegenheiten einzelner Mitarbeitender“ äußere – und Fragen (etwa nach einer Bewertung von Weinerts Aussage, dass „eingespielte Strukturen und persönliche Verbindungen zu viel Gewicht bekommen“) „keine dienstliche Relevanz“ hätten. Auch der Punkt, ob es im Kreisverband konkrete inhaltliche oder personelle Konflikte gegeben habe, die zu jenem Entfremdungsprozess geführt hätten, blieb seitens Landrat Gruber unbeantwortet. 

Bemerkenswert dabei ist eine zeitliche Abfolge, die erst im Zuge der Hog’n-Recherche ans Licht kam: Entgegen der (bis heute unveränderten) Darstellung auf der Website des Landratsamts ist Weinert bereits seit 1. August 2025 nicht mehr (erster) Pressesprecher der Behörde. Er wurde von dieser Funktion abberufen und ist laut Auskunft der Pressestelle nurmehr „als Mitglied der Pressestelle angestellt“; neuer Fachbereichsleiter ist laut Organigramm Josef Lenz, rechte Hand des Landrats und dessen Büroleiter. 

Diese Abberufung erfolgte damit zu einem Zeitpunkt, als Weinert noch offizielles CSU-Mitglied war. Nur wenige Monate später, im Januar 2026, trat Weinert aus eben jener Partei aus, der auch sein Vorgesetzter angehört –  und wandte sich also, nachdem er von diesem in seiner Funktion zurückgestuft worden war, ausdrücklich gegen dessen politische Heimat. Ob und inwiefern beide Vorgänge miteinander zusammenhängen, lässt sich von außen nicht beurteilen. Zwischen den Zeilen lässt sich jedoch vermuten, dass das Verhältnis zwischen beiden bereits seit längerem nicht ganz spannungsfrei war.

Kreischef Heinrich mit spitzer Klinge

Dr. Olaf Heinrich, Freyunger Bürgermeister und CSU-Kreisvorsitzender, äußert sich ambivalent zu Weinerts Parteiaustritt.

Etwas „zwiespältig“ fällt die Reaktion von Dr. Olaf Heinrich (CSU-Vorsitzender im Landkreis Freyung-Grafenau, Bezirkstagspräsident und Freyunger Bürgermeister) aus: Er nimmt den Austritt, wie er auf Hog’n Anfrage mitteilt, zwar „mit Bedauern zur Kenntnis“ – merkt zugleich aber an, Weinert sei „wohl aus gesundheitlichen Gründen, schon mehr als eineinhalb Jahre auf keiner Veranstaltung des CSU-Kreisverbandes mehr anwesend“ gewesen. Und schiebt sogleich mit süffisantem Unterton hinterher: „Dass er nun zu unterschiedlichsten Themen Positionen veröffentlicht zeigt, dass er offenbar wieder genesen ist. Das ist ihm zu wünschen!“

Zu den inhaltlichen Vorwürfen seines ehemaligen Partei- und Vorstandskollegen will der CSU-Kreisvorsitzende sich nicht äußern – nur so viel: dessen Bewertungen seien „subjektiv“ und „persönlich“. Zwischen den Zeilen lässt Heinrichs Antwort jedoch anklingen, dass er Weinerts Legitimation zur Kritik infrage stellt, ohne dies direkt auszusprechen. Motto: Wer sich zuletzt kaum im Kreisverband blicken ließ, so der Subtext, dem stehe es vielleicht auch nicht zu, dessen Strukturen scharf zu kritisieren. Er fügt jedoch abschließend hinzu: „Selbstverständlich bin ich als Kreisvorsitzender der Christlich-Sozialen Union mit jedem Bürger gesprächsbereit. Dies gilt selbstredend auch für Herrn Weinert.“

 

Ex-Weggefährte Putzke: „Selbstmord auf Raten“

In seinem Austrittsstatement geht der promovierte Sprachwissenschaftler mit Prof. Dr. Holm Putzke (einst mehrjähriger Vorsitzender des CSU-Kreisverbandes Passau-Stadt) und Armin Dickl (Vorsitzender der CSU-Fraktion im Passauer Stadtrat und dritter Bürgermeister der Dreiflüssestadt) auf zwei ehemalige Weggefährten ein, denen er für seine damalige Aufnahme und die Begleitung seines Einstiegs in die Christlich-Soziale Union in besonderem Maße dankbar ist.

Ist für seine Klartext-Ansprachen bekannt: Prof. Dr. Holm Putzke. Foto: Putzke

Auch sie hat da Hog’n mit den Argumenten ihres ehemaligen Schützlings konfrontiert, was vor allem Holm Putzke zum Anlass nahm, um darauf mit einer fundamentalen wie gewohnt ungeschminkten Generalabrechnung mit den Strukturen der CSU ins Gericht zu gehen. Er erklärte unter anderem:

„Auf vielen Ebenen hat sich die CSU von einer politischen Gestaltungspartei zu einer Postenbewahrungsorganisation entwickelt. Inhalte sind oft nur noch das Dekor, vor dem Personalfragen und persönliche Loyalitäten ausgehandelt werden. Entscheidend ist nicht mehr, wer die beste Idee hat, sondern wer niemanden stört und dem richtigen Netzwerk angehört.“

Putzke bestätigte Weinerts Kritik an „eingespielten Strukturen“ explizit („Leider ja„), ging in seiner Antwort hart mit dem Zustand der Partei ins Gericht und betonte, dass der innerparteiliche Diskurs vielerorts erlahmt sei. Mit Blick auf den Passauer Kreisverband konstatierte er offen:

„Politisch gleicht das einem EKG mit Nulllinie. […] Wer seinen Mitgliedern weder Debatten noch Einfluss noch politische Substanz bietet, darf sich über sinkende Mitgliederzahlen nicht wundern.“

Für ihn sei Weinerts Schritt daher ein logisches Symptom einer tieferliegenden Entfremdung zwischen Basis und Funktionärsebene. Die Partei schrecke engagierte, kritische Köpfe ab – und betreibe damit „Selbstmord auf Raten“.

Ex-Weggefährte Dickl: „Zunächst einmal nichts Negatives“

Bedauert Weinerts Austritt: Armin Dickl. Foto: wirliebenpassau.de

Deutlich vermittelnder und im Vergleich zu Putzke fast schon zurückhaltend, aber nicht minder reflektiert, äußerte sich Armin Dickl. Dieser bedauerte den Schritt des jetzt Ex-Parteikollegen, ordnete die Kritik jedoch in einen anderen kommunalpolitischen Kontext ein:

„Die von Dr. Weinert angesprochenen ‚eingespielten Strukturen und persönlichen Verbindungen‘ würde ich nicht pauschal als Seilschaften bezeichnen. Kommunalpolitik lebt naturgemäß von persönlichen Beziehungen, Vertrauen und gewachsenen Strukturen. Das ist zunächst einmal nichts Negatives, sondern vielfach sogar eine Voraussetzung dafür, dass Dinge vor Ort funktionieren.“

Gleichzeitig räumte Dickl jedoch ein, dass es gerade für „Freigeister“ und intellektuelle Köpfe in Parteigremien oft schwer sei, wenn sich die eigene Position in internen Gremienprozessen nicht durchsetzt und der Frust über mangelnden Einfluss überhandnimmt. Er wünsche ihm alles Gute – und schließt mit den Worten: „Eine Entscheidung muss man nicht teilen, um sie zu respektieren. Und vielleicht führt der weitere politische Weg ja auch irgendwann wieder zu gemeinsamen Schnittmengen.“

Beredtes Schweigen aus dem CSU-Lager

Und wie reagieren weitere CSU-Politiker – vom einfachen Landtagsabgeordneten bis hinauf zum bayerischen Ministerpräsidenten – auf die Austrittsargumente Weinerts? Kurz und knappe Antwort: überwiegend mit beredtem Schweigen. Denn auf konkrete Anfragen der Hog’n-Redaktion gab es entweder standardisierte Absagen oder gar keine Rückmeldung.

Kommentiert und bewertet keine Parteiaustritte einzelner Mitglieder: Manfred Weber, stellvertrender Vorsitzender der Christlich-Sozialen Union. Foto: EVP

So ließ etwa der niederbayerische CSU-Bezirksvorsitzende und Staatsminister Christian Bernreiter mitteilen, man äußere sich grundsätzlich nicht zu Parteiaustritten. Ähnlich klang es aus dem Büro des Europa-Abgeordneten und stellvertretenden CSU-Parteivorsitzenden Manfred Weber: Auch er kommentiere und bewerte keine Parteiaustritte einzelner Mitglieder. Der ehemalige Parteivorsitzende Erwin Huber winkte ab mit dem Verweis, es handle sich um „örtliche Angelegenheiten“, über deren Fakten er nicht verfüge – und gab den Ball weiter an „örtliche Mandats- und Funktionsträger“.

Vollständig ins Leere liefen zudem die Anfragen an Bayerns Ministerpräsidenten Dr. Markus Söder, Bundesagrarminister Alois Rainer und den für den Bayerischen Wald zuständigen CSU-Bundestagsabgeordneten Thomas Erndl: Von ihnen kam trotz mehrmaliger Nachfrage keinerlei Rückmeldung.

Auch Mandatsträger wie der für den Stimmkreis Passau-Ost verantwortlichen Landtagsabgeordnete Josef Heisl entzogen sich einer Bewertung: Er erklärte, er habe keinen persönlichen Kontakt zu Weinert gehabt und lehnte eine Einordnung ab, da die Fragen durch den konkreten Kontext für ihn ihre allgemeine Note verloren hätten, weshalb er eine Beantwortung „für unangemessen“ halte. Der Büromitarbeiter des für den Stimmkreis Regen/Freyung-Grafenau zuständigen Landtagsabgeordneten Dr. Stefan Ebner kündigte zwar eine Weiterleitung der Hog’n-Nachfragen an seinen Dienstherrn nach dessen Rückkehr aus dem Urlaub an, seine Antworten blieben jedoch bis heute aus.

Prominente Schützenhilfe von Günther Beckstein

Dr. Günther Beckstein, ehem. Ministerpräsident von Bayern. Foto: Bayer. Staatsregierung

Einen gewichtigen Kontrast dazu lieferte der ehemalige bayerische Ministerpräsident Dr. Günther Beckstein. Er analysierte die Situation mit deutlichen Worten:

„Es erfüllt mich mit tiefer Sorge, dass gerade auch im ländlichen Raum die Bürger sich zunehmend von den Volksparteien entfernen. […] Dass Seilschaften und lokale Strukturen sich von den Bürgern abschotten, um eigene Meinungen und Interessen durchzusetzen, ist zwar nicht neu, aber eine Fehlentwicklung, der alle Verantwortlichen auf allen Ebenen entgegenwirken sollten, damit die Demokratie gestärkt wird, was dringend geboten ist.“

Gerade die Kommunalpolitik sei für das Vertrauen zum Staat von besonderer Bedeutung. Mit Blick auf die Parteiführung verwies Beckstein auf Franz Josef Strauß, viel gepriesener Übervater und viel zitierte Lichtgestalt der CSU:

„Dass Politiker dem ‚Volk aufs Maul schauen, aber nicht nach dem Munde reden sollen‘, hat uns Franz Josef Strauß immer wieder ans Herz gelegt. Die Gefahr durch die Professionalisierung der Politik und die zunehmende Arbeitsintensität in Brüssel, Berlin und München ist die Bildung einer politischen Blase, die sich nicht mehr mit den Sorgen der Bürger, sondern mit einer eigenen Agenda beschäftigt.“

Ehepaar Weinert wehrt sich gegen AfD-Fake-News

Die Gemengelage rund um den Austritt Weinerts gipfelte schließlich in einem juristischen Nachspiel. In den sog. Sozialen Netzwerken – insbesondere unter Beiträgen auf Facebook – hatten sich Weinert zufolge teils wilde Spekulationen und falsche Tatsachenbehauptungen verselbstständigt, wonach der 44-Jährige nach seinem CSU-Austritt zur AfD gewechselt sei.

In einer gemeinsamen Erklärung machten Frederik Weinert und dessen Frau Birgit in der Folge deutlich, dass diese Behauptungen frei erfunden seien. Da sich die Fake-News laut ihren Angaben weiter verbreitet hatten und schließlich sogar unter Fotos mit Staatsministerin Judith Gerlach auftauchten, habe das Ehepaar eine Grenze gezogen und Strafanzeige sowie Strafantrag gegen einen Journalisten wegen des Verdachts auf Beleidigung und übler Nachrede erstattet.

„Der Rubikon ist für uns überschritten“, vermeldten Frederik und Birgit Weinert. „Wer uns politisch kritisieren möchte, darf das selbstverständlich tun – auch scharf. Aber eine erfundene Parteizugehörigkeit ist keine politische Meinung. Wenn eine solche Behauptung von Plattform zu Plattform wandert und dadurch immer neue Menschen erreicht, geht es irgendwann um unseren Ruf, unsere berufliche Integrität und unser gesellschaftliches Engagement.“

Stephan Hörhammer

 

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1 Gedanken zu „Der Fall Weinert: „Politisch gleicht das einem EKG mit Nulllinie““

  1. @hogn
    Bemerkenswert finde ich weniger den Austritt selbst als die Reaktionen darauf: Von Söder, Rainer und Erndl kam trotz mehrfacher Nachfrage gar nichts, andere verweisen auf Zuständigkeiten. Ausgerechnet ein früherer Ministerpräsident, Beckstein, nimmt die Kritik an abgeschotteten Strukturen ernst. Und ein Detail am Rande: Die Website des Landratsamts zeigt die Pressestelle seit über einem Jahr veraltet an. Das ließe sich schnell korrigieren.

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