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Passau. Eine Reise in die Heimat, die im Gedächtnis bleibt: In eindrücklichen Bildern erzählt Vaterland von der Rückkehr des Literaturnobelpreisträgers Thomas Mann und seiner Tochter Erika Mann in ein Deutschland in Trümmern. Im Jahr 1949, anlässlich des 200. Geburtstags von Johann Wolfgang von Goethe, besuchen die beiden aus dem amerikanischen Exil kommend erstmals wieder ihre zerstörte Heimat.
Ein emotionaler Roadtrip, der sie von Frankfurt am Main bis nach Weimar führt. Mit den preisgekrönten Schauspielern Hanns Zischler, Sandra Hüller, August Diehl, Devid Striesow, Joachim Meyerhoff, Fritzi Haberlandt, Milan Peschel und Enno Trebs vereint der Film eine deutsche Star-Besetzung. Seine bundesweite Premiere feiert das Werk am Donnerstag, 3. September – auch im Passauer Schrafrichter-Kino. Im Herbst läuft der Streifen zudem im Rahmen der Serie „CineArt“ im Cineplex Freyung.
Nicht nur eine Familiengeschichte…
Es ist der achte Film des Filmemachers Pawel Pawlikowski, der sein einzigartiges Gespür für große Geschichten in der europäischen Nachkriegszeit abermals unter Beweis stellt. Wie bereits in seinen früheren Filmen erweist sich der 69-Jährige als Meister des verdichteten Erzählens.
Szene aus dem Film (Fotos: Agata Grzybowsk)
Seine scharfsinnige Inszenierungskunst erzählt nicht nur die Familiengeschichte eines großen Autors, sondern auch von dem Spannungsverhältnis zwischen Kunst und Politik, und davon, wie sich dieses Spannungsverhältnis tief in die Genese der deutschen Nachkriegsgeschichte eingeschrieben hat und bis heute nachhallt.
da Hog’n
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