Regen. Sonntag, 30. August, 13 Uhr: Bestes Wetter, am Stadtplatz Regen versammeln sich die ersten Teilnehmer. Der Christopher Street Day 2026 in Regen steht in den Startlöchern. Was gleich auffällt, ist eine starke Polizeipräsenz. Und was anfangs aussah wie ein beinahe missglückter Veranstalungsaufruf, mauserte sich in den folgenden 30 Minuten zu einer ansehnlichen Versammlung mit rund 300 bunten Teilnehmern.

Nachdem der Stadtplatz gut gefüllt war, eröffnete das Orga-Team die Veranstaltung mit einigen Verhaltensregeln und verlas die Grußworte des Bürgermeisters Andreas Kroner, der sich aktuell im Urlaub befindet. Darin betonte er, dass die Stadt Regen für Vielfalt und Toleranz stehe.
Die Moderation übernahm anschließend Miz Tailor mit einer mitreißenden Art und Weise. Der zentrale Punkt ihrer Ausführungen: Sie forderte, die Rechte queerer Menschen ins Grundgesetz aufzunehmen.
Ein einziger Provokateur
Eine besondere Gastrednerin war die Beauftragte der Bundesregierung für die Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt, angesiedelt beim Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Sophie Koch. In einer emotionalen Rede erzählte sie von eigenen Erlebnissen, Ausgrenzung auf dem Dorf, dem Anschlag auf den CSD in Berlin und der Wichtigkeit dieser Veranstaltungen – egal ob in Großstädten oder im ländlichen Raum.
Anschließend startete ein kleiner, aber lauter Demonstrationszug über die Bahnhofstraße in den Kurpark – wiederum begleitet von Polizeifahrzeugen und gut einem Dutzend Beamter. Rund um den Kurparkpavillon gab es ein buntes Programm, Stände, Reden und Musikdarbietungen.
Alles in allem verlief die Veranstaltung friedlich – und ohne Störungen. Der Tag sei von Anfang bis Ende von einer sehr euphorischen, offenen und positiven Stimmung geprägt gewesen, informieren die Veranstalter von „Queer im Woid“. Die Rückmeldungen der Teilnehmerinnen seien durchweg positiv gewesen. Ein einziger Provokateur mit „Deutschland/AfD“-Shirt verließ die Veranstaltung frühzeitig, offensichtlich ziemlich frustriert…
Text & Bilder: Matthias Heymann und Sabine Hamberger
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Schade, dass ihr die sehr wichtige Info einfach nicht erwähnt: Das war der erste CSD hier bei uns bei dem zwei Gebärdensprachen-Dolmetscherinnen life gebärdeten. Das war so toll organisiert und darf einfach nicht unerwähnt bleiben. lUnd: schade, dass ich auf FB von der Kommentarfunktion ausgeschlossen bin.
Servus Klaus-Dieter,
vielen Dank für Deine Ergänzung.
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Grüße
Helmut