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Das Gesundheitswesen wird durch Menschen geprägt, die mit Fachwissen, Erfahrung und Verantwortungsbewusstsein die Versorgung in der Region mitgestalten. Diese berufliche Expertise ist eine wertvolle Grundlage für Weiterentwicklung und Innovation. Mit berufsbegleitenden Studiengängen und Weiterbildungen unterstützt das Zentrum für Akademische Weiterbildung (ZfW) der Technischen Hochschule Deggendorf Fach- und Führungskräfte aus dem Gesundheitsbereich dabei, sich gezielt für neue Aufgaben und Verantwortungsbereiche zu qualifizieren.

Seit mehr als 15 Jahren begleitet das ZfW Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter, Pflegefachpersonen, Hebammen sowie weitere Fachkräfte aus dem Gesundheitsbereich auf ihrem Weg in leitende Funktionen, pädagogische Tätigkeiten oder fachliche Spezialisierungen. Ab 2027 öffnet sich das Angebot für weitere Berufsgruppen aus dem Gesundheits-, Assistenz- und Therapiebereich.
Im Mittelpunkt steht dabei ein Ziel: Berufstätige dabei zu unterstützen, ihre Kompetenzen weiterzuentwickeln und gleichzeitig die Gesundheitsversorgung in Ostbayern aktiv mitzugestalten.
Gesundheit berufsbegleitend studieren – Das Studienangebot am ZfW

Ein besonderes Alleinstellungsmerkmal bietet ab März 2027 der Masterstudiengang Traditionelle Chinesische Medizin (M.Sc.). In enger Kooperation mit der TCM-Klinik Bad Kötzting sowie der SMS (Internationale Gesellschaft für Chinesische Medizin) verbindet das europaweit einzigartige Studienkonzept wissenschaftliche Erkenntnisse mit jahrhundertealten Therapieansätzen. Der zweisemestrige Master richtet sich an Ärztinnen und Ärzte, die integrative Medizin fundiert in Prävention, Diagnostik und Therapie einsetzen möchten.
Wer Führungsverantwortung im Gesundheitsbereich übernehmen möchte, findet im MBA Medical Management & Leadership die passende akademische Weiterbildung. Das fünfsemestrige Masterstudium vermittelt Managementkompetenzen, moderne Leadership-Skills und gesundheitswissenschaftliches Vertiefungswissen – unter anderem zu gesundem Führen, Internationalisierung und aktuellen gesundheitspolitischen Fragestellungen. Praxisnähe spielt dabei eine zentrale Rolle. Exkursionen zu den Technologiecampi der Hochschule zeigen, wie Forschungsprojekte aus den Bereichen Prävention und Rehabilitation unmittelbar in die Versorgungspraxis der Region einfließen.
Grundstein für pädagogische Aufgabenfelder

Auch die Kosmetik- und Wellnessbranche entwickelt sich kontinuierlich weiter. Neue Technologien, wissenschaftliche Erkenntnisse und steigende Anforderungen an Nachhaltigkeit eröffnen vielfältige Karrierechancen. Der berufsbegleitende Bachelorstudiengang Kosmetikwissenschaften und -management verbindet naturwissenschaftliche Grundlagen mit betriebswirtschaftlichem Know-how und bereitet die Absolventinnen und Absolventen darauf vor, komplexe Anforderungen eines dynamischen Gesundheits- und Kosmetikmarktes evidenzbasiert zu bewerten und praxisorientiert umzusetzen.
Wer die Aus-, Fort- und Weiterbildung im Gesundheitsbereich aktiv mitgestalten möchte, legt mit den Bachelorstudiengängen Pflegepädagogik und Pädagogik im Rettungswesen den Grundstein für pädagogische Aufgabenfelder. Die Studierenden erwerben in sieben bis acht Semestern didaktisch-methodische Kompetenzen, um Lernprozesse professionell und innovativ zu gestalten.
Der Master Berufspädagogik – Gesundheit und Pflege bildet den nächsten akademischen Schritt für Tätigkeiten an Bildungseinrichtungen des Gesundheitswesens. Er qualifiziert für Lehr-, Entwicklungs- und Führungsaufgaben. Mit dem Studienstart im März 2027 öffnet sich der Master für Absolventinnen und Absolventen aller Gesundheits-, Assistenz- und Therapieberufe mit Erststudium.
Hochschulzertifikate und Modulstudium am ZfW

Ergänzt wird das Studienangebot durch praxisnahe Hochschulzertifikate. Die fünfmonatige Weiterbildung Praxisanleitung im Hebammenwesen qualifiziert erfahrene Hebammen dazu, Hebammenstudierende professionell anzuleiten und individuelle Lernprozesse in der Praxis zu begleiten. Der nächste Kurs startet im November 2026.
Mit der Weiterbildung Pflegeberatung nach § 7a SGB XI erwerben Fachkräfte die Qualifikation, Pflegebedürftige und ihre Angehörigen individuell und fachkundig zu beraten, Leistungsansprüche aufzuzeigen und passgenaue Versorgungsangebote zu koordinieren. Die Weiterbildung ist dabei Spezialisierung statt Neuanfang. Sie baut auf vorhandener Berufserfahrung auf und eröffnet Einsatzfelder bei Kranken- und Pflegekassen, Kommunen, Wohlfahrtsverbänden oder freiberuflich.
Absolventinnen und Absolventen leisten einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Versorgungssituation und unterstützen Betroffene sowie Angehörige im Alltag. Der nächste Kurs startet im Februar 2027 und wird erstmals vollständig online angeboten.
Darüber hinaus können Interessierte einzelne Module aus dem vielfältigen Studienangebot des ZfW belegen. Dazu zählen beispielsweise das Modul „Zukunftstrends in der Gesundheitsversorgung“ aus dem MBA Medical Management & Leadership oder das Modul „Ernährung, Stoffwechsel & Endokrinologie“ aus dem Bachelorstudiengang Kosmetikwissenschaften und -management. So lassen sich gezielt einzelne Themenfelder vertiefen und neue Impulse für die berufliche Praxis gewinnen.
Berufsbegleitend weiterqualifizieren
Alle Studiengänge und Weiterbildungen am ZfW sind speziell auf die Bedürfnisse von Berufstätigen zugeschnitten und verbinden wissenschaftliche Qualität mit hoher Praxisorientierung. Flexible Studienmodelle ermöglichen es Fachkräften aus dem Bayerischen Wald und ganz Bayern, ihre Qualifikation auszubauen, ohne ihre berufliche Tätigkeit zu unterbrechen und damit die Gesundheitsversorgung der Region aktiv mitzugestalten.
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Weitere Informationen gibt’s hier (einfach klicken) oder direkt bei Weiterbildungsreferentin Christina Moosmüller (christina.moosmueller@th-deg.de, Tel. 0991 / 3615-437).
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