Wenn’s schön und warm ist, will der Mensch ans Wasser – egal, ob groß oder klein. „Hauptsach’, a jeder hat an Spaß und koana geht unter!”, sogt da Holger.

„Am schönsten ist es doch daheim!“ Wer kennt ihn nicht, den Spruch? Und angeblich kommt alles Leben ursprünglich aus dem Meer. Und der Mensch aus warmen Gefilden. Dann wundert’s wenig, dass es so viele von uns ans Wasser zieht. Besonders, wenn die Temperaturen steigen. Egal, ob es dann ans Meer, an Flüsse, Seen, Weiher oder ins Freibad geht…
Tatsächlich beginnt ja jeder von uns sein Leben im Warmen und im Wasser. Monatelang. Trotzdem müssen wir später noch lernen, nicht unterzugehen, wenn unsere Sauerstoffversorgung nicht mehr von Mama kommt. Gute Idee also, den Nachwuchs von klein auf nicht nur ans, sondern auch ins Wasser mitzunehmen, damit so früh wie möglich schwimmen gelernt wird. Denn schwimmen können ist der beste Schutz vor dem Ertrinken. Trotzdem gilt: Am Wasser niemals aus den Augen lassen! Denn selbst im letzten Jahr ertranken laut Deutscher Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) noch dreizehn Kinder im Alter bis zehn Jahren.
Ein jeder schwimmt gern in sauberem Wasser!
Wer schwimmen können will, muss auch schwimmen gehen. Dabei ausgiebig Spaß zu haben, ist erlaubt. Denn was Spaß macht, wird am liebsten „geübt”. Das Hirn sollte aber eingeschaltet bleiben. Was hoffentlich jeder schon aus Kindertagen kennt: Auch das beste Essen kann einem schlecht bekommen, wenn man dann mit allzu vollem Bauch ins Wasser geht.
Und wer das Abkühlen unterlässt, kann kalt erwischt werden: vom Temperaturschock, wenn man direkt ins kalte Wasser springt – vielleicht sogar noch schön aufgeheizt von Sonne oder Spiel. Auch Selbstüberschätzung, Erschöpfung, Strömungen und Alkohol spielen bei Badeunfällen immer wieder eine Rolle. Vielleicht hilft da manchmal ein vernünftiges Wort von Mann zu Mann mehr, als jeder erhobene Zeigefinger – denn laut DLRG waren von den 393 Menschen, die 2025 ertrunken sind, der weitaus größte Teil Männer.
Noch kurz zum Schluss, auch wenn’s für viele ganz am Anfang stehen dürfte: Ein jeder schwimmt gern in sauberem Wasser! Daher freut es nicht nur die Bademeister und die Natur, wenn im Freibad und im Weiher nichts ins Wasser kommt, was nicht hineingehört: weder menschliche Hinterlassenschaften noch sonstiger Abfall.
Vernünftiger Sonnenschutz gehört natürlich dazu. Ob aber auch noch Deo, Bodylotion, Aftershave, Parfüm, Make-up und Haarspray unbedingt mitbaden müssen, darf jeder selbst überlegen.
Am besten so, dass dabei niemand baden geht!
Doch jetzt lasst’s uns alle zusammen Spaß haben beim Schwimmen gehen! Im Freibad, am Badeweiher, ganz egal. Natürlich am besten so, dass dabei niemand baden geht – und auch sonst nix!
„I gfrei mi auf des, wos ois Nächsts kimmt”, sogt da Holger…
Bis boid im Woid!
Euer Holger Lipp
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Recht host! Schwimma lerna is des Beste, wos ma seine Kinder mitgebn ko. Und wenn ma no a weng auf d’Natur aufpasst, ham olle wos davo. Scheena Beitrag! 😊
Hallo liebe Merve 🙂 Danke für deinen Kommentar – genau, so schaut’s aus … Schön, wenn’s dir wieder gefallen hat und gerne bis zum nächsten Mal! ;-))