Das Vergnügen, jedes Jahr einmal abzuheben, kennen viele. Gleichzeitig wird das Glücksgefühl, in Niederbayern am Boden zu bleiben, wieder neu entdeckt! „So schee war’s scho lang nimma“, sogt da Holger…

Ganz viele freuen sich jetzt darauf. Die für sie schönste Zeit des Jahres steht bevor: Die Urlaubszeit! Gute Laune gab’s allerdings schon am Jahresanfang. Hubert Aiwanger, Bayerns Wirtschaftsminister, sagte: „Niederbayerns Arbeitsmarkt ist besser als der Freistaat insgesamt.“
Wer so fleißig ist, soll nicht nur essen, sondern darf auch mal Ferien haben. Fragt man die Leute, wollen die meisten dann Ruhe, faulenzen und die Natur genießen…
Zu Ruhe und Entspannung trägt das nicht gerade bei
Für viele heißt Urlaub aber erst einmal: zeitaufwendig packen. Und dann – Koffer schleppend – mit vielen anderen zusammen eine Flugreise oder Autofahrt antreten. Zwangsläufig zweimal. Nach Hause will man ja auch wieder.
Zu Ruhe und Entspannung trägt das nicht gerade bei. Nicht bei den Menschen, nicht auf den Straßen – und nicht an den Flughäfen. Und wie wenig unsere Natur gewinnt, sieht man bei passender Wetterlage am Himmel. Der tägliche „fliegende Teppich“ über uns ist dann klar zu sehen.
Immer mehr Menschen erkennen, dass es auch anders geht. Schließlich leben wir dort, wo viele andere zum Urlauben hinfahren. Und wie jeder weiß: „Dahoam is dahoam.“ Warum also das eigene Kissen mitnehmen, irgendwohin, in ein fremdes Bett, weil man sonst schlecht schläft? Wenn man zuhause das persönliche Wohlfühlbett mit allem Drum und Dran gleich ganz haben kann. Dazu zwei extra Urlaubstage, die sonst für An- und Abreise draufgehen. Und von der traumhaften Natur, die uns umgibt, unsere Wälder, Flüsse und Hügel, gar nicht zu reden.
Stolz dürfen wir sein auf das, was wir haben
Wer mal nicht kochen mag, kann auch hier ganz vorzüglich essen gehen. Der kulinarische Einfallsreichtum unserer Gastwirte hat in den vergangenen Jahren Bemerkenswertes hervorgebracht. Und zum Entdecken gibt’s in der näheren und weiteren Umgebung auch ganz viel.
Dazu verlässliche Erholung, Vertrautheit und Entschleunigung. Denn in Bayern gehen die Uhren nicht nur anders, hier gehen sie sogar langsamer. Es ist kein Geheimnis, dass der Niederbayer Ruhe und Gelassenheit mehr schätzt als Hektik. Und die Gemütlichkeit und Gastfreundschaft vor Ort werden weit über die Grenzen des Freistaats hinaus geschätzt.
Stolz dürfen wir sein auf das, was wir haben. Und es nicht nur pflegen und erhalten, sondern auch selbst genießen. Vielleicht sogar im schönsten Urlaub seit langem!
Jedenfalls: „I gfrei mi auf des, wos ois Nächsts kimmt“, sogt da Holger…
Bis boid im Woid!
Euer Holger Lipp









Wo er Recht hat, der Holger!…auch wenns klingt wie eine Werbung vom Reisebüro für Urlaub aufm Bauernhof. Wenns halt woar is: im Sommer ists schee im Bayerwald, also warum sich den Stress mit wegfliegen antun?
Superschön erzählt…wieder eine nette Story, Danke
Gruß, Marla