Das Tiefdruckgebiet Marlis, welches dem Woid am Mittwochabend mit seiner Kaltfront deutlich kühlere Witterung (und sogar angezuckerten Berggipfel) zurückgebracht hat, beschäftigt die Waidlerinnen und Waidler auch die nächste Zeit noch. Es verlagert seinen Schwerpunkt weiter Richtung Griechenland und später in die Türkei, wodurch sich auf seiner Rückseite fortan die nördliche Höhenströmung einstellen kann.
So werden durchgehend Luftmassen aus dem Norden angezapft, die beständig kühle Subpolarluft nach Deutschland führt. Diese sorgen für einen eher verhaltenen, kühlen Wettercharakter…
Frühling, wo bleibst du?
Am Freitag hält der – wenn auch schwache – Nordwind auch weiter bodennah an. Zuerst startet der Tag im leichten Frostbereich. Die Luft ist mittlerweile abgetrocknet, sodass sich keine neuen Regen- und Schneeschauer mehr bilden. Dennoch bleibt es mit einstelligen Höchstwerten auch am Nachmittag ziemlich frisch. So werden in den Niederungen um die 8 Grad möglich sein, während es auf den Gipfeln zwischen Rachel und Plöckenstein sogar ganztags leicht frostig bleibt. Dazu gibt es einen Mix aus Sonne und Wolken.
Der Samstag zeigt zumindest tempera
turtechnisch schon wieder eine kleine Besserung. Hier liegen die Höchstwerte auf den Gipfel leicht im Plus, in den Tälern klettert das Quecksilber auf 9 Grad. Das sind zwar noch einstellige Werte, zumindest kann man aber mit mehr Sonne als am Vortag rechnen.
Die kurzfristige Erwärmung sollte aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass bereits die nächste Kaltfront unterwegs ist, welche dann am Sonntag eintrifft. Diese bringt wieder etwas Niederschlag, welcher in höheren Lagen dann auch in Form von Schneeflocken zu Boden gehen kann. Einen richtigen Wintereinbruch wird es jedoch definitiv nicht (mehr) geben – es reicht aber aus, um der Frühlingsstimmung einen Dämpfer zu verpassen. So klettern die Temperaturen nur auf rund 7 Grad. Der Frühling agiert also bis auf weiteres erst einmal auf Sparflamme…
In diesem Sinne: Ein schönes Wochenende wünscht
Hog’n-Wetterfrosch Martin Zoidl
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