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Finsterau. Das Freilichtmuseum Finsterau läutet das Frühjahr ein: Auch in diesem Jahr findet der traditionsreiche Eiermarkt statt. Besucher können am Sonntag, 29. März, ab 11 Uhr filigran gestaltete Eier, handgefertigte Deko-Elemente und allerlei regionale Spezialitäten bei den Fieranten in der idyllischen Museumskulisse erleben.

Kitsch und Kunst rund um das Ei gibt’s am Sonntag, 29. März im Freilichtmuseum Finsterau zu bestaunen (und zu kaufen). Fotos: Freilichtmuseum Finsterau
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Auch wenn im schneereichen Finsterau lange der Winter vorherrschte, so hält nun langsam auch dort der Frühling Einzug. Und damit begeht auch das Freilichtmuseum Finsterau den Start in die neue Saison. Den Auftakt eines umfangreichen Jahresprogrammes macht in diesem Jahr der Eiermarkt. Seit vielen Jahren ist dieser bekannt für Kitsch und Kunst rund ums Ei. Heuer wird der Markt durch die Vielfältigkeit der angebotenen Waren geprägt: Neben aufwendig gearbeiteten Deko-Artikeln aus und mit dem Ei, finden sich Blumen, Schmuck, Kränze, Genähtes und regionale Schmankerl als Angebot.

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Im Petzihof findet man die Familie König mit allem rund um’s Ei. Frische Eier von glücklichen Hühnern vom Kinihof – klassisch, gefärbt, oder zu köstlichen Nudeln verarbeitet. Ein Bastelangebot für die kleinen Besucher rundet das Angebot ab. Am Raidlhaus gibt es in diesem Jahr eine neue Attraktion zu bestaunen: Anita Springer und Hanne Juhre führen einen Raku-Brand vor.

Leckereien von Hannelore Prager

Traditionell dauert der Winter in Finsterau etwas länger, aber langsam aber sicher setzt sich der Frühling durch.

Es handelt sich hierbei um ein Niedrigbrandverfahren in einer Brenntonne bei ca. 1000 Grad. Die Objekte werden nach etwa zwei Stunden glühend aus der Tonne genommen und auf brennbares Material gestellt, welches sich dadurch entzündet. Der starke Temperaturunterschied lässt die feinen Haarrisse, das sogenannte Krakelee, in der Glasur entstehen.

Heiß geht es auch zu, wenn vom Team um und mit Hannelore Prager die frischen Krapfen und Striezel im heißen Fett ausgebacken werden. Die Köstlichkeiten, die früher zu besonderen Gelegenheiten gebacken wurden, kann man noch warm genießen oder sich mit nach Hause nehmen. Die Damen findet man an diesem Sonntag im Tanzerhof, nicht wie gewohnt im Petzihof.

Besucher können am 29. März aber nicht nur den Markt erleben, sondern auch in das Leben anno dazumal eintauchen: Das Freilichtmuseum Finsterau stellt mit einzigartiger Landschaft im Herzen des Reschbachtals, interessanten Informationen über das bäuerliche Leben früher und den zahlreichen Museumstieren das ideale Ausflugsziel für die ganze Familie dar. Zudem laden die Tafernwirtschaft Ehrn und das Café Heimat die Besucher zum Verweilen ein.

Auch können interessierte Besucher an diesem Tag die neue Ausstellung „Jetzt geht’s dahi. Sterben, Tod und Trauer. In Niederbayern und anderswo“ besuchen. Erst einen Tag vorher eröffnet, bietet die Ausstellung allerhand Sehenswertes.

da Hog’n

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