Um ein steuerndes Tiefdruckzentrum über dem Balkan und der Schwarzmeer-Region wird zum Wochenende ein Randtief herumgelenkt, das etwas höhenkalte Luft in den Woid mitbringt.

Diese Höhenkälte führt zu einer instabilen Schichtung der Luftmassen, wodurch sich vor allem in der ersten Wochenend-Hälfte vermehrt Schauerzellen bilden können. Diese bringen etwas Regen, Graupel und in höheren Lagen evtl. etwas Schnee. An den übrigen Tagen sieht es dafür aber frühlingshaft aus…

Samstag am instabilsten

Der Freitag startet zuerst noch mit nur wenigen Schleierwolken, bevor sich im Laufe des Tages vermehrt größere Wolken am Himmel zeigen. Nach Frühwerten, die in den Tälern auch bis in den leichten Frostbereich zurückgehen können, klettert das Thermometer am Nachmittag auf rund 12 Grad. Bis zum Abend hin können auch erste kleine Schauer durchziehen, die zu erwartenden Niederschlagsmengen sind dann aber noch gering und treten auch erst spät in Erscheinung.
 
Am Samstag entfaltet die Instabilität über dem Bayerischen Wald dann ihre größte Wirkung. Bereits in den Frühstunden ist es stärker bewölkt – und Regenschauer sind möglich. In höheren Lagen mischen sich auch wieder Schneeflocken darunter, was aber Mitte März nichts Ungewöhnliches darstellt. Bei diesem wechselhaften Wetter und der eingeflossenen Kaltluft schafft es das Thermometer aber vorübergehend nur auf bis zu 9 Grad.
 
Am Sonntag wird dieses kleine Tal jedoch schon wieder durchschritten sein. Das Randtief verlagert sich mehr in Richtung Alpenraum, wodurch da Woid sogar wieder auf eine leichte Vorderseitenlage gerät. Bei dieser Wettersituation wird nochmal etwas mildere Höhenluft herangeführt, was auch die Bodentemperaturen klettern lässt – welche dann wieder bei etwa 11 Grad gipfeln. In der neuen Woche ist die weitere Entwicklung noch unklar…

In diesem Sinne: Ein schönes Wochenende wünscht

Hog’n-Wetterfrosch Martin Zoidl

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