Bayerischer Wald. Der Frühling, der heuer ja bereits einige Tage vor dem meteorologischen Beginn am vergangenen Wochenende Einzug gehalten hatte, scheint sich längerfristig festsetzen zu wollen. Das dafür verantwortliche Hoch hat es sich über dem östlichen Europa gemütlich gemacht – und denkt auch nicht daran, dies auf absehbare Zeit zu ändern.
So verweilen die Waidlerinnen und Waidler auch weiterhin unter milden Luftmassen, die tagsüber Temperaturen ermöglichen, die weit im zweistelligen Bereich liegen. Einzig der aus Algerien heranziehende Sahara-Staub könnte die Sicht in die Ferne etwas trüben…
Es bleibt frühlingshaft warm
Am Freitagmorgen zeigt sich noch ein hoher Temperaturkontrast: Während es in den Tälern immer noch leichten Frost geben kann, sorgt die höhenmilde Luft dafür, dass es auf den Bergen auch nachts nicht mehr friert. Spätestens zum Mittag hin ist diese Inversion aber überall wieder abgebaut – und die Waidler dürfen sich zum Start ins Wochenende auf Höchstwerte von bis zu 15 Grad freuen. Interessant wird, inwiefern der Saharastaub für Schleierwolken sorgen kann. Staubpartikel dienen als Kondensationskeime, allerdings wird die Luft am Freitag noch recht trocken sein.
Am Samstag ändert sich in puncto Temperaturen eigentlich nichts. Es bleibt frühlingshaft warm, nur in den üblichen Frostlöchern entwickelt sich die Quecksilberanzeige zu Tagesbeginn wieder leicht negativ. Später sind in den Tälern erneut Höchstwerte von 16 Grad möglich. Die Sandwolke verbleibt vorerst noch über Mitteleuropa, sodass sich weiterhin kein wirklich blauer Himmel zeiget – und auch Schleierwolken nicht ausgeschlossen sind.
In dieser Form setzt sich die Lage auch am Sonntag fort. Es bleibt trocken – bei Schönwetter mit Temperaruten, die für den jungen Frühling eigentlich noch zu mild sind. Auch in der neuen Woche steht – Stand heute – kein Wetterwechsel an…
In diesem Sinne: Ein schönes Wochenende wünscht
Hog’n-Wetterfrosch Martin Zoidl
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