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Kirchberg im Wald. Nach einem versuchten Einbruch in ein Wohnhaus am Riedäckerring am frühen Dienstagmorgen sucht die Polizei nach zwei bislang unbekannten Tätern. Die Männer hatten zunächst Fahrzeuge durchsucht und wurden schließlich von einem Anwohner überrascht. Im Zuge der Flucht kam es zur Abgabe von Schüssen aus einer Schreckschusswaffe.

Drei Schüsse soll einer der Täter aus einer Schreckschusswaffe in Richtung des 53-jährigen Anwohners abgegeben haben. Symbolfoto: pixabay/ LovableNinja

Gegen 4 Uhr morgens bemerkten die bislang unbekannten Täter ein vor einer Garage abgestelltes Auto im Riedäckerring. Sie durchsuchten das Fahrzeug nach Wertsachen und entwendeten daraus Bargeld. Im Anschluss versuchten die beiden Männer über die Haustür in das angrenzende Wohngebäude zu gelangen. Hierbei wurden sie jedoch von dem 53-jährigen Hausbesitzer bemerkt und gestört.

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Während einer der Männer sofort die Flucht ergriff, begab sich der zweite in die unversperrte Garage des Anwesens. Als der Anwohner ihm dorthin folgte, gab der Unbekannte mutmaßlich zwei Schüsse aus einer Schreckschusswaffe in Richtung des 53-Jährigen ab. Dem Hausbesitzer gelang es zwar kurzzeitig, den Mann in der Garage einzusperren, dieser konnte jedoch durch ein eingeschlagenes Fenster entkommen. Dabei soll ein weiterer Schuss gefallen sein. Der Kirchberger blieb bei dem Vorfall unverletzt.

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Tretroller, Rucksack, Rauschgiftzubehör

Trotz einer sofort eingeleiteten Fahndung der Polizeiinspektion Regen, bei der auch zwei Personensuchhunde aus Passau eingesetzt wurden, konnten die Flüchtigen nicht mehr gefasst werden. Die Kriminalpolizeistation Deggendorf hat die Ermittlungen vor Ort übernommen und umfangreiche Spurensicherungsmaßnahmen durchgeführt. Dabei wurden unter anderem ein zurückgelassener Tretroller sowie ein Rucksack sichergestellt, in dem sich neben Einbruchswerkzeug auch Rauschgiftzubehör und ein verbotenes Nunchaku befanden.

Die Ermittler gehen zudem von einem Zusammenhang mit einem ähnlichen Vorfall am Auackerring aus, bei dem in derselben Nacht ebenfalls ein unversperrtes Fahrzeug durchwühlt wurde.

Täterbeschreibung: Beide Täter werden auf 25 bis 30 Jahre geschätzt. Einer der Männer ist circa 180 cm groß, hager, trägt einen Dreitagebart und war schwarz gekleidet. Der zweite Mann ist etwa 170 cm groß, hat keinen Bart und trägt keine Brille. Er könnte weiterhin im Besitz der Schreckschusswaffe sein.

Gibt’s Aufzeichnungen von Überwachungskameras?

Die Kriminalpolizeistation Deggendorf bittet Zeugen, die Hinweise zu den Vorfällen oder zu den flüchtigen Personen geben können, sich unter der Telefonnummer 0991/3896-0 zu melden. Anwohner werden zudem gebeten, eventuell vorhandene Aufzeichnungen von Überwachungskameras aus dem Tatzeitraum zu prüfen.

da Hog’n


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