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Freyung. Norbert Kremsreiter könnte es sich einfach machen und auf die gängigen Großmarkt-Lieferanten zurückgreifen, wenn es um Backwaren geht. Doch zum einen ist der 50-jährige Geschäftsmann nicht unbedingt ein Freund von Massenware. Zum anderen setzt er in seinen Edeka-Märkten in Freyung und Neureichenau ganz bewusst auf Regionalität. Seine neueste Errungenschaft in diesem Zusammenhang: Die Kumreuter Landbäckerei Gibis gehört mit ihrem g’schmackigen Brot, den reschen Semmeln und den fast schon legendären Salzstangerln sowie feinen Süßwaren ab sofort zum Sortiment im Stadplatzcenter in der Kreisstadt.

Es ist nun nicht so, dass man gegenseitig aufeinander angewiesen oder gar voneinander abhängig wäre. Edeka Kremsreiter stellt den Kunden ohnehin eine enorme Angebotspalette zur Verfügung, wobei nur wenig Wünsche offenbleiben. Und auch die Landbäckerei Gibis in der Marktgemeinde Röhrnbach kann sich nicht einmal ansatzweise über zu wenig Kundschaft beschweren. In den Morgenstunden bilden sich vor dem kleinen Verkaufsladen in Kumreut oft lange Schlangen. Die Handwerkskunst von Siegfried „Sigi“ Gibis ist weitum bekannt – und geschätzt.
„Wir geben jeden Tag einhundert Prozent“

„Unser Ansinnen ist es jedoch, möglichst viele regionale Betriebe als Partner zu haben“, hakt Norbert Kremsreiter ein. Von der Region, für die Region – für den Geschäftsmann keine plakative, nichtssagende Phrase, sondern eine Lebenseinstellung. Der 50-Jährige weiß auch, dass derartige Kooperationen eine wirtschaftliche Win-Win-Situation darstellen: Von nun an kaufen eben auch Gibis-Fans im Freyunger Edeka-Markt ein, wovon wiederum der Kumreuter Bäcker finanziell profitiert.
Sigi Gibis, der Waidler-Bäcker mit einer Schwäche für Alaska, freut sich aus ähnlichen Gründen wie sein neuer Geschäftspartner auf die Zusammenarbeit. Das bisherige Miteinander beschreibt „da Sigi“ als sehr angenehm, weshalb er davon ausgeht, dass die Kooperation einen erfolgreichen Verlauf nehmen wird. „Dafür geben wir jeden Tag einhundert Prozent“, versichert der 62-Jährige. Worte, die Norbert Kremsreiter gerne hört – und aufgrund derer er es sich nicht einfach macht…
Helmut Weigerstorfer
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