Teisnach. Das Comeback winterlicher Niederschläge in diesen Tagen hat zu mehreren Verkehrsunfällen im Bayerischen Wald geführt. Die Kollision, die sich im Landkreis Regen am Dienstagmorgen erreignet hat, hat dabei die zweifelshafte Ehre, besondere Erwähnung zu finden. Denn: Insgesamt zwölf Personen wurde dabei einer Mitteilung der Polizeiinspektion Viechtach zufolge verletzt.

Was war passiert gegen 7.45 Uhr auf der Bundesstraße 85 bei Arnetsried? Ein 19-Jähriger ist mit seinem Hyundai laut Ermittlern auf Höhe des Weilers Weiden aufgrund von Glätte nach rechts von der Fahrbahn abgekommen. Ein nachfolgender Lkw konnte noch rechtzeitig bremsen – auch eine darauffolgende 41-Jährige am Steuer eines Skodas. Ihre 43-Jährige Nachfolgerin konnte nicht mehr anhalten – und fuhr auf den vor ihr bremsenden Skoda auf.
Vier Kleinbusse der Bundeswehr, die das Ende der Fahrzeugschlange gebildet haben, sind wegen der gefrorenen Straßenoberfläche und des Unfalles nach rechts von der Fahrbahn abgekommen – und dort kollidiert. Die Soldaten des Panzergrendierbataillons 112 waren von der Bayerwald-Kaserne in der Kreisstadt aus auf dem Weg zu einer Übung und führten keine scharfe Munition mit sich. An der Unfallaufnahme waren nach Angaben der Kreisbrandinspektion Regen deshalb auch die Feldjäger beteiligt.
„Zusammenarbeit der Einsatzkräfte funktionierte sehr gut“
Insgesamt wurden zwölf Personen verletzt. Acht Leichtverletzte wurden mit dem Rettungsdienst in Krankenhäuser eingeliefert, informiert die Polizei. Eine Person mit mittelschweren Verletzungen musste mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik transportiert werden. Vier Unfallbeteiligte wurden einer Hog’n-Nachfrage zufolge nur vor Ort behandelt.
Der Schaden liegt nach ersten Schätzungen der Beamten im unteren sechsstelligen Bereich. Die Bundesstraße war bis 11.30 Uhr gesperrt. Die Feuerwehren aus Arnetsried, Kaikenried, Linden, March, Patersdorf, Regen, Sohl, Teisnach, Triefenried und Viechtach unterstützten bei der Unfallaufnahme. „Die Zusammenarbeit aller Einsatzkräfte der Feuerwehr, Rettungsdienst, Polizei und Bundeswehr funktionierte einwandfrei und war sehr gut“, resümiert Kreisbrandmeister Marco Dietl.
da Hog’n
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