Eine faszinierende Aufnahme, die die wilde, fast schon mystische Seele des Bayerischen Waldes perfekt einfängt, ist unserem Hog’n-Fotografen Georg Knaus da wieder einmal gelungen. Man muss nicht viel Fantasie mitbringen, um in diesen schneeverkrusteten Silhouetten tanzende Indianer zu erkennen. Wie in einer rituellen Beschwörung recken sie ihre eisigen Glieder gen Himmel, während der prächtige Kopfschmuck aus Reif und Schnee schwer auf ihren Häuptern lastet.

Die gesamte Szenerie wirkt wie aus der Zeit gefallen. Das milchige Licht der tiefstehenden Wintersonne bricht sich sanft im Dunst und hüllt die frostige Landschaft in einen warmen, fast schon sepiafarbenen Glanz, der den Kontrast zwischen der klirrenden Kälte und der visuellen Wärme des Augenblicks betont. Es ist dieser magische Übergang, in dem die Natur ihre Gestalt wandelt und gewöhnliche Fichten – die berühmten „Schneemanderl“ der Region – zu stolzen Sagengestalten werden lässt.

In der absoluten Stille des Waldes scheinen diese geisterhaften Krieger einen lautlosen Tanz aufzuführen, der nur für denjenigen sichtbar ist, der sich weit genug in die weiße Einsamkeit hinauswagt. Ein wirklich beeindruckendes Knaus’sches Dokument der Naturästhetik, das zeigt, wie lebendig und voller Geschichten der Winterwald sein kann…

da Hog’n

Der „Knaus der Woche“ wird präsentiert von „Mitterdorf – Dein Almberg Erlebnis„. Als „Gletscher des Bayerischen Waldes“ wird das Familienskigebiet rund um den Almberg (1139 m) aufgrund seiner Schneesicherheit gerne bezeichnet. Moderne Schneekanonen auf allen Abfahrten ermöglichen best präparierte Pisten und gleich bleibend gute Schneeverhältnisse. (Zum Vergrößern auf das Bild klicken!)


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