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Freyung. Wolfgang Schwenk erinnert sich noch genau an sein erstes Mal. Es war vor zehn Jahren, im Jahr 2015, als er seine persönliche 4D-Premiere feierte. Die Erstaufführung von „Der Marsianer“ im Cineplex Passau erlebte der Marketing-Mann der Kino-Familie Vesper von einer sog. D-Box aus. Darunter versteht man einen Sessel, der sich dem Film entsprechend bewegt. „Es war, wie wenn du selber im Marsmobil sitzt und über die Dühnenlandschaft preschst“, erinnert sich Schwenk. Solche „Motionseats“ gibt es ab dem 16. Dezember auch im Cineplex Freyung – rechtzeitig zum Start von „Avatar 3“.

Blick nach Passau: Im Cineplex der Dreiflüssestadt gibt es bereits sog D-Boxen. Fotos: Kino Passau

Das Lichtspielhaus im Stadtplatzcenter Freyung gibt’s also passend vor den Feiertagen zum Jahreswechsel, einer der Hochzeiten überhaupt, in der vierten Dimension. „Das verspricht besonders viel Spaß“, weiß Wolfgang Schwenk aus eigener Erfahrung zu berichten. In diesen Tagen werden die neuen Kinosessel installiert, sodass der Saal 1 künftig mit einer (weiteren) Besonderheit aufwartet. „In den D-Boxen wird nicht nur einfach ein bisschen gewackelt“, berichtet der Kino-Vertreter. „Die Bewegungen sind koordiniert und kombiniert mit dem, was auf der Leinwand passiert.“

„Leider Gottes ein Aufpreis von 6 Euro“

Weil es jedoch auch Kinobesucher gibt, die Filme „altmodisch“ – also nur mit den Ohren und Augen – wahrnehmen wollen, wird nur ein gewisser, sehr begrenzter Teil der Sitzmöglichkeiten entsprechend aufgewertet. Hinzu kommt, dass die Motionseats mit einem höheren finanziellen und platztechnischen Aufwand verbunden sind. „Leider Gottes kosten sie deshalb einen Aufpreis von 6 Euro, den auch wir an den Verleiher der Sessel weitergeben müssen“, erzählt Wolfgang Schwenk. Sein erstes Mal wird er dennoch in bester Erinnerung behalten – über den Mars düst man ja nicht jeden Tag…

da Hog’n

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