-Adverticle-

Freyung. Es sind die Erfolgsgeschichten mit einer gehörigen Portion Zufall bzw. Schicksal, die eben nur das Leben schreibt: Eigentlich wollte Norbert Kremsreiter Anfang des Jahrtausends nur Petra Hohenwarter (jetzt: Seiher) unter die Arme greifen. Die Schwägerin seines Bruders beabsichtigte, sich mit einem Modegeschäft in Freyung selbstständig zu machen – und holte sich diesbezüglich Rat bei dem damals noch freischaffend in den Bereichen Controlling und Marketing aktiven Geschäftsmann. Es war der Beginn des weitum bekannten Trendline, dessen Erscheinungsbild in den nächsten Wochen einmal auf links gedreht wird – unter der Federführung von Norbert Kremsreiter.

Das sich im Freyunger Stadplatzcenter befindliche „Trendline“ wird ab Mitte Januar umgebaut – während des laufenden Betriebes. Fotos: Kremsreiter

Rückblick: Am 2. Oktober 2003 öffnete der Kleidungsladen erstmals seine Pforten. Vor 22 Jahren noch auf lediglich 200 Quadratmetern (heute: 1.000) und in einem Gebäude, das „mehr als desolat war“, wie sich Norbert Kremsreiter erinnert. Nach dem Ende des legendären Modegeschäfts „Huber übernahm das Gespann Kremsreiter/Hohenwarter (bzw. Seiher) einen Teil der Räumlichkeiten, deren Zeit schlicht und einfach abgelaufen war. „Wir konnten heizen, wie wir wollen: Im Winter hatten wir in den Umkleiden lediglich zwölf Grad. Und spätestens im Rekordwinter 2006 wurde deutlich: Wir müssen was machen!“

„Aus Leidenschaft sowie Liebe zum Team und der Stadt“

Nicht nur in geographischer Hinsicht ist das „Trendline“ der legitime Nachfolger des legendären Modehauses Huber.

Das Trendline war also mehr oder weniger der Geburtshelfer für das Stadtplatzcenter, das seit November 2013 das zentrale Gebäude der Kreisstadt Freyung ist. „Aus Leidenschaft sowie Liebe zum Team und der Stadt“, wie es der 50-Jährige etwas pathetisch formuliert, hat er seitdem das Modegeschäft durch Höhen und Tiefen geführt – und dabei stetig weiterentwickelt. Im kommenden Jahr ist einer der größten Meilensteine der Firmengeschichte geplant, der sich bereits jetzt ankündigt.

Noch bis Mitte Januar läuft der Räumungsverkauf, der Großes ankündigt. „Seit der Eröffnung des Stadtplatzcenters vor zwölf Jahren hat sich im Trendline nichts mehr getan“, berichtet Kremsreiter. „Deshalb ist es an der Zeit, moderner zu werden.“ So sollen ab Mitte Januar die Flächen „luftiger und leichter“ gestaltet erscheinen. Screens mit aktuellen Angeboten via Video, ein überarbeiteter Kassenplatz und ein angepasstes Sortiment sollen das Trendline zukunftsfähig machen. „Die Wäscheabteilung wird kleiner, die Schuhabteilung hingegen größer“, verrät der Unternehmer erste Details. 

„Passend zur Landesausstellung topmodern“

Wichtig in diesem Zusammenhang: Die Bauarbeiten, die in drei Abschnitte unterteilt sind, werden während des laufenden Betriebes durchgeführt. Los geht’s Mitte Januar, wenn traditionell eher weniger Trubel herrscht. Die Fertigstellung ist für Mitte März geplant. „Und dann sind wir passend zur Landesausstellung topmodern aufgestellt. Wir wollen das Trendline zum Wohnzimmer machen!“ Die Erfolgsgeschichte soll und wird also weiter gehen – jedoch nicht mehr auf dem Zufall basierend, sondern durchdacht mit Herz und Verstand…

So schaut’s im Trendline (aktuell noch) aus

Helmut Weigerstorfer

-Adverticle-


Dir hat dieser Artikel gefallen und du möchtest gerne Deine Wertschätzung für unsere journalistische Arbeit in Form einer kleinen Spende ausdrücken? Du möchtest generell unser journalistisches Schaffen sowie die journalistische Unabhängigkeit und Vielfalt unterstützen? Dann dürft ihr das gerne hier machen (einfach auf den Paypal-Button klicken).


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert