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Freyung. Auto müsste man sein im Freyunger Stadtplatzcenter. Denn der fahrbare Untersatz erlebt auf dem dortigen Parkflächen eine Aufmerksamkeit, die ihresgleichen sucht. Die Tiefgarage bewahrt Pkws seit jeher vor Hitze- und Kälteschocks, wobei auch ein kleiner „Freilauf“ für Frischluft-Freunde zur Verfügung steht. Die neuste Errungenschaft in diesem Zusammenhang: Das überarbeitete Parksystem, das die Nerven der Fahrzeuglenker schont und deren motorisierte Lieblinge vor einer blutigen Nase bewahrt…

Das berühmt-berüchtigte Murmeltier grüßte beinahe schon täglich: Weil die Einfahrt in die Parkflächen sehr eng ist und die Schranke zudem nach einer scharfen Kurve installiert hat werden müssen, waren Karambolagen an der Tagesordnung. Blechschäden an Autos und an den Barrieren gehörten dazu wie das Stadtplatzcenter zu Freyung. Noch häufiger kam es zu waghalsigen Manövern, um doch noch bequem aus dem Auto heraus das Parkticket lösen zu können. Kurz um: Regelmäßig herrschte das blanke Chaos.
„Das Autokennzeichen ist das Parkticket“

„Genau deshalb wollten wir das Parken so einfach wie möglich machen“, erklärt Norbert Kremsreiter. Der 50-Jährige ist der Kopf hinter „Edeka Kremsreiter“, der im Einkaufsparadies der Kreisstadt heimisch ist. Er ist aber als Teil der „BFIK Immobilien GmbH & Co. KG“ auch einer der Besitzer des Stadtplatzcenters. Die Tiefgarage samt Freistellbereich gehört der Stadt und wird von der Kommune auch überwacht. Allen drei Parteien war es ein Anliegen, dass eben nicht mehr beinahe schon täglich das Murmeltier grüßt.
Und so einfach das neue Parksystem ist, so simpel ist es auch erklärt. „Das Autokennzeichen ist das Parkticket“, fasst es Norbert Kremsreiter im Hog’n-Gespräch kurz und knapp zusammen. Etwas mehr Details: Einfahrende Fahrzeuge werden via Nummernschild registriert. Und auch der Rest geschieht digital: Wer im Edeka-Markt oder im Modegeschäft einkaufen will, kann das bis zu 75 Minuten kostenfrei. Einen entsprechenden Rabatt-Voucher gibt’s an den jeweiligen Kassen.
Treffpunkt für alle Parkplatz-Kunden ist vor der Abfahrt der bekannte Automat im Vorraum der Tiefgarage, kurz vor der Rolltreppe. Dieser verlangt nach dem Kennzeichen – und erledigt die Abrechnung für alle Nutzer. Diejenigen, die vorher im Stadtplatzcenter einkaufen waren, können ihren Rabatt einlösen. Alle anderen zahlen nach den üblichen Tarifen. Und auch an die Verstreuten wurde gedacht: Es ist möglich, bis 24 Stunden nach dem Besuch dank einer Onlineplattform seine Schulden zu begleichen. Auto müsste man sein!
Helmut Weigerstorfer
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