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Freyung-Grafenau/Röhrnbach. Die 10. Ausbildungs- und Arbeitsbörse am vergangenen Wochenende – sie war für alle Beteiligte ein wahres Fest! Jedoch nicht nur, weil die „AuA“ ein Jubiläum feiern durfte, machte sie einmal mehr von sich reden. Das liegt vor allem daran, dass die Jobmesse des Landkreises Freyung-Grafenau mittlerweile sowohl bei Arbeitgebern, bei der Arbeitnehmerschaft sowie künftigen Azubis doppelt und dreifach im Kalender unterstrichen ist.

Die AuA-Gastgeber: Wirtschaftsreferent Hannes Gastinger, Röhrnbachs Bürgermeister Leo Meier, Hausherr Max Haidl, Landrat Sebastian Gruber und Regionalmanager Stefan Schuster. Fotos: Siimple GmbH

Regionalmanager Stefan Schuster, hauptverantwortlicher Organisationschef der Arbeits- und Ausbildungsbörse, blickt im Folgenden Hog’n-Interview auf das etablierte „AuA“-Erfolgsmodell zurück – und schaut gleichzeitig nach vorne.

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Ausbildungs- und Arbeitsbörse 2025: Herr Schuster, wie lautet Ihr Fazit nach der diesjährigen FRG-Jobmesse vom vergangenen Wochenende?

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Wir sind mehr als zufrieden! Zum einen haben wir auch in diesem Jahr die Zahl der ausstellenden Unternehmen, Betriebe und Einrichtungen nochmals steigern können. Zum anderen ist auch die Zahl der Besucherinnen und Besucher mit 4.500 aus unserer Sicht sehr erfreulich. Dass wir mit dem Format nach wie vor richtig liegen, bestätigen uns die zahlreichen positiven Rückmeldungen zufriedener Aussteller, die uns noch am Abend der Börse oder danach schriftlich erreicht haben.  

Es war die mittlerweile 10. Auflage dieses Events: Bei wie vielen waren Sie dabei? Und: Wie hat sich die Börse seitdem entwickelt?

Das war meine neunte Ausbildungs- und Arbeitsbörse, bei der ich in Organisation und Umsetzung unterstützen durfte. Im Rückblick ist in dieser Zeit vieles professioneller geworden. In den Anfangsjahren ist die AuA eher hemdsärmelig dahergekommen. Heute würde ich sagen, ist das Format ein richtig gelungener moderner Messeauftritt, der die Bandbreite und Leistungsstärke der heimischen Wirtschaft sehr gut abbildet.

„Anteil der teilnehmenden Handwerksbetriebe könnte höher sein“

4.500 Besucher sorgten für ein rappelvolles Haidl-Atrium.

Was hätte im Rückblick besser laufen können in den vergangenen Jahren?

Nach wie vor könnte der Anteil der teilnehmenden Handwerksbetriebe – gerade in sogenannten Mangelberufen – höher sein. Seit jeher versuchen wir hier, die Verantwortlichen davon zu überzeugen, dass der Messetag gut investierte Zeit ist.  

Und was soll in den kommenden Jahren besser laufen?

Wie gesagt, wir als Organisationsteam wünschen uns, dass künftig deutlich mehr Handwerksbetriebe – auch die wirklich kleinen Betriebe – den Mehrwert erkennen und die Ausbildungs- und Arbeitsbörse als Plattform nutzen, um sich zu präsentieren und talentierten Nachwuchs zu gewinnen.

Größer geht fast nicht mehr – aber: Wenn die AuA nicht mehr wachsen kann, wird sie dann zwangsläufig „schlechter“?

Nein, auf keinen Fall! Ich denke, dass wir mit rund 90 Ausstellern eine Größe und Bandbreite erreicht haben, die die Unternehmenslandschaft in der Region gut abbildet. Das Niveau, das wir inzwischen erreicht haben, ist hoch – und das können wir auch unabhängig von neuen Flächen sicher halten. Gedankenspiele, die Standgrößen zu vereinheitlichen, um so zusätzliche Ausstellungsflächen zu generieren, wird es sicher geben. Aber grundsätzlich sind wir mit dem, was wir haben, durchaus zufrieden.

„Persönlicher Kontakt ist nicht zu ersetzen“

Wie hoch ist die „Erfolgsquote“ der Aussteller in Zeiten, in denen sehr vieles online passiert?

Die Aussteller sagen nach wir vor unisono, dass der persönliche Kontakt nicht zu ersetzen ist. Gespräche am Stand sind bereits oft die Grundlage für Praktikumsvereinbarungen und der erste Schritt zur Ausbildungs- oder neuen Arbeitsstelle. Auch in diesem Jahr haben wir bereits wieder zahlreiche positive Rückmeldungen über viele gute Gespräche an den Ständen.

Wie nehmen Sie insgesamt die Aussteller wahr? Hat sich die Herangehensweise und die Präsentation sehr verändert?

Über die Jahre hinweg hat sich die Herangehensweise nahezu aller Aussteller grundlegend verändert. Wo vor zehn Jahren noch ein Tisch und zwei Stühle genügt haben, ist es heute überwiegend der professionelle Messestand mit multimedialer Ausstattung, der zum Einsatz kommt und so etwas wie die Visitenkarte jedes Unternehmens ist. In der Gesamtheit trägt das natürlich auch dazu bei, dass die AuA als Marke deutlich professioneller auftritt.

Vielen Dank für das Gespräch – und weiterhin alles Gute für die Zukunft!

Interview: Helmut Weigerstorfer


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