Freyung. 2024 ereignete sich im Bereich der Polizeiinspektion Freyung auf der B 12 ein tödlicher Unfall, der auf überhöhte Geschwindigkeit zurückzuführen war. Leider kein Einzelfall. Nicht angepasstes Tempo sind gemeinsam mit der Benutzung von elektronischen Geräten (Handy) am Steuer laut Freyunger Verkehrshüter mit die häufigsten Ursachen bei Unfällen. Auf diese beiden Bereiche legten die Beamten im Rahmen einer mehrstündigen Kontrolle im Rahmen des bayernweiten Programmes „Bayern mobil- sicher ans Ziel“ ein besonderes Augenmerk.

Die entsprechende Kontrollstelle wurde einer Pressemitteilung zufolge von den Polizeidienststellen Freyung, Waldkirchen und Grafenau am Donnerstag, 28. August, auf der B12 beim Tunnel Garham installiert. Dass es in Sachen Geschwindigkeit auf diesem nicht beschränkten Bereich bei Kumreut (Marktgemeinde Röhrnbach) Bedarf für derartige Überwachungen gibt, würde sich an der hohen Anzahl an festgestellten Verstößen zeigen.
So sind, wie es in der Meldung weiter heißt, alleine bei Lasermessungen im Zeitraum von etwa 11 bis 17.30 Uhr insgesamt 20 Fahrer beanstandet worden, weil sie zu schnell unterwegs gewesen sind. Hierbei waren fast alle Verkehrssünder im Anzeigenbereich unterwegs: Der schnellste gemessene Pkw-Lenker raste bei erlaubten 100 gar mit 148 (!) Stundenkilometern über die Bundesstraße…
91 Geschwindigkeitsverstöße, 40 Anzeigen

Dies war jedoch nicht der einzige Raser. Ein weiterer Pkw-Lenker wurde mit 147 Kilometer pro Stunde gemessen. Bei den Lkw war der Spitzenreiter mit 96 km/h unterwegs, obwohl für sein Fahrzeug 60 km/h erlaubt gewesen wären. All diese Fahrzeuglenker erwartet neben einem empfindlichen Bußgeld auch ein Fahrverbot. Neben diesen Verfehlungen kamen noch 15 Überholverstöße in der Auggenthaler Senke dazu. Ein Autofahrer wurde in Bezug auf Handynutzung während der Fahrt beanstandet.
Zur Sicherheit des Kontrollpersonals ist ein sog. Geschwindigkeitstrichter aufgebaut worden. Durch die Verkehrspolizei-Inspektion Passau wurde unterstützend eine Radarmessung durchgeführt. Es zeigte sich erneut, dass diese Beschränkung von vielen Verkehrsteilnehmern ignoriert wird: 91 Geschwindigkeitsverstöße mussten registriert werden. Ein Pkw-Lenker donnerte mit 68 bei erlaubten 30 Stundenkilometern an den kontrollierenden Beamten vorbei.
Alleine 40 Anzeigen hierbei verdeutlichen, dass die Fahrzeuglenker eher ein geringes Maß an Gefahrenbewusstsein hinsichtlich der Kontrolle hatten – und das, obwohl die Geschwindigkeitsbeschränkung mehr als deutlich erkennbar aufgestellt war. Diese wenig erfreulichen Ergebnisse zeigen der Medieninformation zufolge, dass es auch zukünftig vermehrte Verkehrsüberwachung und die polizeiliche Präsenz – insbesondere auf den Bundesstraßen – durch die Landkreisdienststellen geben muss.
da Hog’n











