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Jandelsbrunn. Knaus Tabbert beendet eigenen Angaben zufolge das erste Halbjahr 2025 mit bedeutenden Erfolgen bei der strategischen Neuausrichtung und beweist seine Stärke in einem dynamischen Marktumfeld. Die im Rahmen der strategischen Neuausrichtung ergriffenen Maßnahmen würden Wirkung zeigen. Ein wesentlicher Erfolg ist die Senkung der Fix‐ und Personalkosten, was zu einer erheblichen Verbesserung der finanziellen Effizienz geführt hat, wie das Jandelsbrunner Unternehmen im Rahmen einer Pressemitteilung informiert.

Der zuletzt schlechte Nachrichten produzierende Freizeitfahrzeug-Hersteller Knaus Tabbert blickt im Rahmen des Halbjahresberichtes positiver in die Zukunft. Foto: Hog’n-Archiv

Die Lagerbestände an Fahrzeugen wurden im bisherigen Jahresverlauf bereits deutlich reduziert. Es bleibt laut Information weiterhin das erklärte Ziel, die Bestände kontinuierlich zu senken. Im Rahmen der Fokussierung auf Kernkompetenzen verschlankt Knaus Tabbert das Produktportfolio ab dem Modelljahr 2026.

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Das Unternehmen verzeichnete im ersten Halbjahr 2025 einen Umsatz von 571,7 Millionen Euro. Das entspricht einen Rückgang von 18,3 Prozent gegenüber der Vorjahresperiode, was aber dennoch eine gesunde Basis für die Zukunft bilden würde. Das bereinigte EBITDA erreichte unter anderem aufgrund der verlängerten Produktionsunterbrechung und einer geringeren Gesamtleistung 22,7 Millionen Euro. Die bereinigte EBITDA‐Marge liegt bei 4,0 Prozent. Der Free Cashflow stieg, verglichen mit dem Vorjahr, um 116,2 Prozent erheblich auf rund 70,1 Millionen Euro.

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„Effektive Kostensenkungen“ und Reduzierung der Lagerbestände

„Dies konnte maßgeblich durch effektive Kostensenkungen und die Reduzierung von eigenen Lagerbeständen sowie von Beständen der Händler erreicht werden. Durch gezielte Initiativen, darunter die Anpassung der Produktionspläne und die Reduktion der Personal‐ und Fixkosten, wurden signifikante finanzielle Einsparungen erreicht, die die Grundlage für ein gesundes zukünftiges Wachstum bilden“, teilt Knaus Tabbert mit.

Der Hersteller von Freizeitfahrzeugen hat sein Produktportfolio umstrukturiert, um Produkte mit geringer Nachfrage zu eliminieren und die Komplexität zu reduzieren. Dies fördert, so ist in der Medienübersendung zu lesen, einerseits eine stärkere Fokussierung auf Segmente mit hohem Kundenpotenzial. Andererseits werden die Produktionsprozesse dadurch vereinfacht und effizienter gemacht. In Summe reduziert sich die Komplexität zum Modelljahr 2026 um rund 30 Prozent. Der Fokus liege auf der Weiterentwicklung bewährter Produkte und der Einführung von innovativen Neuheiten, die gezielt die Wünsche der Kunden erfüllen.

„Solide Basis für die Zukunft“

Sowohl in Europa als auch in Deutschland profitiere die Branche von einer stabilen Endkundennachfrage. Die Gesamtzulassungen im ersten Halbjahr 2025 verzeichneten der Mitteilung zufolge das drittbeste Ergebnis seit Beginn der Aufzeichnungen. Das Reisemobil‐Segment steigerte sich bei den Neuzulassungen in Deutschland in den ersten sechs Monaten um vier Prozent. „Diese Entwicklung unterstreicht die robuste Nachfrage in diesem Bereich und stellt eine solide Basis für das Potenzial der Knaus Tabbert AG in der Zukunft dar.“

Vor dem Hintergrund der bisherigen Entwicklungen im aktuellen Geschäftsjahr bestätigt das Management von Knaus Tabbert im Grundsatz die im Rahmen der Jahresberichterstattung kommunizierte Prognose für das Gesamtjahr 2025 mit einem Umsatz von rund einer Milliarde Euro und einer präzisierten voraussichtlichen bereinigten EBITDA‐Marge von 5,0 bis 5,5 Prozent. Die eingeleiteten Maßnahmen zur Effizienzsteigerung und Kostenkontrolle würden, heißt es, diese Ziele und stärken die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens unterstützen. Die stabile Endkundennachfrage, die positiven Resultate der ersten Jahreshälfte und die strategischen Anpassungen bilden eine solide Grundlage für die weitere Entwicklung und den Erfolg der Knaus Tabbert AG in den kommenden Jahren bilden, so in der Pressemitteilung abschließend.

da Hog’n


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