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Grainet. Mit einer feierlichen Zeremonie ist jüngst die „Alte Schule“ in Fürholz offiziell eingeweiht worden. Nach umfangreicher Sanierung erstrahlt das Gebäude nun in neuem Glanz – als lebendiger Treffpunkt für Jung und Alt, Vereine und Familien. Zahlreiche Ehrengäste wie der Bayerische Staatsminister für Wohnen, Bau und Verkehr, Christian Bernreiter, Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich, Landrat Sebastian Gruber sowie Vertreter örtlicher Vereine feierten gemeinsam den erfolgreichen Abschluss eines besonderen Gemeindeprojektes.

Die neue „Alte Schule“ in Fürholz aus der Vogelperspektive. Fotos: Gemeinde Grainet

Bürgermeister Jürgen Schano blickte in seiner Rede nicht nur auf den Umbau zurück, sondern auch auf einen langen Weg voller Herausforderungen: Bereits kurz nach seinem Amtsantritt im Jahr 2020 hatte er sich für die Sanierung eingesetzt. Da war das Gebäude aus dem Jahr 1875 in einem teils maroden Zustand, mit Nässeeintritt und keinerlei energetischer Zukunftsfähigkeit. „Aber es war und ist der wöchentliche Mittelpunkt des Dorflebens. Gerade weil in Fürholz zuletzt das letzte von einst sieben Wirtshäusern geschlossen hatte, war klar: Wir brauchen diesen Ort mehr denn je“, verdeutlichte Jürgen Schano.

Keine zwölf Monate (Um-)Bauzeit

Genutzt werden die Räumlichkeiten von der Blaskapelle Grainet, dem Feuerwehrverein Fürholz, der Katholischen Landjugend, dem Motorradclub „Nomos“ und den Maltesern. 

Bei der Einweihung: Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich, Bürgermeister Jürgen Schano, Staatsminister Christian Bernreiter, MdL Josef Heisl und Landrat Sebastian Gruber.

Mit Unterstützung der Städtebauförderung der Regierung von Niederbayern fand sich nach vorherigen Förder-Problemen schließlich ein tragfähiger Weg. „Ein echter Glücksfall“, betont Schano. Nicht zuletzt, weil das Projekt mit Hilfe eines Integrierten Entwicklungskonzeptes (ISEK) auch aktiv mit der Bürgerschaft und den Vereinen entwickelt wurde.

Im Mai 2024 erfolgte der symbolische Spatenstich – keine zwölf Monate später ist das Projekt abgeschlossen. Auch bei der Ausstattung gelang ein Fördererfolg: Über das EU-Programm LEADER konnten rund 60.000 Euro für moderne Technik und Mobiliar gewonnen werden. 

Heute dient die Alte Schule als Vereineforum also wieder der gesamten Dorfgemeinschaft – mit angrenzenden Grill-, Spiel- und Bolzplatz, barrierefreiem Zugang und modernen Multifunktionsräumen.

„Für alle, die in Fürholz leben“

Nicht zuletzt wurde bei der Sanierung auf Nachhaltigkeit gesetzt: Das Gebäude ist an das lokale Nahwärmenetzt angeschlossen. Bürgermeister Schano dankte ausdrücklich den beteiligten Handwerksbetrieben sowie den Nachbarn für ihr Verständnis während der Bauzeit. „Was hier entstanden ist, ist ein echtes Gemeinschaftswerk: Für alle, die in Fürholz leben.“

da Hog’n

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