Bischofsmais. Inzwischen sind dort 14 Mitarbeiter aus der Region in Voll- und Teilzeit beschäftigt: Als Musterbeispiel für modernes, regional verwurzeltes Handwerk wurde die erst im Jahr 2022 gegründete Landbäckerei Schönhofer in Bischofsmais im Rahmen der Auszeichnung „TOP-Unternehmen Niederbayern“ im vergangenen Jahr als „Newcomer Niederbayerns“ ausgezeichnet.

Kürzlich statteten Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich, der Geschäftsführer des Niederbayern-Forums, Dr. Reinhard Saller, und der stellvertretende Landrat des Landkreises Regen, Helmut Plenk, der Landbäckerei einen Besuch ab und tauschten sich mit Bäckermeister Robert Schönhofer über die Entwicklung seines Betriebes und sein „Erfolgsgeheimnis“ aus.
Dr. Olaf Heinrich zeigte sich einer entsprechenden Pressemeldung des Bezirkes zufolge beeindruckt von dem rasanten Aufbau des Betriebs. Inzwischen sind dort 14 Mitarbeiter aus der Region in Voll- und Teilzeit beschäftigt. „Die Landbäckerei Schönhofer ist ein Beleg dafür, dass man mit Überzeugung, Qualität und Mut zur Nische im Handwerk auch heute noch erfolgreich sein kann“, lässt sich der Bezirkstagspräsident zitieren. Besonders hob er das klare Bekenntnis zu Regionalität und Nachhaltigkeit hervor. Von der Auswahl der Rohstoffe bis hin zur energieeffizienten Ausstattung des Gebäudes.
Bäckermeister Robert Schönhofer setzt in seiner Produktion ausschließlich auf Dinkel und Roggen. Nicht nur bei Broten, sondern auch bei Kuchen und Gebäck. Auf Weizen sowie auf industrielle Fertigmischungen verzichtet der Betrieb konsequent. Ein bewusster Schritt, wie Schönhofer erklärte. „Wenn man in der heutigen Zeit einen neuen Bäckereibetrieb aufbauen will, braucht man ein klares Alleinstellungsmerkmal. Für uns ist das die handwerkliche Qualität mit Dinkel und regionalen Zutaten.“
Profiteur vom neuen Bike-Park
Neben dem Ladenbetrieb spielt laut Medieninformation auch das Liefergeschäft eine wichtige Rolle. Zahlreiche Abnehmer aus der Umgebung – darunter auch ehemalige Kunden von Großbäckereien – haben sich bewusst für die Zusammenarbeit mit dem lokalen Anbieter entschieden. „Das große Vertrauen in diesen jungen niederbayerischen Bäckereibetrieb zeigt, wir stark bei uns die Nachfrage nach handwerklich hochwertigen, regional produzierten Lebensmitteln ist“, zeigte sich Dr. Reinhard Saller, Geschäftsführer des Niederbayern-Forums, erfreut.

Auch die Nähe zum kürzlich eröffneten Bike-Park nahe Bischofsmais ist für die Landbäckerei ein wichtiger Faktor. „Wir profitieren sehr von diesem neuen Besuchermagnet am Ort“, wie Schönhofer berichtete. Viele Sportler machen Halt am Laden von Robert Schönhofer.
Der stellvertretende Landrat des Landkreises Regen und 2. Bürgermeister von Bischofsmais, Helmut Plenk, betonte auch die soziale Bedeutung des Betriebs für die Gemeinde: „Das Café der Landbäckerei ist weit mehr als nur ein Verkaufsraum. Es beherbergt mehrere Stammtische und ist ein zentraler sozialer Treffpunkt für den Ort“, unterstrich er. Zudem setzt der Betrieb im Bereich der Energieeffizienz Maßstäbe, wie es heißt.
Schon beim Bau des Gebäudes wurde auf Nachhaltigkeit geachtet. Eine Wärmerückgewinnungsanlage sowie eine Solaranlage sorgen für weitgehende energetische Selbstversorgung. „Der Betrieb zeigt beispielhaft, wie moderne Handwerksbetriebe heute ressourcenschonend wirtschaften können“, lobte Dr. Reinhard Saller.
„Leuchtendes Beispiel für regionale Wertschöpfung“
„Die Landbäckerei Schönhofer ist weit mehr als ein junges Unternehmen. Sie ist ein leuchtendes Beispiel für regionale Wertschöpfung, soziale Verantwortung und unternehmerischen Pioniergeist in Niederbayern“, würdigte Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich den Betrieb und seinen Gründer Robert Schönhofer. Dieser betonte, dass hinter dem Erfolg nicht zuletzt auch ein starkes Team stehe: „Wir haben von Anfang an auf faire Bezahlung und ein gutes Arbeitsklima gesetzt – und das zahlt sich aus. Gute Leute bekommt man, wenn man sie gut bezahlt und ordentlich behandelt.“
da Hog’n








