
Regen. Alles Bundeswehr im Bayerwald? Die derzeitige Dauerpräsenz des Militärs hängt vordergründig nicht mit der verstärkten Bedrohungslage zusammen, sondern ist vielmehr einem Zufall geschuldet: Einerseits wurde die Freyunger Kaserne als einer von deutschlandweit lediglich zehn Standorten für den „Tag der Bundeswehr“ ausgewählt (da Hog’n berichtete). Anderseits findet genau in diesem Jahr die 65-Jahr-Feier der Regener Panzergrenadiere statt. Das kann wohl wahrlich nicht von westlichen oder östlichen Großmächten gesteuert sein…
Und der weltpolitischen Lage ist es ebenso wenig zu „verdanken“, dass mit 12.000 Besuchern und Besucherinnen enorm viele Interessierte am „Tag der offenen Tür“ in die Regener Bayerwald-Kaserne gekommen sind. Ursächlich hierfür ist da schon eher die von Kommandeur Sean Papendorf angesprochene traditionell starke Verbindung zwischen Militär und Bevölkerung am Arber.
Da Hog’n mittendrin!
Seitdem erstmals Soldaten auf der Kerschlhöhe bei Regen stationiert wurden, sind bewegte 65 Jahre vergangen. Diese waren geprägt vom Kalten Krieg und der Wiedervereinigung Deutschlands. Vom Übergang hin zur Einsatzarmee im internationalen Krisenmanagement. Und von der Refokussierung auf die Landes- und Bündnisverteidigung als Reaktion auf den völkerrechtswidrigen Angriff Russlands auf die Ukraine im Februar 2022.
Heute stellt das Panzergrenadierbataillon 112 mit dem Schützenpanzer Puma und seiner Ausrüstung samt digitaler Vernetzung untereinander eigenen Angaben zufolge einen der modernsten deutschen Kampftruppenverbände dar. Das haben die Regener Streitkräfte an diesem Samstag mit Stolz präsentiert, was bildlich von Hog’n-Fotografin Sabine Hamberger festgehalten wurde.
Helmut Weigerstorfer/Matthias Heymann
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