Nachdem die Waidler jüngst von einem Tiefdruckgebiet über Ost-Mitteleuropa mit kühleren Luftmassen aus dem Nordwesten versorgt wurden, verlagert sich dieses in den kommenden Tagen nur unwesentlich. Es wird jedoch zunehmend von wärmeren Luftmassen eingekreist, die sich letzten Endes durchsetzen und das Tief zum Rückzug zwingen.

Dadurch kann sich im Verlauf des Wochenendes mehr und mehr wärmeres und freundlicheres Wetter durchsetzen – auch, wenn sich die Lage zu Beginn noch eher wechselhaft präsentiert…

Über sieben Wolken musst du gehen…

Am Freitag dominiert zunächst noch das Tief mit seinem Zentrum über Polen. Die kühle Nordwest-Strömung mit feuchten und leicht labilen Luftmassen wird dadurch erst einmal noch aufrecht erhalten. Diese Labilität lässt auch ein oder zwei kurze Gewitter möglich erscheinen, die vom Typ her eher Aprilwetter-Charakter haben und ohne Unwetter einhergehen. Abseits dieser Schauer wird es am Nachmittag bis zu 18 Grad warm.

Der Samstag gestaltet sich zunächst noch ähnlich wie der Freitag. Vor allem vormittags sind noch letzte Schauer aus Nordwesten möglich. Das Gewitterpotenzial dürfte dabei sehr gering sein, wenn man die frühe Tageszeit bedenkt. Am Nachmittag zeigt sich bereits ein Nachlassen der Niederschlagsaktivitäten. Bei etwas längerem Sonnenschein sind dann erstmals wieder Höchstwerte von über 20 Grad möglich. Das mutet zwar noch nicht sommerlich an, immerhin ist’s aber ein erster Schritt in Richtung Wetterbesserung.

Am Sonntag kommt es höchstens zur Bildung von harmlosen Schönwetter-Wolken. Das ursprüngliche Tief ist zwar noch vorhanden und hat sich von Polen her sogar leicht in Richtung Norddeutschland verlagert. Da es sich aber mehr und mehr mit der warmen Umgebungsluft vermischt und damit „auffüllt“, lässt seine Wetterwirksamkeit zunehmend nach – und verblasst quasi. Von einem heitern Himmel scheint dann oft die Sonne bei maximalen 24 Grad in den Nachmittagsstunden…

In diesem Sinne: Ein schönes Wochenende wünscht

Hog’n-Wetterfrosch Martin Zoidl

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