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Cham. Immer wieder mal kommen sie zum Vorschein und sorgen für ein erhöhtes Sicherheitsrisiko: Fliegerbomben aus dem Zweiten Weltkrieg. Am Mittwochabend wurde in der oberpfälzischen Kreisstadt Cham ein 250 Kilogramm schweres Exemplar in der Josef-Heilingbrunnerstraße gefunden, zwischen dem örtlichen Krankenhaus und dem Bahnhofsgelände. Rund 2.500 Bürgerinnen und Bürger mussten daraufhin des nächtens u.a. aus dem angrenzenden Seniorenheim sowie den Sana-Kliniken des Landkreises Cham evakuiert werden. Am Donnerstagmorgen gab es dann Entwarnung: Die Bombe ist entschärft!

Am Mittwochabend wurde eine Fliegerbombe wurde entschärft Foto: LRA Cham

Nachdem die Evakuierungsmaßnahmen in der Nacht auf Donnerstag gegen 3 Uhr abgeschlossen waren, konnte der Sprengmeister mit der Entschärfung der Bombe beginnen, wie das Landratsamt Cham informiert. Dazu wurde parallel zu den Evakuierungsmaßnahmen ein Wall – bestehend aus elf Containern – um die Bombe errichtet. Diese wurden mit 150 wassergefüllten sog. Intermediate-Bulk-Containern (kurz: IBC) verstärkt. Der Zünder ist schließlich vor Ort gesprengt worden, gegen 5.30 Uhr morgens war die Bombe schließlich entschärft und konnte abtransportiert werden.

Mehr als 600 Kräfte im Einsatz

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Die von der Maßnahme betroffenen rund 2.500 Personen fanden während der Entschärfungsaktion sowohl in der Betreuungsstelle in der Stadthalle als auch an der Johann-Brunner Mittelschule kurzzeitig Unterkunft.

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Insgesamt befanden sich mehr als 600 Einsatzkräfte der Polizei, Feuerwehr, des THW und den Rettungsdiensten vor Ort. Chams Landrat Franz Löffler und der Chamer Bürgermeister Martin Stoiber dankten allen Helfern, dem Pflegepersonal des Seniorenheims St. Michael sowie dem Team der Sana Kliniken für die hervorragende Zusammenarbeit. „Ehrenamtliche und hauptamtliche Kräfte haben erneut gezeigt, wie reibungslos und professionell sie agieren“, sagte Landrat Löffler, dessen besonderer Dank auch den betroffenen Anwohnern, die durch ihre Bereitschaft zum reibungslosen Ablauf beigetragen haben, galt.

Sämtliche Sperrungen sind mittlerweile aufgehoben worden. Die Anwohner sind in ihre Wohnungen und Häuser zurückgekehrt. Der Schulunterricht kann regulär stattfinden.

da Hog’n


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