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Ein herzliches grünes Willkommen sind Blumen oder kleine Bäumchen vor der Haustür. Symbolbild: pexels/ Max Rahubovskiy

Ein Flur ist stets das Erste, was man beim Betreten eines Hauses wahrnimmt. Ist dieser schön eingerichtet, strahlt er Harmonie aus. Seine praktisch eingerichtete Struktur kombiniert Stauraum und Bewegungsfreiheit. Optische Weite verstärkt den Gesamteindruck auch in engen Eingangsbereichen.

Besucher optisch nicht erschlagen

Der Flur einer Wohnung ist gefühlt immer zu schmal, zu eng und häufig mit unnötigen Stolperfallen voll gestellt. Besucher sollen nur Möbel vorfinden, die Jacken, Schuhe und Regenschirme aufnehmen – ansonsten nichts, was sie nicht mit herzlichem Willkommen in die Wohnung hineinführt. Moderne Wohneinrichtungen des Purismus kommen dieser optischen Freiheit entgegen. Im Industrial Style können Diele und Flur ebenfalls mit wenigen praktischen Gegenständen top und leicht gestaltet werden. Auch der Shabby Chic sowie ruhige Wand- und Bodengestaltung beim Landhausstil sind ideal als Begrüßungsoptik hinter der Haustür.

Funktionale Flureinrichtung

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Ein Schuhschrank als optisches Versteck für Stiefel, Sandalen und Hausschlappen ist funktional, aber für schmale Eingangsbereiche zu wuchtig. Besser eignen sich Schuhregale als offene und belüftete Aufnahmeflächen. Ein moderner Schuhschrank im Würfel-Baukastensystem nimmt wenig Platz weg, pro Würfel ein Schuhpaar auf und lässt sich – soweit vorhanden – gut unter einer Treppennische integrieren. Schuhaufnahme und Sitzbank zugleich sind Schuhbänke, die mit Gartenpolstern gemütlich wirken

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Minimalistisch strukturieren

Günstig für Flure sind ein flaches Wandbrett mit oberer Schalablage, eine Kleiderstange darunter und ein Flurschrank erst dahinter. Noch idealer ist die Platzierung des Schranks am anderen Flurende. Top-Vorbilder für schön gestaltete, minimalistische Flure sind Tiny Houses oder Multifunktionslösungen im Wohnmobil. Klappmöbel, Schiebetüren oder Etageneinrichtung nach oben statt zur Seite sehen gleichzeitig ordentlich aus und lassen Raum für den Weg nach drinnen.

Schmale Flurgänge geschickt optisch erweitern

Ein schöner Spiegel mit ansprechendem Rahmen kann als Standspiegel weiter hinten oder als Tischspiegel auf dem Telefonschränkchen stehen. Entspricht dies nicht dem Wohngeschmack, erweitern beleuchtete Spiegelflächen an Schranktüren optisch den Raum. Noch platzsparender sind LED-Streifen als Bewegungsmelder, beispielsweise an die Schuhbank geklebt. Helle Fußböden – mit großen Fliesenplatten oder quer verlegten Holzdielen – weiten ebenfalls optisch.

Grüne Deko? Besser vor der Flurtür

Einladend sehen Bodenvasen im Flur aus, mit frischen Blumen oder Trockenblumen bestückt. Blumentöpfe können als Ampel neben dem Flurschrank hängen oder auf dem Telefontisch stehen. Ein ebenso herzliches grünes Willkommen sind Blumenkübel vor der Haustür. Diese schmücken ebenso und stellen für Allergiker beim Eintreten kein Gesundheitsrisiko dar.

Einrichtungsfehler im Flur vermeiden

Ordnung im Flur ist auch für die Bewohner eine Erleichterung. Chaotische Ablageflächen und wie zufällig zusammengestellte Flurmöbel machen auch weite Flur unansehnlich. Besser sind Gefäße für täglich verwendete Utensilien sowie Hänge- und Ablageflächen für kleine Accessoires wie Cap, Schal und Handschuhe. Ein weiterer Einrichtungsfehler ist die Dekoration. Sicherlich ist sie nötig, um einen einladenden Eingangsbereich für Besucher und die Familie zu schaffen. Jedes Dekorationsobjekt sollte am besten auch einen Zweck erfüllen, ein Kerzenständer also Licht spenden, ein Bodenteppich Füße warmhalten oder ein Wandbild zum Spiegelrahmen passen.

Fazit

Ein Eingangsbereich drückt mit seiner Gestaltung die Einrichtungsvorlieben der Bewohner aus. Er ist für einen guten ersten Eindruck am besten nicht zu eng möbliert, schön ausgeleuchtet und höchstens zweckmäßig dekoriert. Harmonisch sollen Farben, Materialien und Gesamtstruktur für eine ruhige Ausstrahlung zusammenpassen.


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