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Spiegelau/Frauenau. Vor drei Jahren hieß es in Spiegelau und Frauenau: „Mit Highspeed in die Zukunft“. Beide erhielten das Prädikat „digitales Dorf“ (da Hog’n berichtete). Doch: Wie hat sich das Projekt seitdem entwickelt? Wie digital sind die beiden Nachbargemeinden des Bayerwalds mittlerweile? Wir haben den Dörfern einen Besuch mit der Kamera abgestattet und uns angeschaut, was gut klappt in Sachen Digitalisierung – und woran die Projektverantwortlichen weiter arbeiten müssen, um die digitalen Möglichkeiten optimal auszuschöpfen.

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Spiegelau und Frauenau nehmen seit 2017 am Projekt „Digitales Dorf“ teil. Das Projekt, das von der bayerischen Staatsregierung mit 200.000 Euro gefördert wird, hat zum Ziel, die technische Infrastruktur der teilnehmenden Regionen zu optimieren. Da Hog’n will wissen, ob und wie sich das „digitale Leben“ in Spiegelau und Frauenau verändert hat.

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Praxis, Coworking Space, Rathaus-App

Eine Tour mit dem Spiegelauer Dorfbus demonstriert, was sich in den Dörfern getan hat. Erster Halt: die Praxis von Dr. Karl-Heinz Haberer. Dort finden Sprechstunden etwas anders statt als gewöhnlich. Um beraten zu werden, müssen Patienten nicht einmal mehr in die Praxis kommen. Auch der Weg zur Arbeit kann verkürzt werden: Wie, das zeigt der Coworking Space. Vom Technologie-Campus Grafenau organisiert, ermöglicht es das Großraumbüro bestimmten Branchenangehörigen ihrer Arbeit heimatnah nachzugehen. Die soziale Infrastruktur in den beiden Dörfern schlägt ebenfalls einen neuen Weg ein: Wer einen neuen Personalausweis braucht oder einen offiziellen Antrag einreichen möchte, muss nicht länger persönlich ins Rathaus kommen. Dies alles erledigt nun stattdessen die Rathaus-App.

2020 endet das Projekt, doch Spiegelaus Bürgermeister Karlheinz Roth gibt sich zuversichtlich: „Wir haben uns den Anspruch gesetzt, jetzt natürlich nicht aufzuhören und mit den Erfahrungen, die wir aus dem Projekt Digitales Dorf heraus gewonnen haben, weiter dran zu bleiben.“

Filmautoren: Tamina Friedl, Anna Käfer, Daniela Witkowski, Jana Mitterbuchner

Redaktion: Sabine Simon 

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