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Freyung. Die Stadt Freyung hat das Bundeswehr-Areal, auf dem sich das ehemalige Munitionslager („Mun-Lager“) befindet, käuflich erworben – dieses Gerücht kursiert nicht erst seit gestern in der Kreisstadt, sondern macht schon seit Längerem die Runde. Gekauft hat sie’s zwar noch nicht – die Absicht ist jedoch durchaus gegeben, wie Bürgermeister Dr. Olaf Heinrich auf Hog’n-Nachfrage bestätigt. Eigentümer sei bisher noch die BIMA, teilt der Freyunger Rathaus-Chef mit, also die sogenannte Bundesanstalt für Immobilienaufgaben. „Im Raum steht ein Preis von rund 150.000 Euro.“

Direkt oberhalb der Bundeswehr-Kaserne gelegen, befindet sich jenseits der B12 das ehemalige Munitionslager der Freyunger Militär-Einrichtung. Heute wird das Areal, das künftig als Freizeitgelände genutzt weden könnte, bereits gerne von Hundehaltern zum Ausführen ihrer Vierbeiner sowie Schwammerlsammlern aufgesucht. Direkt oberhalb der Bundeswehr-Kaserne hinter diesem Zaun gelegen, befindet sich jenseits der B12 das ehemalige Munitionslager der Freyunger Militär-Einrichtung. Dieses Areal könnte künftig als Freizeitgelände genutzt werden.
Direkt oberhalb der Bundeswehr-Kaserne hinter diesem Zaun gelegen, befindet sich jenseits der B12 das ehemalige Munitionslager der Freyunger Militär-Einrichtung. Dieses Areal könnte künftig als Freizeitgelände genutzt werden.

Doch: Was hat die Stadt Freyung mit dem Areal, auf dem kürzlich noch beschlagnahmte Schleuserfahrzeuge abgestellt waren, dann vor, sollte es mit dem Kauf am Ende klappen? Die Antwort seitens Heinrich: „Ein extensiv genutztes Freizeitgelände ist angedacht.“ Etwas weniger schwammig ausgedrückt ist darunter ein Trimmdichpfad vorstellbar – jedenfalls etwas, das mit dem Thema „Naturerholung“ zu tun hat, wie Freyungs Bürgermeister kurz und knapp gegenüber dem Hog’n erklärt.

„Ein extensiv genutztes Freizeitgelände ist angedacht“

Umzug innerhalb der Kreisstadt Freyung? Der neu gewählte Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich.
Etwas mit „Naturerholung“, wie zum Beispiel ein Trimmdichpfad, ist laut Bürgermeister Heinrich vorstellbar.
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Bleibt die Frage offen, wie sinnvoll eine derartige Freizeiteinrichtung in unmittelbarer Nähe der Bundeswehrkaserne wäre. Sprich: Wenn unweit von den sich in der Kaserne befindlichen Soldaten, die exerzierend durch die Anlage marschieren, die Fitnessbegeisterten ihre Klimmzüge im bzw. auf dem Wald- und Wiesenstück machen. Beides hat in irgendeiner Weise mit Sport zu tun, das ist schon richtig. Mit Erholung hat nur eine Seite etwas gemein. Und in Sachen Freizeit gibt’s vordergründig so gar keine Schnittpunkte. Doch in Anbetracht des bis dato recht gemeinschaftlichen und langjährigen Nebeneinanders von Zivil- und Bundeswehrgesellschaft in Freyung dürfte auch das zu managen sein.

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Und wer weiß: Vielleicht drehen ja die „Barrasler“ und die Hobby-Sportler ja schon bald gemeinsam ihre Runden um die Kaserne – dort, wo einst die Patronen, die Granaten und die panzerbrechende Wuchtmunition gelagert war. „Moi schau’n“, wie da Waidler sagt…

da Hog’n


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