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Lillehammer/Berchtesgaden/Herzogsreut. Es ist ein weiterer Schritt in Richtung Weltcup – ein kleiner, aber doch wichtiger. Ski-Talent Jonas Stockinger vom SC Herzogsreut darf bei den Olympischen Jugend-Winterspielen in Lillehammer (Norwegen) an den Start gehen. Vom 12. bis 21. Februar wird der 16-Jährige die Wettkämpfe im Slalom, Riesenslalom, Super G, Parallelslalom/Teamwettbewerb und in der Super-Kombination bestreiten. Zwischen Schulstress an der Christophorusschule Berchtesgaden und letzten Vorbereitungen für die Olympischen Jugend-Spiele hat sich Jonas Stockinger kurz Zeit genommen, um mit dem Onlinemagazin „da Hog’n“ über seine Nominierung und Chancen in Norwegen zu sprechen.

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Vom 12. bis 21. Februar startet der Herzogsreuter Jonas Stockinger für Deutschland bei den Olympischen Jugend-Winterspielen in Lillehammer.

Jonas, wie ist es dazu gekommen, dass Du bei den Olympischen Jugend-Winterspielen in Lillehammer starten darfst?

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Durch meine konstant guten Leistungen in Wettkämpfen auf internationaler Ebene habe ich es geschafft, nominiert zu werden. Zum Zeitpunkt der Qualifikation war ich Erster in den internationalen Wertungen im Super G und in der Super-Kombination.

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Start in Lillehammer ist eine „große Ehre für mich“

Was bedeutet es für Dich, in Norwegen bei den olympischen Rennen dabei sein zu dürfen?

Das ist eine große Ehre für mich. Es bedeutet mir sehr viel, als einer von wenigen ausgewählten Athleten in Lillehammer mit dabei zu sein.

Welche Ziele verfolgst Du bei den dortigen Wettkämpfen?

Ich will einfach nur meine beste Leistung zeigen – und dann schauen wir weiter. Springt letztlich eine Medaille heraus, wäre das natürlich eine super Sache.

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Seit Sommer 2014 ist das Ski-Talent Schüler an der Christophorusschule Berchtesgaden.

Wieder einmal wirst Du lange Zeit fern Deiner Heimat im Bayerischen Wald verweilen. Plagt Dich dann das Heimweh?

Naja, so schlimm ist das nicht mehr. Ich komme sonst auch nicht öfter als alle drei, vier Wochen nach Hause. Deshalb habe ich mich schon einigermaßen daran gewöhnt, so lange nicht in Herzogsreut zu sein.

Auf der Piste scheinst Du ja alles richtig zu machen. Wie schaut’s da derzeit im Klassenzimmer aus?

In manchen Fächern bin ich besser, in anderen eher weniger gut. Aber insgesamt hält sich alles noch im Rahmen (lacht).

Bis in den Weltcup „ist es noch ein weiter Weg“

Hand aufs Herz: Wann sehen wir Dich im Weltcup?

Sowas kann man nicht vorhersagen. Im alpinen Skisport dauert es meist ein bisschen länger, sich an die Weltspitze heranzukämpfen. Ich werde einfach mein Bestes geben – und hoffe, dass ich so schnell wie möglich im Weltcup starten darf. Bis dahin ist es aber noch ein weiter Weg.

Jonas, vielen Dank für das Interview – und alles Gute bei den olympischen Jugendspielen.

Interview: Helmut Weigerstorfer


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