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Waldkirchen/Freyung. Nach der Absage des Gesundheitsministeriums hinsichtlich einer Palliativ-Station am Standort Waldkirchen konzentrieren sich die Gespräche im Rahmen des Forums Nachnutzung einer Pressemitteilung zufolge nun auf eine alternative Organisation der ambulanten und stationären Hospiz- und Palliativ-Versorgung im Landkreis. Für erste gemeinsame Planungen trafen sich Landrat Sebastian Gruber und Klinik-Geschäftsführer Helmut Denk mit den Vertreterinnen des Hospizvereins im Landkreis Freyung-Grafenau, Sabine Scholz (1. Vorsitzende des Hospizvereins, Fachärztin für Allgemeinmedizin und Palliativmedizinerin) sowie Silvia Wagner-Meier (hauptamtliche Koordinatorin des Hospizvereins).

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Diskutierten über das Hospiz- und Palliativangebot im Landkreis FRG (v.l.): Silvia Wagner-Meier, Sabine Scholz, Helmut Denk und Landrat Gruber. Foto: Landratsamt

Sicher sei, dass alle Hospiz- und Palliativangebote bestehen bleiben. Vorgesehen sei, dass die Palliativstation ab zirka 2018 in den Standort Freyung integriert wird. Hier solle zudem eine Akutgeriatrie aufgebaut werden, um die Behandlung von geriatrischen Patienten in der Akutversorgung zu verbessern. Einig sind sich die Gesprächspartner laut Pressemeldung darin, „dass durch die zentrale Lage große Vorteile für die landkreisweite Versorgung entstehen“, wie Koordinatorin Silvia Wagner-Meier deutlich macht. Am Standort Waldkirchen soll es künftig viele ambulante Bereiche geben.

Gruber: „Wir können ein sinnvolles Gesamtkonstrukt vorlegen“

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Gruber betont, wie wichtig die Palliativ-Versorgung sei: „Zusammen mit der geplanten Pflegeeinrichtung und einem Facharztzentrum ergibt sich für uns ein stimmiges Gesamtkonzept. Trotz der ersten Enttäuschung über die Absage beim Ministerium sind wir überzeugt, ein sinnvolles Gesamtkonstrukt vorlegen zu können.“ Alle Gesprächspartner würden zudem den enormen Einsatz der haupt- und ehrenamtlichen Hospizbegleiter auf und außerhalb der Palliativstation loben. Kliniken-Chef Denk: „Dieser Kraftakt ist nur mit engagierten und kompetenten Mitarbeitern möglich. Mit diesen gemeinsam werden wir das hohe Niveau im Bereich der Hospiz- und Palliativversorgung im Landkreis auch weiterhin erhalten und ausbauen können.“

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0 thoughts on “Hospiz- und Palliativ-Versorgung: „Zentrale Lage bringt große Vorteile“

  1. Man möchte den verantwortlichen Politikern fast wünschen,dass sie auch mal ein Hospiz brauchen und dann keinen Platz finden. Aber leider passiert so etwas ja nicht, denn da sind dann ganz schnell die nötigen Gelder da , um kurzfristig einen Platz zu *schaffen*

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