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Freyung. Die finanziell schwierige Situation der Hebammen und ärztlichen Geburtshelfer ist im Mittelpunkt eines Ortstermins mit Politikern aus der Region in den Kliniken Am Goldenen Steig gestanden. Geburtshelfer in Belegabteilungen in ganz Deutschland befürchten durch massiv gestiegene Versicherungskosten, dass ihre Tätigkeit im Dienst der Frauen und Säuglinge unter den gegebenen Voraussetzungen bald nicht mehr möglich sind. Sie fordern deshalb eine langfristige und zukunftssichere Lösung.

(v.l.) Max Gibis, Sebastian Gruber, Dr. Franz Bogner, Dr. Olaf Heinrich, Christiane Brauer und Johanna Kopp.
Wie geht’s mit den Hebammen weiter? Darüber diskutierten Max Gibis (von links), Sebastian Gruber, Dr. Franz Bogner, Dr. Olaf Heinrich, Christiane Brauer und Johanna Kopp. Foto: Kliniken gGmbH

„An der Bedeutung der Hebammen besteht überhaupt kein Zweifel“

MdL Max Gibis, Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich und der neu gewählte Landrat Sebastian Gruber überzeugten sich in der Geburtshilfe der Kliniken zusammen mit Geschäftsführer Helmut Denk von den vielfältigen und unverzichtbaren Aufgaben der Hebammen. „An der Bedeutung der Hebammen für die werdenden Mütter und für die Gesellschaft besteht überhaupt kein Zweifel. So, wie die Hebammen seit Generationen die Mütter unterstützten, müssen wir als Gesellschaft nun auch alles dafür tun, dass diese Rolle nicht wegen überzogener Versicherungsbeiträge auf der Strecke bleibt“, betonten alle Beteiligten. Darauf hatte Denk zuletzt auch während eines Termins der Gesundheitsministerin Melanie Huml hingewiesen. Die nun gefundene Zwischenlösung könne dabei nicht mehr als ein Kompromiss sein. „Wir sollten alles daran setzen, die Arbeit der Hebamme zu erleichtern, anstatt sie durch immer höhere Kosten und Bürokratie zusätzlich zu erschweren“, so Denk. MdL Max Gibis und Sebastian Gruber versprachen, sich intensiv der Probleme anzunehmen.

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