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Grafenau. Das XENOS-Projekt „Grenzenlos tolerant – Toleranz grenzenlos“ soll vor allen Dingen eins: den Menschen die Augen öffnen für Toleranz, Vielfalt und Integration. Denn auch wenn unser Staat sich demokratischen Werten verpflichtet hat, wird es beispielsweise Migranten nach wie vor nicht immer leicht gemacht in unserer Gesellschaft Fuß zu fassen.

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Bandleader Christian Balboo Bojko (rechts) zeigte sich bei der ersten Probe begeistert vom Können seiner jungen Band. Die beiden afghanischen Brüder Qais und Wais Rezai (im Vordergrund) demonstrierten gleich mal, was man mit der 15-saitigen Langhalslaute „Robab“ und der Pauke „Tabla“ so alles spielen kann. Fotos: da Hog’n

Unterschiedliche Kulturen bereichern einander

Die Volkshochschule des Landkreises Freyung-Grafenau will zeigen, dass unterschiedliche Kulturen einander bereichern können – und hat deshalb im Rahmen des XENOS-Projekts eine multikulturelle Schüler-Rockband ins Leben gerufen. In der Propst-Seyberer-Mittelschule Grafenau trafen sich die sieben Bandmitglieder aus vier Nationen nun zum ersten Mal zu einer gemeinsamen Probestunde – und bewiesen, um es mit den Worten von vhs-Mitarbeiterin Sandra Frey zu sagen, „wie viel Potenzial in der Zusammenarbeit dieser jungen Menschen steckt“.

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Auch Bandleader und Musiklehrer Christian „Balboo“ Bojko aus Spiegelau zeigte sich sehr zufrieden mit den Künsten seiner Schützlinge: „Die haben schon was drauf“, bescheinigte der musikalische Leiter der bunten Truppe. Eine erste kleine Jam-Session vor ein paar Zuschauern machte jedenfalls schon mal Lust auf mehr. Man merkte den Schülern den Spaß an, den sie beim Musizieren hatten. Gemeinsame Interessen verbinden eben.

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Ein Bandname muss erst noch gefunden werden

Wer die Multikulti-Rockband gerne einmal live hören möchte, muss sich jedoch noch etwas gedulden – „immerhin beginnen wir gerade erst mit den Proben“, so Bojko. Aber wenn sich das Ganze dann eingespielt hat, werden die Jugendlichen auch auf Veranstaltungen die Bühne rocken. Dann auch unter einem eigenen Bandnamen, den sich die sieben Jungmusiker erst noch überlegen müssen. Eine sicherlich lösbare Aufgabe – bei der geballten Kreativität …

Dike Attenbrunner

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