Ob Schützenverein oder Förderverein für das Heimatmuseum, ob Feuerwehrverein oder Kegelclub: Bei uns gibt es zahlreiche kleine und große Vereine, die sich Tag für Tag engagieren. Menschen gestalten gemeinsam ihre aktive Freizeit, wollen Wissen vermitteln und Traditionen bewahren. Weil sich viele Angelegenheiten im Verein besser voranbringen lassen als in einer losen Gruppierung, ist die Vereinsgründung ein beliebtes Mittel. Zwar müssen einige rechtliche Hürden genommen werden – doch so schwierig, wie von manchem befürchtet, ist die Vereinsgründung und -führung in der Praxis nicht.

Formalitäten für Vereinsgründung ausschlaggebend
Voraussetzung für die Gründung eines Vereins ist, dass dieser keine wirtschaftlichen Zwecke verfolgt. Vereine sind rechtfähig, also sogenannte juristische Personen. Sie dürfen damit eigenständig vor Gericht klagen, aber auch verklagt werden. Die Gründung eines Vereins, für die mindestens sieben Mitglieder Voraussetzung sind, hat beim zuständigen Amtsgericht zu erfolgen. Grundlage dafür bildet, dass eine Satzung existiert und dass das Protokoll einer Mitgliederversammlung beigefügt ist. Das Gericht entscheidet dann über den Eintrag ins Vereinsregister. Verstößt der Verein gegen Grundlagen wie das Prinzip der Nichtwirtschaftlichkeit oder sinkt die Zahl der Mitglieder unter drei, dann kann der Status als eingetragener Verein e.V. durch das Gericht entzogen werden. Die Geschicke des Vereins werden durch einen Vorstand gelenkt, der durch eine turnusmäßige Mitgliederversammlung regelmäßig bestätigt werden muss.
Steuerliche Vorteile bei entsprechendem Nachweis
Ein als gemeinnützig anerkannter Verein hat darüber hinaus den Vorzug, dass er steuerliche Vorteile geltend machen kann. Ist der Verein für jedermann zugänglich und dient er dem Wohle der Öffentlichkeit, dann kann er die Gemeinnützigkeit beim zuständigen Finanzamt beantragen. Wird diese bejaht, so kann der Verein beispielsweise von der Zahlung einer Umsatzsteuer befreit werden. Die Gemeinnützigkeit wird regelmäßig durch die Finanzbehörde überprüft, so dass sichergestellt ist, dass der Verein auch tatsächlich entsprechend handelt.

Software für Verwaltung entlastet erheblich
Natürlich braucht ein Verein Finanzen, braucht Gelder für seine kontinuierliche Arbeit. Die Vereine erheben deshalb Mitgliedsbeiträge, die von den Zahlenden steuerlich abgesetzt werden können. Um den exakten Überblick in Sachen Mitgliederstruktur zu besitzen, setzen immer mehr Vereine inzwischen auf eine professionelle Verwaltung mit Hilfe einer Software.
Eine geeignete Software hilft bei der unkomplizierten sowie umfassenden Verwaltung. Adress- und Kontaktdaten der Mitglieder werden ebenso erfasst wie die Zahlungseingänge. Individualisierte Informationen lassen sich ebenso hinterlegen wie ein Bankeinzug organisiert werden kann. Auch Beitragserhöhungen und Anpassungen können auf diese Weise unkompliziert realisiert werden. Aber auch die sach- und kontengerechte Buchung von Einnahmen und Ausgaben ist ein wichtiges Plus einer solchen Vereinssoftware. Schließlich muss die Bilanz eines Vereins Jahr für Jahr auch dem Finanzamt zur Verfügung gestellt werden, damit die steuerlichen Fragen geklärt werden können.
Profitieren kleine Vereine von Software?
Eine zugangsfreundliche Vereinssoftware kann gerade für kleinere Vereine von Vorteil sein. Wer sich den Aufwand von Steuerbüro und Buchhaltung nicht leisten kann oder will, wer die Gelder seiner Mitglieder möglichst effizient verwalten will, der ist mit ihr bestens versorgt. Der Förderverein für das Gymnasium profitiert davon ebenso wie der Sportverein, der Dartclub oder der Verein der Wanderfreunde.
Da Hog’n








