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Das Luder, oh Entschuldigung, Natalie Luder mit ihrem Produkt, einem Fleisch-Schal. Foto: natalieluder.ch

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Luder mit Fleisch um den Hals! Was sich anhört wie eine sadistische oder gar pornografische Internetseite, gehört ausgerechnet im – als konservativ geltenden – Nachbarland Schweiz zur Modewelt! Ja, dort hat ein Luder täglich damit zu tun, Fleisch um den Hals anderer Leute zu zaubern. Natalie Luder betreibt nämlich bei den Eidgenossen ein Unternehmen, das sich darauf spezialisiert hat, Seidenschals (franz.: Foulard, Fou = verrückt; lard = speck) herzustellen, die optisch einem Stück Räucherspeck nachempfunden sind.

Für 160 Schweizer Franken (zirka 130 Euro) kann man sich ein solches, bestimmt auffälliges, Accessoire kaufen. Ob die „Fleisch-Seide“ medium oder durch ist, ist uns leider nicht bekannt. Ebenso stellen wir uns als waschechte Bayern natürlich die Frage, ob man sich nicht einfach einen ordentlichen „Schniazn Gseijchds“ um den Hals hängen kann – das hilft zumindest gegen den kleinen Hunger zwischendurch. Mahlzeit!

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