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Eindeutige Belege für diese sehr erfreuliche Nachricht lieferten aktuelle Fotofallen-Aufnahmen des Luchsprojektes Bayern im Bereich des Hohen Bogens und der Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald im Bereich des Großen Rachels.

Der Vergleich früherer Fotofallenbilder mit dieser aktuellen Aufnahme im Rachelgebiet lässt aufgrund der individuellen Fellzeichnung erkennen, dass es sich um ein Jungtier der vergifteten Luchsin Tessa handelt. Foto: NPV

Übereinstimmend kamen die Experten um Sybille Wölfl vom Luchsprojekt Bayern und Dr. Marco Heurich von der Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald zu dem Schluss, dass es sich bei den ca. 50 Kilometer (!) voneinander entfernt gemachten Fotos auf Grund der individuellen Fellzeichnung, die sich mit Aufnahmen aus dem Winter 2011/12 eindeutig decken, ganz sicher um die zwei Jungen der im Spätwinter im Nationalpark-Vorfeld einem Giftanschlag zum Opfer gefallenen besenderten Luchsin Tessa handelt.

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Was zunächst befürchtet werden musste, dass bei dem Giftanschlag auf Tessa auch ihre zwei Jungen ums Leben gekommen sind, weil sie ebenfalls den Gifttod starben oder aufgrund ihres Alters noch nicht überlebensfähig waren, ist nicht eingetreten.

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Darüber freuen sich nicht nur die Forscher der Luchsprojekte. Es ist in erster Linie ein Erfolg für das gesamte Luchsvorkommen im Bayerischen Wald/Böhmerwald, das nach Einschätzung von Fachleuten noch immer am unteren Ende der überlebensfähigen Populationsgröße liegt. Nach wie vor gilt der Luchs in unseren Wäldern als eine vom Aussterben bedrohte heimische Tierart.


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