Werbung

Machbarkeitsstudie für Nahwärmenetz in Auftrag gegeben

Energienutzungsplan Freyung: Einstimmig beschlossen wurde eine Machbarkeitsstudie, die untersuchen soll, ob ein Nahwärmenetz für den Innenstadtbereich von Freyung realisierbar ist – und wo ein möglicher Standort für ein Biomasseheizwerk (Hackschnitzel) sein könnte. Der Auftrag wurde an das Freyunger Büro Ecoplan vergeben. 10.000 Euro kostet die Studie. Die Regierung von Niederbayern wird dies laut Bürgermeister Dr. Olaf Heinrich erneut aus dem Städtebaufördertopf mit 60 Prozent finanziell unterstützen. Die restlichen 4.000 Euro übernimmt die Stadt. Bei der Durchführung der Studie ist Eile geboten, denn in relativer Nähe zum Stadtzentrum steht womöglich ein großer Energieabnehmer zur Verfügung, wie der Hog’n bereits berichtet hat.

Bei Ihrem Neubau in der Au, der Erweiterung der Werkstätten für behinderte Menschen, plant der Diözesancaritasverband aktuell, welche Heizungsenergie genutzt werden soll. „Erste Gespräche zwischen Stadt und Caritas haben bereits stattgefunden“, so Heinrich, „wenn wir die Caritas allerdings mit ins Boot nehmen wollen, dann muss die Nahwärmeversorgung bereits im Herbst 2013 in Betrieb sein.“

E-Wald-GmbH: Freyung ist dabei

Werbung

E-Wald: Auch wenn der „Mitgliedsbeitrag“ in Höhe von 15.000 Euro deutlich höher als ursprünglich angekündigt ausfällt, wird sich die Stadt Freyung ohne große Bedenken  an der E-Wald GmbH beteiligen. Das wurde am Montag einstimmig beschlossen.

Werbung

Würth-Schrauben-Lager in Speltenbach genehmigt

Für alle diejenigen, die sich schon seit geraumer Zeit fragen, was da in Speltenbach (an der Abzweigung Richtung Kreuzberg, oberhalb der Bushaltestelle) gebaut wird, hier die Auflösung: Die Adolf Würth GmbH & Co. KG, ein Hersteller von Befestigungstechnik, will hier ein Lager mit Abholbereich hinstellen. In Zukunft kann hier dann jeder in große Mengen seine Schrauben eintüten. In einer Lagerhalle plant man normalerweise keine Fenster ein, daher auch der Einwurf von Stadträtin Renate Ruhland (ÖDP): „An dieser exponierten Stelle hätte ich mir ein schöneres Gebäude gewünscht.“ Wie Stadtumbaumanager Markus Büttner auf Hog’n-Nachfrage mitteilte: „Darauf hat die Stadt leider keinen Einfluss.“ Übrigens: Falls sich einer die Frage stellen sollte, warum vor der Genehmigung des Bauantrags bereits Erdarbeiten durchgeführt worden sind: Entwarnung, es geht mit rechten Dingen zu. Büttner: Eine Untergrundvorbereitung ist vor einer Genehmigung des Bauantrags erlaubt.

Stephan Hörhammer, Dike  Attenbrunner


Dir hat dieser Artikel gefallen und du möchtest gerne Deine Wertschätzung für unsere journalistische Arbeit in Form einer kleinen Spende ausdrücken? Du möchtest generell unser journalistisches Schaffen sowie die journalistische Unabhängigkeit und Vielfalt unterstützen? Dann dürft ihr das gerne hier machen (einfach auf den Paypal-Button klicken).


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert