Video zeigt: Asylbewerber gewaltsam aus der Waldbahn geschmissen

Zwiesel/Bodenmais. Am vergangenen Montag, 23. Februar, wurde ein Kontrolleur der Waldbahn gegenüber einem Asylbewerber handgreiflich und schmiss diesen aus dem Zug. Ein Handy-Video, das dem Hog’n vorliegt, zeigt, wie ein Asylbewerber von einem Fahrkartenkontrolleur in der Waldbahn massiv angegangen wird. Der bislang unbekannte Asylbewerber hatte nach Hog’n-Informationen ein gültiges Bayerwald-Ticket für die Bahnstrecke Zwiesel-Bodenmais, das er jedoch nicht (wie in europäischen Ländern üblich) mit lateinischen Buchstaben, sondern mit arabischen Lettern unterschrieben hatte.

Wie rabiat der Kontrolleur gegen den Asylbewerber vorgegangen ist, zeigt dieses Video:

Der Fahrkartenkontrolleur nahm dies anscheinend zum Anlass, um den jungen Mann der Waldbahn zu verweisen. Der Asylbewerber weigerte sich daraufhin den Zug zu verlassen, sofern er nicht den Ticketpreis erstattet bekomme. Daraufhin zog der Kontrolleur den Asylbewerber rabiat und lautstark aus der Sitzreihe – und setzte diesen mit Hilfe von zwei Fahrgästen gewaltsam vor die Tür.

Länderbahn zeigt sich schockiert von dem Vorfall

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Daraufhin zog der Kontrolleur den Asylbewerber rabiat und lautstark aus der Sitzreihe – und setzte diesen mit Hilfe von zwei Fahrgästen gewaltsam vor die Tür. Screenshot: da Hog’n

Die Länderbahn (Betreiberin der Waldbahn-Strecken Plattling-Bayerisch Eisenstein, Zwiesel-Grafenau und Zwiesel-Bodenmais) zeigt sich schockiert von dem Vorfall und bedauert das Verhalten ihres Mitarbeiters eigenen Angaben zufolge sehr. Ein Kontrolleur dürfe an einem Fahrgast keine Hand anlegen, sofern es sich nicht um einen Erste-Hilfe-Fall handle, heißt es. Der Kontrolleur wurde Montagvormittag zu einem persönlichen Gespräch mit der Geschäftsführung geladen. In dem vorliegenden Fall hätte der Kontrolleur die Polizei rufen müssen.

 Stephanie Probst

Mehr zum Thema:

–> Hog’n-Bericht (2): Stellungnahme zu Waldbahn-Vorfall: „Erkennbar unleserlicher Eintrag“

–> Hog’n-Bericht (3): Waldbahn-Vorfall: Strafantrag gegen Zugbegleiter gestellt

–> Süddeutsche Zeitung: „Schaffner wirft ausländischen Fahrgast gewaltsam aus dem Zug

–> Abendzeitung: „Trotz gültigen Tickets: Kontrolleur schmeißt Asylbewerber aus Zug“

–> BR: „Schaffner wirft Asylbewerber gewaltsam aus Zug“

–> Huffington Post: „Don’t touch me! – Schaffner wirft Asylbewerber gewaltsam aus der Bahn“

–> Straubinger Tagblatt: Eklat in der Waldbahn: Rabiater Schaffner packt zu und wirft…“

–> TV Aktuell: „Trotz Ticket: Kontrolleur wirft Asylbewerber gewaltsam aus Zug“

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88 Kommentare bei "Video zeigt: Asylbewerber gewaltsam aus der Waldbahn geschmissen"

  1. Waldluft sagt:

    Kontrolleure müssten schon längst umfassend geschult und auf derlei emotionale Ereignisse vorbereitet werden – das wäre die Pflicht jedes öffentlich tätigen Verkehrsunternehmens. Die Gott-sei-Dank zügige Entschuldigung der Waldbahn-Geschäftsführung ist da klärend, kann aber nur ein erster Schritt sein.
    Und ein Kontrolleur im Bayerischen Wald darf sich gerne mal in einer ruhigen Minute vorstellen, wie seine Pumpe ginge, wenn er nach seiner monatelangen Flucht aus Bayern in dem ihm total fremden Land Somalia angekommen ist, um Asyl gebeten hat und dann in einem Bus zwischen den Städten Mogadischu und von mir aus Buur Hakaba wegen eines mit lateinischen Buchstaben ausgefüllten gültigen Tickets in die Wüste geworfen wird.
    Super nett, so schaffen wir uns Freunde. Service-Wüste Bayerischer Wald?? Bitte bitte nicht …. oder gar fordern, dass alle Fahrgäste in deutschen Zügen gefälligst deutsch zu sprechen und zu schreiben haben!

    • Abgase sagt:

      Der Fahrgast hatte ein gültiges Ticket und der Kontrolleur hat nicht handgreiflich zu werden! Aber das Video hast du gesehen, oder? Was kannst du daran nicht verstehen?

      • Hagen sagt:

        Ist ja wieder mal typisch wie hier einige Besserwisser sich gleich auf die Seite des illegalen Asylbewerbers schlagen, so als wären sie selbst dabei gewesen.

        • Pascal sagt:

          Woher stammen die Informationen, es handele sich um einen „illegalen Asylbewerber“?

          Ist diese Aussage nicht eher eine falsche Tatsachenbehauptung? Ein Antrag auf Asyl ist zunächst nichts illegales, soweit sollte man die Rechtsgrundlagen unseres Landes schon kennen.

          • FB sagt:

            Als der Artikel geschrieben wurde, war doch noch nicht einmal bekannt, ob das überhaupt ein Asylbewerber ist. Steht doch oben im Text, das der Mann bis dahin unbekannt war. Muß man das nun im Stil anderer Kommentare evtl. auch als Rassismus sehen?

    • Peter Halvensleben sagt:

      Das ist nun mal so, eine Arabisch sprechender Asylant, spricht und schreibt nun mal in arabischen Lettern. Zumal der Asylant ein gültiges Ticket hatte. Ich bedauer es, hier nicht zu lesen, das de Zugbegleiter nicht sofort gefeuert worden ist. So was hat keinen DEUTSCHEN JOB verdient!

      Der sollte unter Hartz4, natürlich mit Sperre, wegen vorsätzlicher Verschuldung der Kündigung, erstmal über einiges Nachdenken. Zudem hat er sich persönlich bei dem Asylanten für sein ungehöriges Verhalten entschuldigen. Sorry aber meine Unterschrift lässt auch keine lateinischen Schriftzeichen erkennen. Muss ich jetzt auch damit rechnen, aus einem Zug geworfen zu werden?

      • perasdorf sagt:

        Also: Arabisch hat der nicht gesprochen – sondern deutlich Englisch, z.B. „don’t touch me“= rühr mich icht an, und einmal sagt ert deutlich „je m’en fous“, das ist Französisch, und bedeutet, „ich hab’s satt (er hatte ja eine gültige Fahrkarte)f

      • wandere2013 sagt:

        Wenn Er französisch sprechen kann; kann Er normalerweise auch in latainisch schreiben. Also und der Kontrolleur hat ja Zuerst ganz normal gesagt der Fahrgast soll mitkommen. Wo ist da ein Problem?? Alle die hier so gegen den Kontrolleur zetern; Ihr kennt aber schon das Hausrecht?? Die Feststellungen werden normalerweise immer ausserhalb des Abteils oder Busses gemacht und nicht im Fahrgastraum. Er wollte ja gar nicht aufstehn; sonder sitzen bleiben. OK der Kontrolleur hätte diePolizei auch rufen können; aber dann hätt´ ich diese -versteher sehen wollen. Lichterketten und Mahnwachen.

    • tini1207 sagt:

      Der Fahrgast hat den Schaffner sehr gut verstanden und ihm auf französisch geantwortet je m’en fous…so viel wie geht mir am A… vorbei, interessiert mich nicht, s….egal, der war mir Sicherheit nicht verängstigt sondern genauso agressiv wie der Schaffner …das mit undeutlich ausgefüllten Tickets Schmu betrieben wird ist allseits bekannt,deshalb die Aufforderung den Zug zu verlassen durchaus auch nachzuvollziehen ist.

  2. Kris sagt:

    Und d’Leid schaun zua… Schlimm.

  3. hechthunter sagt:

    Also wers wohl glaubt… Grundlos is der bestimmt nicht rausgeflogen. Der Schaffna hatt immernoch Hausrecht, wenn der sagt aussteigen dann heißt das auch raus. Wenn das nicht mehr durchgesetzt wird braucht sich balt niemand mehr’n Ticket kaufen. Zumindest von denen keiner.

    • Wayne sagt:

      Der vermeintliche „Täter“ ist ja schwarz und schließlich trägt der Schaffner eine Uniform. Dann wird das Ganze schon seine Richtigkeit haben. Dieser Obrigkeitsglauben widert mich an.

      • Andreas sagt:

        Das vermeintliche Opfer war schwarz und schließlich war der Schaffner ein deutscher. Da wird das Ganze schon seinen rassistischen Hintergrund gehabt haben. Dieses linksversiffte Gutmenschengesülze kotzt mich an.

    • Woidl sagt:

      Wenn der Schaffner dem Mann nicht anständig erklären kann, warum er raus soll, hat er ihn nicht so anzupacken, aus! Der Mann hatte einen anscheinend gültigen Fahrausweis und hat, soviel auf dem Video zu erkennen ist, nicht randaliert oder andere Leute angepöbelt, oder sich sonst auffällig verhalten. Wo sind wir denn hier? Soll das dann heißen, wenn einem Schaffner meine Nase nicht gefällt darf er mich jederzeit rauswerfen? Außerdem was heißt denn „Zumindest von denen keiner.“? Da sitz ich lieber in einem Abteil voller Asylanten als neben solchen Leuten wie dir…schade nur dass man es euch nicht ansieht wie ihr tickt.

      • FB sagt:

        Genau genommen sieht und hört man im Video überhaupt nicht, was vorher passiert ist. Wird dran liegen, daß es vorher etwas gegeben haben muss, worauf der Schaffner seine Entscheidung gestützt hat und was den Ersteller des Videos zu seinem Mitfilmen veranlasst hat. Man filmt ja nicht einfach so und Handy rausholen und Kamera aktivieren dauert auch paar Sekunden. Im Video sieht und hört man deutlich die mehrfachen Aufforderungen, den Zug zu verlassen. Hatte der Schaffner einen Grund so zu handeln, muss man sich fragen, ob der Rausgeworfene sich nicht noch des Hausfriedensbruches schuldig gemacht hat.

        • Woidl sagt:

          Stimmt genau, man sieht nicht ob und was vorher passiert ist. Mag sein dass ich den Schaffner zu schnell verurteile, aber wie hier manche meinen, das ist ein Ausländer, der MUSS sich ja daneben benommen haben, kotzt mich einfach an. Fakt ist jedoch, der Schaffner hat den Mann nicht anzupacken, ganz einfach. Der Asylant wird ihm gegenüber nicht handgreiflich, zumindest aus dieser Sicht. Der Schaffner kann die Polizei zum nächsten Halt anfordern wenn er meint dass das nötig ist und nicht mehr. Und dass da andere noch mithelfen den rauszuschmeißen ist schäbig, die haben nämlich noch weniger das Recht den Mann anzufassen und auch kein hier oft zitiertes „Hausrecht“. Hätte man alles mit Worten regeln können, wenn auch auf Englisch, aber nicht so… Vor allem nicht wenn es nur um eine läppische Unterschrift geht

          • FB sagt:

            Woher stammt die Meinung, der Schaffner dürfe den Mann nicht anpacken? Es mag sein, daß die Länderbahn wie im Artikel erwähnt das nicht möchte.
            Rein rechtlich sieht das so aus: (Aktenzeichen LG Nürnberg-Fürth Az. 13 S 8728/94)

            http://www.anwaltonline.com/urteile/sonstiges/sonstiges_024.html

            Sofern also die Voraussetzungen zum Fahrtausschluß gegeben waren (was wir aufgrund fehlender Informationen alle nicht wissen), durfte der Schaffner genau das, was er getan hat und die Leute durften ihm wahrscheinlich auch helfen. Wie das arbeitsrechtlich aussieht, wage ich nicht zu beurteilen, insbesondere ob der Schaffner entsprechend geschult und angewiesen war.

            Waren die Voraussetzungen für einen Fahrtausschluß nicht gegeben und dem Schaffner war das bewußt, hat er ein Problem.

          • Karoline sagt:

            @FB: Was soll dieser Link, da gehts doch um einen Ladenbesitzer und nicht um eine öffentiches Verkehrsmittel! Gehts noch? Ein Kontrolleur darf im schlimmsten Fall nur ein Notwehrrecht ausüben, ansonsten muss er die Polizei rufen! http://www.kvb-koeln.de/german/news/kontrolle.html#15

          • FB sagt:

            @Karoline: Hausrecht ist ein notwehrfähiges Rechtsgut. Darum geht es, nicht um Läden oder öffentliche Verkehrsmittel. Ein Link zu den Kölner Verkehrsbetrieben ist vollkommen sinnlos, es zählt zum einen die Rechtslage, zum anderen für den Zugbegleiter, was seine Firma (nicht die Kölner Verkehrsbetriebe) ihm auferlegt. Daß sich Fahrgäste auf betriebsinterne Handlungsanweisungen -sofern vorhanden und ihnen bekannt- berufen können, zweifle ich an. Gibt es die nötigen Voraussetzungen, kann das Hausrecht wie bereits beschrieben durchgesetzt werden. Das ist keine Meinung, sondern schlicht und einfach die Rechtslage. Zudem kann bei Straftaten der Delinquent von Jedermann auch bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten (Festnahme durch Jedermann) werden. Auch das widerspricht den Angaben der Länderbahn im Text oben, hat aber mit dem Fall nichts zu tun.
            Lesen Sie sich doch einfach mal rein, steht genügend dazu im Netz und der einschlägigen Literatur, die Rechtsgrundlagen zur Personenbeförderung wurden ja in der Diskussion bereits genannt.

    • Gustav Hartmann sagt:

      @hechthunter

      Aus Ihren Rechtschreibfehlerhaften Zeilen, lernen Sie erstmal DEUTSCH, trieft nur die rassistische Gesinnung.

      Wer sich das Video anschaut und den Kontrolleur hört, erlebt unüberhörbar einen unhöflichen, respektlosen, rabiaten Kontrolleur dieser WALDBAHN, der gesetzeswidrig diesen schwarzen Fahrgast trotz einem gültigen Tagesticket aus der Bahn wirft! Dies ermöglicht dem Fahrgast einen Schadenersatz-Anspruch sowie eine Strafanzeige gegen den Bahnkontrolleur bzw der WALDBAHN und den anderen Helfer. Ich hätte in dem Fall den rüpelhaften Kontrolleur sofort an seinem Übergriff gehindert. Die von mir herbeigerufene Polizei hätte auf meinen Hinweis diesen Fall dokumentiert und eine Anzeige aufgenommen. BASTA.

    • wif sagt:

      … die braune Scheiße kommt wieder hoch … einfach ekelhaft

    • Yvy sagt:

      „In dem vorliegenden Fall hätte der Kontrolleur die Polizei rufen müssen“

      JA WARUM DENN? WEGEN ARABISCHER SCHRIFTZEICHEN??? Wasn das für ne Nazi-Kacke?

    • Peter Lustig sagt:

      1. Braucht sich dann „bald“ niemand mehr ein Ticket kaufen und nicht „balt“ – ich hoffe für Sie dass man seinen Namen nicht richtig schreiben muss auf einem solchen Ticket, ansonsten haben sie vermutlich ein Problem und sind der nächste der aus dem Zug fliegt.
      2. Duzt der Schaffner einen ihm unbekannten, zahlenden Kunden – allein das ist schon eine Frechheit und gewiss nicht im Sinne der Bahn.
      3. Die Logik ist also, der Asylant hat gewiss was ausgefressen, anders kann es ja gar nicht sein? Richtig gut, solche Aussagen lassen immer tief blicken!
      4. Wenn der Schaffner sagt aussteigen heißt das erstmal einen Scheiss, der Schaffner darf in jedem Fall nicht handgreiflich werden. Ja, Sie haben recht, der Schaffner hat Hausrecht. Klasse! Da hat ja jemand richtig aufgepasst, und auf sein Hausrecht pocht ein hechthunter bestimmt immer ganz gerne. Damit hat’s sich dann aber auch, die Durchsetzung des Hausrechts wie im vorliegenden Fall ist in jedem Fall unangebracht und somit wiederrechtlich. Außerdem darf der Schaffner sie nur begründet von der Weiterfahrt ausschließen, nicht weil sie keine lateinischen Buchstaben können. Ich verweise auf ihre mangelnden Fähigkeiten sich in deutsch schriftlich auszudrücken, damit wären Sie dann auch von der Weiterfahrt ausgeschlossen.
      5. Wäre es interessant zu wissen, ob in den Beförderungsbedingungen oder sonst irgendwo festgehalten ist, ob in arabischer oder lateinischer Schrift geschrieben werden darf / muss. Darauf kommt es viel eher an.
      6. Ist der Hinweis der Bahn ganz richtig, ich hätte im vorliegenden Fall die Polizei gerufen – wegen Körperverletzung und Nötigung – ein besonderes öff. Interesse zur Strafverfolgung besteht in jedem Fall.
      7. ‚Zumindest von denen keiner‘ ;-) Auf jeden, von ‚denen‘ bestimmt nicht mehr, die werden ja sogar mit Ticket hinausgeworfen, würde ich mir also auch keins mehr kaufen. Jeden Tag kommen 60 Asylbewerber nur in Passau nur aus dem Kosovo an, ich hoffe der Herr bekommt schon mal ein wenig Angst um sein geliebtes Bayern.
      8. Servus!

    • Pit sagt:

      Bei Ihrer Grammatik gehe ich davon aus, das Sie sich auch noch nicht lange in Deutschland aufhalten. Vielleicht sollten Sie etwas vorsichtiger sein, Sie könnten der nächste sein der aus dem Zug geworfen wird.

  4. Xav sagt:

    In den Tarifbedingungen der Waldbahn zum Tagesticket steht nur, dass der Name einzutragen ist, nicht aber, in welcher Schrift.

    • Waidler sagt:

      Zumal es genügend Flüchtlinge gibt die nur in arabischer Schrift schreiben können. Völlig übertriebene und unnötige Aktion, die die Waldbahn in ein ganz schlechtes Licht stellt..

      • Jules sagt:

        Wenn also jemand der des deutschen nicht mächtig ist, dir deine Sachen klaut…darf er dann auch damit durchkommen, weil er keine Gesetze lesen kann? Was ist das denn für ne Logik? Hier GILT nunmal das Deutsche Gesetz, wer sich da nicht schlau drüber machen will, oder nicht fähig ist lernen kann, den eigenen Namen zu schreiben…der muss halt weg bleiben, so einfach ist das.

  5. Birno sagt:

    heeey… ich waer gern dabei gwesen… hät ich gleich mit gemacht. xD aber ich hätte den asylanten ned mit raus geschmissen..
    nein. der schaffner hat kein hausrecht oder so hechthunter?? jeder fahrgast hat das recht auf beförderung! wenn er ned zahlt dann kostest 40€ und wir vermerkt. aaaber er darf mit fahren.. wenn der schafna die bullen gerufen hätte dann ok. das is sein recht. aber den typen anfassen? nein das geht nicht. aber bei asylanten kanns mans ja machen!!! die sagen nichts weil sie angst ham das sie stress bekommen. kennen sich mit deutschen recht ned so gut aus und sagen darum lieber nivts bevor sie wieder hoam müssen… traurig… mehr eig ned. :'(

    • Biertischgeschwafel sagt:

      1. Der Betreiber hat das Hausrecht. Es wird durch das Zugpersonal ausgeübt und kann nötigenfalls mit angemessener Gewalt durchgesetzt werden und ist Überfall so in Verkehrsbetrieben. Inwieweit die Länderbahn dies für ihr Personal einschränkt, ist mir nicht bekannt.
      2. Anspruch auf Beförderung besteht nur bei Einhalten der Bestimmungen (Tarif, darüber EVO, darüber Personenbeförderungsgesetz).
      3. Der angebliche Asylbewerber ist nicht bekannt. Man will aber wissen, das es ein solcher ist und daß er mit arabischer Schrift unterschrieben hätte. Sehr seltsam von der Logik her.
      4. So weit mir bekannt, ist leserlich der Name einzutragen statt zu unterschreiben. Zusätzlich ist ein Ausweis zwingend erforderlich bei solchen Fahrkarten. Damit kann man den Namen abgleichen.
      5. Laut Text haben zwei Fahrgäste geholfen, den Betroffenen aus dem Zug zu befördern. Wieso denn, wenn wie scheinbar unterstellt wird alles mit der Fahrkarte in Ordnung war? Da muß doch etwas eindeutiges passiert sein, daß diese Privatpersonen mit eingeschritten sund und niemand das Gegenteil getan hat, nämlich den wie im Artikel impliziert unschuldigen Fahrgast verteidigte.
      6. Wer maßt sich an, fremde Personen einfach zu filmen und das auch noch an Presse und wer weiß wohin noch weiterzugeben? Wäre ich drauf, gäbs eine Anzeige!
      7. Hatte mal nen Unfall, Polizei kam nach gut einer halben Stunde. Wie geht das bei der Bahn denn, laut Landebahn hätte der Kontrolleur diese ja rufen sollen? Sollen dann alle Zuginsassen ihre Termine so lang verschieben/versäumen?
      Ich muß sagen: Auf den ersten Blick sieht es nach Skandal aus, nach einiger Überlegung passen ein paar Sachen nicht recht zusammen. Ich glaube, da wird nicht alles gesagt.

      • Karoline sagt:

        O mei, das ist wirklich Biertischgeschwafel, was Du da von Dir gibst!!! Wie weißt Du denn so genau, dass der Kontrolleur in einem öffentlichen Verkehrsmittel Hausrecht hat? Es stimmt, dass der Fahrgast bei Unregelmäßigkeiten mit dem Kontrolleur den Zug verlassen muss, aber nicht mit roher Gewalt! Was Du da von Dir gibst, ist an den Haaren herbeigezogen. Wenn Du es nicht glaubst, klicke auf den Link und lese mal genau nach, dass der Kontrolleur im schlimmsten Fall (bei Gefahr) ein sogenanntes Notwehrrecht ausüben kann oder darf (siehe „Welche Befugnisse haben die Fahrausweisprüfer …“ !
        Die Mithelfer sind nicht zum Kontrolleur gegangen und haben ihn vor dem Rausschmiss gefragt, was denn nicht in Ordnung sei. Sie haben mit ihm den Asylbewerber gepackt und nach draußen befördert ohne sich zu fragen, warum überhaupt. Sie haben sich augenscheinlich ihre eigene Meinung über diese Person gebildet.
        Wenn da was nicht zusammenpasst, schon gar nicht von der Logik her, dann ist das Dein Kommentar hier!

        • Biertischgeschwafel sagt:

          Was soll denn das hier? Ich habe oben ganz klar die Rechtslage -nicht meine Privatmeinung- dargestellt! Hier wird ja schon fast gelyncht, ohne die Regelungen dazu zu kennen und vor allem ohne sie, auf die bereits hier in der Diskussion hingewiesen wurde einfach einmal nur zu lesen! Es geht hier nicht um elegant oder nicht oder öffentlichkeitswirksam oder nicht. Hier soll der Fahrgast geschützt werden, gegen den Kontrolleur wird regelrecht gehetzt, ohne Sach- und Rechtslage zu kennen oder sich zumindest zu informieren.
          Zum Hausrecht steht sogar ganz leicht zu finden etwas auf den Seiten der Waldbahn, nämlich in den Beförderungsbedingungen. Daß das Hausrecht notfalls mit Gewalt nach Verhältnismäßigkeit der Lage durchsetzbar ist (und hier hat der Kontrolletti erstmal mehrfach in Wort und Geste zum Ausstieg aufgefordert und erst dann den Mann zunächst ganz einfach am Arm genommen, dieser hat sich dann gewehrt, so daß festerer Zugriff nötig wurde), ist gerichtlich festgestellt. Ob die Waldbahn ihren Leuten etwas anders vorschreibt und dieses Recht einschränkt, kann ich nicht sagen. Ich sehe das aber ggf. nicht als Rechtsanspruch für Fahrgäste, sondern als arbeitsrechtliche Angelegenheit zwischen Firma und Personal. Daß bestimmte Fahrkarten mit Vor- und Nachname in Druckbuchstaben zu beschriften und die Identität per Ausweis nachzuweisen ist steht dort ebenso drin. Hat den gleichen Hintergrund und die gleiche Wirkung wie wenn ich irgendwo die Fahrkarten entwerten muß (z.B. U-Bahn) und werde bei Kontrolle ohne den Stempel erwischt. In beiden Fällen fahre ich ohne gültigen Fahrschein. Ohne wenn und aber. Ob nun die Helfer im Sinne der Nothilfe gehandelt haben oder nicht kann ich nicht sagen, würde es aber bei rechtlich einwandfreier Voraussetzung für den Rauswurf schon so sehen auf Grund der Gegenwehr des Fahrgastes.
          Nochmal zu dem link KVB: Es interessiert schlicht nicht, was dort steht. Man beklagt sich auch nicht beim Schuster über schlechte Wurst vom Metzger.
          Und was wären die Folgen, wenn man die Polizei ruft? Zum einen Fluchtgefahr, also muß man wieder eingreifen und ist genau so weit (Jedermannsrecht der Festnahme, auch bekannt als festhalten bis zum Eintreffen der Polizei). Zum anderen je nach Örtlichkeit und Umständen Mitnehmen des Fahrgastes bis an einen Ort, wo Polizei zusteigen kann (er wird begeistert sein und sich absolut ruhig verhalten) oder -noch schlimmer- den Zug bis zum Eintreffen der Polizei stehen lassen und den Fahrgast so lange festsetzen, so daß der ganze Verkehr auf der Strecke zum Erliegen kommt und die anderen Fahrgäste (auch anderer Züge) verspätet oder gar nicht ihre Ziele erreichen und dabei evtl. selbst z.B. durch Terminversäumnis in Schwierigkeiten kommen. Nebenbei wird der Fahrgast dann von der Polizei aus dem Zug entfernt, ggf. wieder mit Gewalt, die ja wie oben beschrieben ein richterlich bestätigtes Mittel des Hausrechts ist.
          Und jetzt?

      • Alice Lobster sagt:

        Das Hausrecht setzt nur der Staat mit Gewalt durch, keine Unternehmen, keine Angestellten und keine Fahrgäste. Tatsächlich liegt hier ein Fall für die Staatsanwaltschaft vor. Der Schaffner und die beiden Fahrgäste haben sich strafbar gemacht, weil sie einen Mitfahrer nach § 240 StGB mit körperlicher Gewalt genötigt haben, zunächst seinen Sitzplatz und dann den Zug zu verlassen. Die Ursachen waren vermutlich rassistischer Art, sind aber für die Feststellung der Strafbarkeit völlig irrelevant. Weiterhin ist es juristisch völlig irrelevant, worüber vorher gesprochen wurde. Selbstverständlich hat der ausländische Fahrgast Anspruch auf Schmerzensgeld wegen der Nötigung nach § 823 BGB und auf Ersatz des für ihn entstandenen Schadens.

        Sollte der Schaffner den Verdacht gehabt haben, dass der Fahrgast keinen gültigen Fahrschein erworben hatte, dann hätte er das Recht gehabt, die Polizei zum aktuellen oder zum nächsten Bahnhof zu rufen und bei akuter Gefahr sogar den Zug an der Weiterfahrt zu hindern. Die Polizei wird die Personalia des betroffenen Fahrgasts feststellen, so dass die Bahn Schadensersatz gegenüber Fahrgästen ohne Ticket geltend machen kann. So – und nur so – funktioniert es richtig und rechtmäßig in Deutschland.

        Alle anderen Verhaltensweisen führen zu Gewalt, Willkür und Belästigungen durch das Zugpersonal und andere Fahrgäste.

  6. Nachdenklich sagt:

    In diesem Tarif steht aber auch, daß Ausweispflicht besteht. Damit wäre alles aufzuklären gewesen, wenn das Ticket wirklich korrekt ausgefüllt war.
    Wieso darf lt. Länderbahn der Fahrgast nicht angefaßt werden? Das ist zur Durchsetzung des Hausrechts doch unvermeidlich manchmal. Da kann man den Schaffner ja blockieren durch einfaches in-den-Weg-stellen! Das ist ein Witz!

    • Philips sagt:

      wer sich hier drüber aufregt oder böse Kommentare dazu gibt ist ganz einfach ein Träumer und sollte einen Tag lang Zugbegleiter machen um zu sehen was da für Vögel und Betrüger unterwegs sind!! Gegen die Asylanten hat nicht mal die die Polizei eine Handhabe, und was die von unseren Vorschriften halten das sieht man…..und derjenige der das ganze unberechtigt Filmt und sich auch noch traut das zu veröffentlichen, den würde ich nach Afrika schicken um dort bei solchen unkultivierten unwilligen hoffnungslosen Fällen den Wohltäter zu spielen viel spass

  7. Bahnfahrer sagt:

    @Birno: Im Zug hat selbstverständlich der Betreiber -vertreten durch das Personal- das Hausrecht. Hausrecht ist auch notfalls mit angemessener Gewalt durchsetzbar. Anspruch auf Beförderung besteht nur, wenn alle Voraussetzungen gemäß Personenbeförderungsgesetz und Tarif bzw. EVO erfüllt werden. Der Zugbegleiter wird einen Anlaß gehabt haben, niemand zieht sich den Schuh an, grundlos so vorzugehen und selbst dumm dazustehen.

  8. Bürger sagt:

    Zwei Fahrgäste helfen beim Rausschmiß. Dem wird also etwas vorausgegangen sein, was auf berechtigten Fahrtausschluß schließen läßt, oder nicht?

  9. Sina sagt:

    Furchtbar, dass dem koana ghoifa hod!! Der Schaffner hod koa Recht den anzufassen bei sowas! Und de anderen helfen ihm a na!! Wahnsinn!!! Der Schaffner ghead ned moi mehr geschult!! So ebban kann ma ned af Leid loslassen!!!

  10. LUTZ HINZ sagt:

    Wenn ich der Asylsuchende wäre, würde ich den Kontrolleur wegen tätlichen Angriffs anzeigen. Als Bahnbetreiber würde ich den Kontrolleur schriftlich abmahnen und mit Kündigung drohen.

  11. Wayne sagt:

    Warum ist es relevant, dass er Asylbewerber ist? Es werden auch andere Leute aus dem Zug geschmissen, wenn ein Schaffner mal schlecht drauf ist. Da wird sich nicht öffentlich aufgeregt. Von daher ist mir dieser Fall auch total egal.
    Aber ich sehe es schon kommen, wie der Schaffner jetzt nicht nur seinen Job verliert, nein er wird auch noch öffentlich an der Pranger gestellt werden. Er ist ja scheinbar ein „Rassist“ und damit verdient er alles Schlechte, was ihm passiert.

    • Kris sagt:

      Es ist insofern relevant, dass es ein Asylbewerber ist, weil der Schaffner mich bestimmt nicht rausgeworfen hätte, immerhin bin ich ja weiß und blond und groß und so offensichtlich deutsch, dass es schon fast eklig ist.

      • FB sagt:

        Was für ein Unsinn. Ich war schon mal dabei, als auf der Fahrt von Regen nach Plattling ein „normaler Weißer“ in Triefenried mangels Geld und Fahrkarte rausgeworfen wurde. Der hat sich aber nicht so aufgeführt wie der im Video.
        Wie weit sind wir hier eigentlich, das immer gleich Fremdenfeindluchkeit unterstellt wird? Das ist schon ein wenig sehr einfach gedacht,

        • Wasa sagt:

          Eine Frage FB: Wurde der „normale Weisse“ denn vom Schaffner auch „gedutzt“, oder hat er ihn „gesietzt“, wie es sein sollte?
          Lassen Sie mich raten: Er wurde bestimmt „gesietzt“ und höflich aufgefordert den Zug zu verlassen, oder?
          Da sieht man doch schon das abfällige Verhalten des Schaffners gegenüber dem ausländischen Fahrgast.

          Der Teufel steckt wie immer im Detail.

          In diesem Sinne….;-)

          • FB sagt:

            Zunächst habe ich das nicht verstanden, weil leise und -vermutlich- noch höflich. Nachher wurde es aber zumindest etwas lauter und es hieß etwas in der Richtung, er solle schauen daß er jetzt rauskomme. Daß man jemanden, der wahrscheinlich nicht fahrtberechtigt ist nicht freundlich lächelnd und mit rotem Teppich aus dem Zug geleitet ist doch nachvollziehbar. Abfälliges kann ich dabei nicht finden, das Verhalten -deutliche Ansage mit Nachdruck- ergibt sich doch aus der Sache.

  12. Hana162z sagt:

    Woher wollt ihr wissen, dass dieser Mann ein Asylsuchender ist? Er ist schwarz spricht Französisch, Englisch und offensichtlich schreibt er Arabisch, aber er hat kein rotes A auf der Brust! Dass der Schaffner seinen Beruf schlecht ausübt , nicht mal einen Brocken Englisch spricht und über die Gesetze seines Landes nicht aufgeklärt ist, dass ist wohl offensichtlicher.

    • FB sagt:

      Der Rausgeschmissene spricht soweit ich verstehe teils englisch, teils deutsch und der Schaffner deutsch und englisch. Wieso ist der Schaffner nicht über Gesetze aufgeklärt? Wir alle kennen aufgrund fehlender Angaben seine Beweggründe nicht. Hatte er einen Grund, das Hausrecht durchzusetzen oder nicht? Falls ja, ist das Gesetz klar auf seiner Seite. Dann wundert mich die Aussage seiner Firma, an Fahrgäste sei nur zur ersten Hilfe Hand anzulegen.

  13. FB sagt:

    Im Text steht aber nichts von Tagesticket, sondern von Bayerwaldticket.
    Von de Sache her egal. Habe gerade die entsprechenden Bestimmungen auf der Seite der Waldbahn nachgelesen. Dort steht, der Name sei bei beiden Fahrkarten bei Kauf bzw. vor Fahrtantritt unauschlöschlich in Druckbuchstaben einzutragen und die Identität auf Anforderung mit amtlichem Lichtbildausweis nachzuweisen. Leider beginnt das Video erst, als schon vom Schaffner verlangt wird, den Zug zu verlassen. Die eigentlich interessanten Vorgänge zuvor (Kontrolle oder Verkauf, evtl. Verlangen eines Ausweises oder ein Streit) sind nicht zu sehen/zu hören. Hier kann daher niemand sich ein Urteil bilden über das Warum und Wieso. Ich halte es für unwahrscheinlich, das der Kontrolleur „grundlos“ gehandelt hat, er würde ja seine Arbeit damit riskieren. Wie schon berichtet wurde im Kommentar von „Bürger“ haben ihm auch zwei Fahrgäste geholfen, den Mann rauszuwerfen. Grundlos? Schade, das zu seinen Gründen rein gar nichts zu lesen ist.

  14. anonymus sagt:

    Hab das Video erst jetzt gesehen.
    Ich saß am Dienstag im Zug von Plattling nach Zwiesel da hat genau dieser angebliche Asylbewerber auch schon Ärger gemacht.
    Die Schaffnerin wollte da schon das er seinen Namen einträgt und er hat sich mehrfach verweigert.

    Soviel ich dann die Tage mitbekommen habe soll der angebliche Asylbewerber nachdem der Schaffner welcher auf dem Video zu sehen ist ihn Richtung Bodenmais noch mehrfach versucht haben ihn davon zu uberzeugen seinen Namen einzutragen . Dann hat der angebliche Asylbewerber nach dem Schaffner geschlagen und getreten.

    Darauf hin kam es zur Eskalation.
    Also ich kann dasdann schon verstehen das man dann auch mal Hand anlegt und sein Hausrecht ausübt.
    Schließlich will ich ja auch das wenn ich im Zug egal von wem angegriffen werde mir eben solche Schaffner auch helfen.

    Für mich ist es absolut ein Beweis das da vorher etwas passiert ist weil die zwei Fahrgäste aufstehen und helfen.

    Den jenigen der das Video gemacht hat würde ich anzeiganzeigen.

  15. Thomas Albrecht sagt:

    Wenn die Waldbahn Angst hat nicht genug zu verdienen, dann sollten ersteinmal die Zugbegleiterinnen weniger beim Zugführer sitzen und stattdessen Fahrkarten verkaufen.

  16. Ky van Rae sagt:

    Weil ja auch jeder Asylant einen Ausweis hat. Die sind meistens froh, dass sie überhaupt noch am Leben sind und die Klamotten anhaben. Dazu kommt, dass die meisten Asylanten eben kein Deutsch sprechen und viele Dinge nicht auf englisch auf den Karten stehen (wobei nicht mal raus ist, ob ein Asylant zwingend englisch kann, können ja auch viele Deutsche nicht)

    ich persönlich sehe das so: Der Mann hatte eine gültige Karte und hatte unterschrieben (ich unterschreibe die Dinger auch immer und bis jetzt hat mich noch keiner aus dem Zug deswegen geworfen, höchstens ein „DuDuDu“, aber gut, ich bin auch eine Weiße das ist ja was anderes als alles was nicht weiß ist, gelle).

    • FB sagt:

      Tja, da muß man sich halt informieren, bevor man hier solche Kommentare abgibt! Bestimmte Karten sind an bestimmte Regeln gebunden, wie ich mir heute Morgen auf den Seiten der Waldbahn ansehen konnte. Kann oder will man sich nicht daran halten, hat man keinen Anspruch auf diese Karten. Genau wie bei der DB, die (zumindest früher) auch in ihren Bestimmungen drin hatte, daß bestimmte Karten z.B. nur über bestimmte Verkaufswege oder zu bestimmten Zeiten zu haben sind.
      Muß ich für eine Karte bildlich gesprochen bunte Strümpfe anhaben, dann ist das so. Muß ich für eine bestimmte Karte einen Ausweis haben und meinen Namen in Druckschrift eintragen, ist das auch so. Wurde dem guten Mann ja laut dem Kommentar von anonymus auch nahegelegt und er hätte es verweigert. Das dient dazu, die illegale Weitergabe an andere Personen zu verhindern, die DB hatte da laut damaligen Medienberichten vor Jahren mal ganz große Probleme im Münchener Raum (ich meine zwischen Stadt und Flughafen), als Tagestickets oder ähnliche Karten weitergehandelt wurden. Komisch, daß es im Artikel heißt, er hätte eine gültige Fahrkarte gehabt. Hoffentlich klärt die Presse das noch auf.
      Die Tarifbestimmungen im Personenverkehr müssen staatlich genehmigt werden. Hat demnach alles seine Richtigkeit und alle Fahrgäste sind gleich zu behandeln, nicht Asylbewerber -sofern es einer war- besser oder schlechter als andere!

  17. Peter sagt:

    Hat schon jemand daran gedacht, warum diese beiden Fahrgäste mitgeholfen haben?

    So unschuldig scheint dieser Asylbewerber nicht gewesen zu sein!!

    Immer gleich Leute als rassistisch zu beschimpfen, ist zu einfach! Erst sollte man sich die andere Seite anhören!

    • FB sagt:

      Der traurige Witz an der Sache ist ja gerade, daß hier mehrfach von Rassismus/Fremdenfeindlichkeit geschrieben wurde ohne den auch nur geringsten Anlaß dazu! Scheint ein Reflex oder ähnliches zu sein…

  18. Fips sagt:

    Also wenn man aufpasst spricht der Fahrgast französisch – vermutlich kommt dieser aus dem afrikanischen Raum. Warum dieser aber – laut Verfasser des Artikels – seinen Namen auf arabisch geschrieben haben soll, leuchtet mir nicht ein. Lieber mal die Hintergründe richtig recherchieren, als so eine sinnfreie Diskussion über falsche Informationen zu provozieren.

    • FB sagt:

      Leider verstehe ich kein französisch, kann aber sehr wohl deutsch und englisch vom Fahrgast vernehmen. Beides mit deutlichem Akzent, aber zumindest bis kurz vor dem endgültigen Rauswurf durchaus verständlich. Ich meine, sogar eine Beleidigung herauszuhören, als der Fahrgast noch sitzt.
      Wann spricht er französisch und kann man verstehen, was er sagt?

  19. Peter sagt:

    Diesen Kontrolleur sollte man vor die Tür setzen. Ganz ehrlich.
    Ich selbst war viele Jahre im Nahverkehr tätig, auch eine Weile als „Kontroletti“ (Mann, ich war jung und brauchte das Geld ;) ). Fassen wir mal zusammen: So, wie sich der Kontroleur verhalten hat machte er den Vorwurf des Betruges, der Urkundenfälschung und, letztendlich, eine Erschleichung von Leistungen. Diese drei Dinge wären eine rechtliche Grundlage, um, sollte der Fahrgast renitend sein oder flüchten wollen, auch körperliche Gewalt anzuwenden.
    ABER: Wie der Fahrgast unterschreibt, und wenn das Keilschrift ist, ist völlig irrelevant. Sich deshalb so aufzuführen, sich selbst strafbar zu machen (Vortäuschung einer Straftat (falls er es zur Anzeige brachte), Körperverletzung, Nötigung und Freiheitsberaubung) ist unter aller Sau. Solch ein Zeitgenosse sollte Freitag- oder Samstagnacht auf der U7 in Berlin unterwegs sein. Da kann er gerne mal `nen Harten machen, mal sehen wie weit er kommt. Ich kenne wirklich alle Seiten dieses Geschäftes, es gibt wirklich genug Situationen, wo man doch mal … sehr unfreundlich werden muß. Aber man sollte die Kirche immer im Dorf lassen. So, wie ich es nie gebracht habe, irgendwen wegen einem abgelaufenen Sozialticket aufzuschreiben (Ja, die gab es damals noch – und JA, wir schrieben noch per Hand), oder weil jemand 15min über die Zeit war, so wäre mir nie eingefallen, jemanden aus dem arabischen Raum wegen seiner arabischen Unterschrift anzuzählen. Bei solchen Spinnern ist es doch klar, dass die Leute in diesem Gewerbe, die ihren Job vernünftig und mit bedacht machen, genauso angemault und beschimpft werden wie so ein unterbelichtetes Etwas.

  20. anonym sagt:

    Hallo! Wenn einer wirklich was gesehen hat und evtl auch dabei gewesen ist, wäre es doch super, wenn man sich direkt bei der Länderbahn meldet! Gerade weil der Großteil der Leute doch hier gar nicht weiß, was wirklich passiert ist, muss man es doch vernünftig aufklären. Und das können nur Leute die dabei gewesen sind oder auch schon in dem Zug waren wo die Kontrolleurin schon Probleme mit ihm hatte, so wie ich es hier gelesen habe. Man muss immer beide Seiten anhören und darf nicht jeder Handlung einen rassistischen Hintergrund unterstellen.

  21. […] man mittlerweile gerne mal Opfer von Willkür zu werden, wenn man eine dunkle Hautfarbe hat.Video zeigt: Asylbewerber gewaltsam aus der Waldbahn geschmissen Zwiesel/Bodenmais. Am vergangenen Dienstag, 24. Februar, wurde ein Kontrolleur der Waldbahn […]

  22. Uwe sagt:

    Das grob aggressive Verhalten des Schaffners ist absolut inakzeptabel und kann nur eine Entlassung zur Konsequenz haben. Es gibt definitiv keinen Grund einen Fahrgast anzugreifen, zumal offensichtlich grundlos. Der Fahrgast hatte einen unterschriebenen Fahrschein. Niemand schreibt vor dass dieser in lateinischer Schrift unterschreiben sein muss. Genau genommen muss die Unterschrift der im Ausweis, oder einem anderen Dokument mit Foto (Führerschein …) das zur Identifikation taugt, entsprechen. Das hat der Schaffner offensichtlich nicht geprüft.

    Das Gewaltmonopol liegt bei uns ausschließlich bei staatlich Organen. Ein Schaffner der Waldbahn gehört da definitiv nicht dazu.

  23. Sepp sagt:

    Interessant ist ja, dass SZ online von diesem peinlichen Vorfall berichtet, die PNP aber nichts. Bin gespannt, ob die noch was bringen.

    • Udo sagt:

      Die Hinterwäldler-PNP druckt halt lieber Werbung für rechtsextreme Vereine…

      • Karl sagt:

        Lieber Udo, stecken sie bitte nicht alle in dieselbe Schublade die hier Wohnen. Trotzdem muss ich sagen, vorallem im Landkreis FRG, da wo ich herkomme, gibt es immer noch sehr viel rechtes Gedankengut, meistens auch unbewusst, weil die meisten eben so aufgewachsen sind. Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm… Dennoch gibt es auch sehr viele Tolerante und Weltoffene Menschen….

        Nun zu den Vorfall, den ich erst heute in der PNP lesen durfte…

        Hätte sich der Schaffner nur 1 sekunde in die Lage des Asyl-Bewerbers und mit dessen Huntergrundgeschichte, Nationalität, Schrift und Sprache auseinandergesetzt…
        Jeder andere hätte es durchgehen lassen oder eine Auge zugedrückt… Einfach nur traurig
        Hab heute den Bericht in der PNP gelesen.

  24. Polemaetus sagt:

    Also so wie sich die Sache in der News liest (er hatte ein gültiges Ticket) und auf dem Video darstellt (er saß friedlich auf seinem Platz und wurde von dort weggezerrt), hätte ich mich zwischen den Schaffner und dem Fahrgast gestellt, wäre ich dabei gewesen.

    Ich habe eine gute Menschenkenntnis und so wie ich das Auftreten, den Tonfall und die abfällige Art der Kommunikation des Schaffners beurteile, ist es ein klarer Fall von Rassismus und Amtsanmaßung (Polizeibefugnisse).

    Der Schaffner ist ein widerlicher Drecksack, um es weniger verklausuliert auszudrücken.

  25. Martin sagt:

    您好!
    Gut, dass ich bei meinen Zugreisen durch, China und Russland nicht aus den Zug geflogen bin, obwohl mein Name auch nicht in chinesisch oder kyrillisch auf dem Ticket stand (sondern in lateinischen Buchstaben)!!!

    Das Denken verkommt im früheren Land der Dichter und Denker zunehmends zur Mangelware!

  26. wif sagt:

    Wenn man das Video sieht, den Schafner und seine Helfershelfer, wenn man manche Kommentare hier liest … man muss sich schämen. Was seid ihr nur für Menschen?? Seid ihr überhaupt Menschen??? Es ist wieder so wie in braunen Zeiten. Ekelerregend.

  27. Yarnok sagt:

    Beeindruckend mit welcher Selbstsicherheit mancher hier im Forum, dass Hausrecht interpretiert. Hausrecht geht nur soweit, dass man die unerwünschte Person auffordert den Ort des Hausrechtes zu verlassen und gegebenenfalls ein längerfristiges Verbot auszusprechen. Für alles andere hat der Staat das Gewalt-M O N O P O L. Wer bürgerliche sein will, sollte schon die Grundlagen unserer Rechtsordnung verstanden habe.
    Ergo: Ruf die Polizei.

    Die dörfische Kultur alles selbst regeln zu wollen, im Zweifel mit ’ner Watschen, gehört ins 19.Jh.

    • Bürger sagt:

      Die Rechtslage wurde doch von „Biertischgeschwafel“ schon dargelegt. Einfach selber mal ein wenig Bildung betreiben, ich habe auch ein wenig suchen müssen und alles gefunden, was erwähnt wurde. Alles durch einschlägige Vorschriften, Gesetze und auch richterlich bestätigt. Speziell zu Thema Hausrecht und Gewalt.

      Warum schreiben hier so viele Kommentatoren nach eigenem Gefühl und nicht nach etwas Recherche nach den Vorschriften?

  28. Gustav Hartmann sagt:

    Lesen bildet!!

    „Die Länderbahn (Betreiberin der Waldbahn-Strecken Plattling-Bayerisch Eisenstein, Zwiesel-Grafenau und Zwiesel-Bodenmais) zeigt sich schockiert von dem Vorfall und bedauert das Verhalten ihres Mitarbeiters eigenen Angaben zufolge sehr. Ein Kontrolleur dürfe an einem Fahrgast keine Hand anlegen, sofern es sich nicht um einen Erste-Hilfe-Fall handle, heißt es. Der Kontrolleur wurde Montagvormittag zu einem persönlichen Gespräch mit der Geschäftsführung geladen. In dem vorliegenden Fall hätte der Kontrolleur die Polizei rufen müssen.“

    Der übergriffige, ungehobelte Kontrolleur gehört entlassen, ohne Wenn und Aber!

  29. Ralph sagt:

    Ein wunderschönes Beispiel für komplettes Versagen am Arbeitsplatz wenns drauf ankommt. Natürlich glaubt der normale Mensch, dass der Schaffner in diesem Falle im Recht ist, denn er handelt ja im Auftrag der Bahngesellschaft. Blöd dabei ist nur, dass das Grundgesetz ihm ein gewalttätiges Verhalten zur Durchsetzung seines Willens verbietet. Wenn die Bahngesellschaft nicht weiter ihren Ruf beschädigen möchte, sollte sie diesen Servicemitarbeiter sofort entlassen. Die Aufgabe eines Kontrolleurs verlangt nicht gerade viel von demjenigen. Eine notwendige Eigenschaft sollte jedoch vorhanden sein. Freundlichkeit. Und nicht etwa Aggresivität. Ich hoffe wirklich, dass der junge Asylbewerber Klage wegen Körperverletzung einreicht und der Schaffner fristlos entlassen wird. Ein solches Verhalten ist in Deutschland nicht tolerierbar. Asylbewerber sind keine Menschen zweiter Klasse und wer diese als solche behandelt entblößt sich als Faschisten.

    Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit,
    Ralph Neymoar

  30. AZiz sagt:

    das Problem ist, dass wir, die Mentalität zu ändern, die wir im 21. Jahrhundert stehen, es war Deggendorf, wo ich mein Ticket gekauft haben, fragte sie, zu schreiben meine nicht Ich schrieb az -r, es m „eine Anforderung normal schreiben, sagen, dass ich keine“ Warum „. beantworten. wir alle haben Aufklärung über Menschen Wert wir nicht andere Quer Gott ist gerecht. auf weltweites Problem ist, dass wir wieder zu erziehen ihre Kinder und auch dazu beigetragen, dass ihr Herz offen ist, wenn es sieht im Fernsehen auf der ganzen Welt gibt es die globale Krise. wirtschaftlich es spricht sich wie menschlich

  31. The Jot sagt:

    Kann es nicht sein, dass der Fahrgast die lateinische Schrift einfach nicht beherrschte? Oder den bayrischen Dialekt des Kontrolleurs (die angeblichen vorherigen Aufforderungen, seinen Namen für ihn leserlich zu schreiben) nicht verstanden hat?

  32. sunda sagt:

    Zum Thema Hausrecht, und dass der Schaffner das Recht hatte handgreiflich zu werden: „Es sei grundsätzlich verboten, an Passagiere Hand anzulegen – außer es handle sich um Erste-Hilfe-Maßnahmen.“
    Wohl von der Geschäftsführung so ausgelegt.

    Quelle: http://www.sueddeutsche.de/bayern/arabische-unterschrift-auf-ticket-schaffner-wirft-auslaendischen-fahrgast-gewaltsam-aus-dem-zug-1.2375937
    (letzte Überschrift)

  33. Marco sagt:

    Tja, das unterbezahlte Zugpersonal ist halt oft überfordert. Entschädigen sollte man den Mann, mit lebenslang freifahren. Sowas zeigt einfach, wie tief Rassismus in Deutschland verwurzelt ist. Einen weißen wäre der Schaffner so nicht angegangen. Und wir schimpfen immer auf die Amis. Tststs.

  34. Chris sagt:

    Hauptsache erstmal sitzen bleiben und zugucken wie sich da so ein gelangweilter Schaffner mal wichtig macht. Klasse von den Jungs vorne

  35. Chris sagt:

    P.S.: Von den Helden die auch noch selber Hand anlegen will ich mal garnicht reden…

  36. Michaela sagt:

    Das allerletzte einfach nur … wenn du hier in diesem Land anders aussiehst oder eine andere Hautfarbe hast , denken mache Leute sie können mit dir machen was sie wollen ! Selbst wenn du nicht mal ein Gesetz gebrochen hast … Ich hoffe dieser Schaffner und seine Helfer bekommen ihre gerechte Strafe ! Zum schämen nur noch was in diesem Land abgeht . Mit Menschlichkeit , Zivilcourage Hilfsbereitschaft sind nur noch Fremdwörter . Die Zuschauer in dem Zug sollten sich auch sowas von schämen …gibt es in diesem Land keine Menschen mehr die Eier in der Hose haben ???

  37. OMG sagt:

    Ohje, 1x ein ungewöhnlicher Fahrgast an Bord und dann sinds im Woid scho überfordert,….. naja Bauern halt lol,…..nun weiss ich auch manchmal warum bei mir mncjmall so Fremdschämeffekt dabeii st wenn ich gefragt werde wo ich urspünglich herkomm gg, nur ichs kanns ja gut verstecken,……und bin froh das ich nimmer im Woid wohnen muss ;)

  38. tempesta sagt:

    Unmöglich! Aber warum, hat der Fahrgast seinen Namen (er spricht doch auch englisch!), seinen Namen auf arabisch geschrieben? Soll das bedeuten, dass man sich hierzulande gefälligst mitcder Koransprache abzufinden habe?

  39. Uwe Milte sagt:

    1: Es ist nicht festgestellt worden, das es ein Asylbewerber war, steht im Artikel….also verfälschte Schlagzeile. 2: Der Typ wollte Geld, damit er aussteigt…. 3: Er hat das Ticket nicht mit seinem Namen, sondern unleserlich mit irgendeinem Wort unterschrieben! 4 : Erhobener Mittelfinger…ergo: Was soll sich der Schaffner eigentlich noch alles gefallen lassen?

  40. […] Montag, den 23. Februar wurde laut dem Onlinemagazin „da Hog’n“ auf der Strecke von Zwiesel nach Bodenmais ein Asylbewerber von einem Kontrolleur gewaltsam […]

  41. Fakten sagt:

    1. Er ist ein Asylbewerber. 2. Er sagt nichts anderes als gib mir mein Geld zurück und ich gehe raus. 3. Er hat nur unleserlich unterschrieben. 4. es war nicht arabisch. 5. Wie viele schreiben unleserlich oder beherrschen es nicht einmal ?
    6. Wenn ich einen kurzen Namen habe kommen mitunter nur 3 Buchstaben oder 2 raus. 7. Warum erklärte denn der Schaffner nicht einfach in aller Ruhe was konkret er erwartet? 8. Kein deutscher Staatsbürger wäre deswegen rausgeworfen worden. 9. Ich habe noch nie ein Ticket mit meinen Namen in Druckbuchstaben ausgefüllt. 10. Hausrecht hat hier überhaupt keine Gültigkeit sondern entweder erhöhtes Fahrgeld oder aber die Einschaltung der Polizei. Allgemein bekannt bei allen Kontrolleuren. Also sage noch einer der Schaffner hat das richtige getan. Bei weitem nicht. Allen die hier die Art und Weise und den Tonfall mit berücksichtigt haben gebe ich recht. Was hätte er wohl gemacht wenn jemand in russischer Schriftform und in Druckbuchstaben unterschrieben hätte? Wieso wurde er nicht einfach nach seinem Ausweis gefragt denn dann hätte selbst der Schaffner gesehen das die Unterschrift identisch ist.
    11. Dieser Beitrag ist keine Spekulation oder Vermutung.

  42. Vollkommen Richtig sagt:

    jeder der die Bahn Nutzt egal ob Deutsche oder Ausländische Bürger, kennen mit dem Kauf der Fahrkarte und Nutzung des Zuges, die Nutzungsbedingungen der Bahn an, und Dort heisst es nun mal „Der Name ist in Druckbuchstaben deutlich lesbar einzutragen“. Also handelte der Zugbegleiter vollkommen richtig, und wenn er nicht freiwillig aussteigt muss man eben Nachhelfen.

  43. Johannes sagt:

    Der Fahrgast hatte ein Ticket. Der Name muss leserlich und nachvollziehbar darauf notiert sein, welches nicht der Fall war. 2 Möglichkeiten: 1. Rausschmeissen und/oder Bußgeld 2. Den Namen für den Mann auf dem Fahrschein eintragen. Bei Fall Nummer 1 wäre der Schaffner einfach nur ein unsympathischer Koleriker. Bei Nummer 2 wäre er hilfsbereit, aufklärend, sozial und würde der Bahn keinen Extra-Cent kosten.
    Das Leute die Bahn verteidigen sagt aus, das ihnen primär wichtig ist, Deutsche zu verteidigen, welche keinen Gleichberechtigten, oder auch bevorzugten Umgang mit Ethnien anderer Länder wünschen.
    Deutsche mit dieser Einstellung sollten ein Reiseverbot bekommen – denn Urlaub bei Ausländern ja, aber mit ihnen gleichberechtigt, sozial und zuvorkommend zusammenzuwohnen , nein. Das widert mich an.

  44. Wäre es ihm mit Polizei zurverlässig besser ergangen? sagt:

    Da steht in einem Kommentar: Hätte der Schaffner höchstens die Polizei rufen dürfen.

    Das Schlimme heutzutage ist: Man kann sich nicht mehr drauf verlassen, dass es dem Opfer dann besser ergangen wäre – stattdessen war mein erster Gedanke (nach vorigen Zeitungsartikeln zu Fällen, wo die Polizei dann wirklich dazugekommen ist): „Hat er noch Glück gehabt, dass *nicht* auch noch die Polizei gerufen worden ist.“

    Ich weiss nicht, ob das tatsächlich so ist. Schlimm ist, wie gesagt, dass man heutzutage auf so einen Gedanken kommt, und dass er so naheliegend scheint.

    Mal abgesehen davon: Die ganze Aktion wegen eines U-Bahn-Ticketpreises ist angesichts des Betrages, den heutzutage nur die monatliche Zwangskrankenversicherung als angebliche Leistung eines angeblichen Sozialsystems kostet, völlig unangemessen. Wie auch das Verhältnis der Einkommen des Führungspersonals öffentlicher oder vom Staat durch Gesetze mit garantierten Einnahmen versorgten pseudo-privaten Einrichtungen wie Krankenkassen, Bahnbetriebe, Polizei,… etc.

  45. Dietmar Kuschke sagt:

    Anstatt sich solidarisch zu eigen, leisten zwei „ganz Mutige“ auch noch bereitwillig tatkräftige Hilfe, den lästigen „Scheinasylanten“ vor die Tür zu werfen. Leider sind sie ein paar Jahrzehnte zu spät auf der Welt, sonst hätten sie auch damals gerne mitgemacht. Hier Deutschland, hier Ordnung, gelle. Und in Niederbayern galt schon immer ganz besonders: getreten wird immer nur nach unten, wo kammat ma sonst hi.
    Ansonsten sang schon Rio Reiser einst so vortrefflich in seinem Lied „Mensch Meier“:

    Der Kassierer schrie: „Wer hat noch keinen Fahrschein?“
    Und Mensch Meier sagte laut und ehrlich: „Ick!“
    „Aber ick fahr schwarz und füttere mein Sparschwein“
    Und der Schaffner sagte: „Mensch, bist du verrückt?“
    Und da sagte einer, du hast recht, Mensch Meier
    Was die so mit uns machen, ist der reine Hohn
    Erst wolln’se von uns immer höhere Steuern
    Und was se dann versieben, kostet unseren Lohn
    Doch der Schaffner brüllte: „Muss erst was passier’n?
    Rückt das Geld raus oder es geht rund
    Was ihr da quatscht, hat mich nicht zu interessieren
    und wenn ihr jetzt nicht blecht, dann kostet das ’n Pfund!“
    „Halt mal an, Fritz!“ brüllt da der BVG Knecht
    „Ick schmeiß den Meier raus und hol die Polizei“
    Doch die Leute riefen: „Sag mal, bist du blöd, Mensch?
    Wir müssen arbeiten, wir haben keine Zeit
    Und wenn die da oben X-Millionen Schulden haben
    Solln’ses bei den Bonzen holen, die uns beklauen
    Du kannst deinem Chef bestellen, wir fahr’n jetzt alle schwarz
    Und der Meier bleibt hier drin, sonst fliegst du raus!“
    Da riefen alle:
    „Nee, nee, nee, eher brennt die BVG!
    Wir sind hier oben noch ganz dicht
    Der Spaß ist zu teuer, von uns kriegste nüscht!

    Aus sowas wie Solidarität kann man hierzulande leider lange warten.
    Nix für Ungut

  46. Schivan sagt:

    Willkommen in Deutschland es ist das Jahr 2015, Nicht wahr es geht berg ab 1945 nächstes Jahr ist 1944 über nächstes Jahr 1943 und so Berg ab.

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