Nach Renovierung der Dreisesselalm: Gemütlich-uriger Hüttenstyle!

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Haidmühle. Endlich gibt es eine neue Gaststätte in der Gegend! Wer abends in der Nähe von Haidmühle was Trinken gehen wollte, tat sich bisher nämlich schwer: Nach und nach haben immer mehr Gaststätten dicht gemacht und andere – wie das Gasthaus oben am Dreisessel – schon am späten Nachmittag zugesperrt. Gespannt haben wir also die Renovierungsarbeiten an der „Dreisesselalm“ beobachtet. Bisher war dort, am Fuße des Dreisessel-Skilifts, nur ein kleines „Stüberl“ eingerichtet, wo man nach dem Skifahren kurz einkehren konnte – und zur Not auch mal ein paar Würstl bekam. Meistens aber hat man sich selbst den Gang auf die Toilette verkniffen, weil die Hütte seit gefühlten 50 Jahren nicht renoviert worden war. Ist aus der Hütte jetzt eine gemütliche Gaststätte geworden? Wir haben es bei einem Fuadgeh-Check getestet! Versprochen haben uns die neuen Inhaber eine Hütte wie in den Alpen: Gemütlich und urig. Das positive Fazit aller Fuadgeh-Checker: Ziel erreicht – das Ergebnis übertrifft alle Erwartungen. Die Einzelkritiken:

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Gemütlich und urig: Von der Dreisesselalm in Haidmühle sind unsere Fuadgeh-Checker begeistert. Fotos: Sabine Stadler

“Ein paar Hütten-Schmankerl fehlen noch auf der Speisekarte”

Service/Bedienung: freundlich und nett; dank der überschaubaren Größe der Alm immer gleich zur Stelle.

Ambiente: echt gelungen; altes Holz, dicke Balken, ein mit Kacheln verzierter alter Holzofen und viele andere, liebevolle Details wie alte Holz-Ski und Dreisessel-Fotos machen das Ambiente echt urig; trotzdem wirkt nichts überladen, sondern alles sehr gemütlich; ich hab mich auf den mit Schaf-Fellen belegten Holzbänken am großen Holztisch sehr wohl gefühlt.

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Sabine Stadler, 30, Frauenberg

Preis/Leistung: Heißgetränke sind etwas zu teuer; ansonsten normale Preise; die Speisekarte ist überschaubar, aber alles Wichtige für hungrige Gäste steht drauf; außer vielleicht eine vegetarische Käseplatte – die fehlt im Brotzeit-Angebot (noch).

Publikum: bunt durchmischt; hier fühlt sich jeder wohl, egal ob Skifahrer, Schneeschuhgänger oder einfach jemand, der gemütlich mit Freunden zusammensitzen will.

Toilette: das stille Örtchen der Dreisesselalm ist die wohl am liebevollsten eingerichtete Toilette, die ich bisher in einer Gaststätte gesehen habe; auch hier ist alles urig – aber natürlich sauber und modern zugleich.

Pluspunkte: aus dem heruntergekommenen Ski-Stüberl ist eine wirklich urige Hütte zum Wohlfühlen geworden; der große Parkplatz vor der Hütte macht es allen möglich – nicht nur den Wintersportlern – das Almhütten-Flair zu genießen.

Verbesserungswürdig: dass man den Kaiserschmarrn nicht ohne Rosinen bestellen kann, deutet sehr darauf hin, dass er wohl nicht selbstgemacht ist; ein paar Hütten-Schmankerl fehlen noch auf der Speisekarte; und: eine bessere Beleuchtung und Befestigung des Zugangsweges würde alle unsportlicheren Gäste freuen.

 

Ambiente der Dreisesselalm: “Hüttenstyle – aber nicht zu überladen”

Service/Bedienung: freundlich und bemüht;

Ambiente: Hüttenstyle – aber nicht zu überladen; gemütlich und sehr gelungen mit vielen kleinen Details.

Preis-Leistung: passt soweit, Heißgetränke vergleichsweise teuer;

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Edith Simon, 30, Frauenberg

Publikum: gemischt, von jung bis alt ist alles vertreten;

Toilette: sehr gepflegt und ebenso schön eingerichtet wie der Rest der Alm.

Pluspunkte: allein die Tatsache, dass sich wieder jemand dem alten Lift und der Hütte angenommen hat, verdient Lob – und das Ergebnis übertrifft alle Erwartungen.

Verbesserungswürdig: etwas mehr Liebe zum Detail bei der Zusammenstellung der Karte und der Speisen wäre schön; diese sind im Moment eher Standard und hinken hinter dem gelungenen Ambiente der Dreisesselalm etwas hinterher; der Zugang zur Alm ist noch etwas provisorisch, aber das ist sicher dem Zeitdruck und dem Wintereinbruch geschuldet – und wird wohl kein Dauerzustand bleiben.

Würdest du wieder kommen? auf jeden Fall, vor allem nach einem Tag am Lift.

 

“Einfach g’miatle – do bleibt ma aa gern amoi länger sitzen”

Service/Bedienung: ich fand die Bedienung sehr freundlich, vielleicht etwas unsicher – was mich aber nicht gestört hat; die Getränke waren auch prompt am Tisch, wir mussten nicht lange warten.

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Tanja Kellhammer, 26, Waldkirchen

Ambiente: einfach g’miatle – do bleibt ma aa gern amoi länger sitzen; so wie man sich’s vorstellt: nach’m Skifoahn oder Wandern, rein in d’Hütt’n!

Preis-Leistung: passt, da gibt’s nix zu meckern.

Toilette: sauber und vor allem toll renoviert, passend im “Almhütten-Style” mit vielen kleinen Details.

Publikum: die Dreisesselalm bietet sowohl für Jung als auch Alt etwas – und die Wintersportler sind bestens aufgehoben.

Verbesserungswürdig: der Zugang zur Hütte ist im Winter für ältere Leute etwas mühsam; einen richtigen Weg gibt’s (noch) nicht – man muss durch den Schnee stapfen.

Würdest Du wiederkommen? auf jeden Fall, weil ich mich gleich wohlgefühlt habe – und es eine gelungene Alternative zum Dreisesselhaus ist.

 

“Es ist schön, am Dreisessel eine neue Einkehr-Möglichkeit zu haben”

Service/Bedienung: man hat gemerkt, dass das Team noch nicht so wirklich eingespielt ist – das würde ich aber auf die kurze Zeit nach der Eröffnung schieben.

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Andreas Stadler, 28, Waldkirchen

Ambiente: ich find’s ansprechend, gemütlich, teilweise noch etwas improvisiert.

Toiletten: waren sauber, keine Beschwerden; dass die Wände mit Holz verkleidet wurden und versucht wurde, den Stil der Hütte beizubehalten, finde ich nett; es haut mich aber nicht so vom Hocker wie die andere aus der Gruppe der Fuadgeh-Checker.

Pluspunkte: es ist schön, dass man am Dreisessel eine neue Möglichkeit zum Einkehren hat – auch wenn es kein Sterne-Speiselokal werden wird – was es vermutlich aber auch nicht sein will.

Verbesserungswürdig: Außenbeleuchtung hat sehr geblendet; der Zugang zum Haus war etwas rutschig.

Würdest Du wiederkommen? bestimmt – allerdings wohl eher mit dem Rad, nach dem Schneeschuh-Wandern oder Skifahren.

 

Da Hog’n

 

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