In eigener Sache: da Hog’n bei „Universalcode“

„Welche Chancen hat hyperlokaler Journalismus – ist er die Zukunft oder doch nur für potentielle Selbstausbeuter geeignet? Ein neues Projekt im Bayerischen Wald zeigt jetzt zumindest eines: Heimatverbundenheit, hyperlokale Themen und hoher journalistischer Anspruch müssen sich nicht ausschließen. Das Onlinemagazin ‚Da Hogn‘ sieht nicht nur gut aus, sondern liest sich auch gut. Dahinter stecken zwei junge Journalisten, die erst einmal nur eines wollten: nicht so weitermachen wie bisher.“

„Journalismus dahoam“

„Das Magazin ist tatsächlich ein Magazin.“ Screenshots: Da Hog’n

Mit diesen Sätzen hatte Medienjournalist Christian Jakubetz vor wenigen Tagen seinen Artikel über dieses Onlinemagazin auf dem Portal „Universalcode“ eingeleitet. Unter dem Titel „Journalismus dahoam“ erzählt er über die Anfänge, Ziele, Chancen und Risiken dieses Projekts, das vor gut vier Monaten im Bayerischen Wald – einer Region, die nicht gerade für „die allermeisten Innovationen in Deutschland“ bekannt ist – aus der Taufe gehoben wurde und sich seitdem in der Welt des Internets zu behaupten versucht. „Das Magazin ist tatsächlich ein Magazin – und somit so ganz anders als man das von den Onlineauftritten vieler regionaler Tageszeitungen kennt“, lautet nur eines der vielen motivierenden Zitate.

„Medien-Unternehmer im Woid 2.0“

„Hyperlokal und online statt regional auf Papier.“

Ebenfalls auf der Universalcode-Plattform erschienen ist wenig später ein Interview mit den beiden Hog’n-Machern. Titel: „Medien-Unternehmer im Woid 2.0“. Einleitend schreibt Christian Jakubetz: „Hyperlokal und online statt regional auf Papier – und selber machen statt in wackliger Festanstellung oder mühsamer Freiberuflichkeit: Dike Attenbrunner und Stephan Hörhammer aus dem niederbayerischen Freyung machen derzeit etwas vor, wovon andere sich nicht mal zu träumen trauen. Im Interview reden sie über ihre Gründe, sich mit dem Onlinemagazin “Da Hogn” auf eigene Füße zu stellen und Lokaljournalismus zu machen, der mit der üblichen Vereinsmeierei so ganz und gar nichts zu tun hat …“ Ein Gespräch über den Arbeitsalltag, die Möglichkeiten zur Finanzierung eines derartigen Projekts sowie die Zukunftsperspektiven für weitere Ideen und journalistische Entfaltungsmöglichkeiten.

Da Hog’n

 

 

Christian Jakubetz, Jahrgang 1965. Stationen u.a. beim ZDF, N 24, ProSiebenSAT1 sowie bei diversen Tageszeitungen. Dozent u.a. an der Deutschen Journalistenschule in München und Lehrbeauftragter für Onlinejournalismus an der Universität Passau. Herausgeber des Buchs “Universalcode”(Euryclia, 2011) und Autor des Buchs “Crossmedia” (UVK, 2008).

Seit 2006 freiberuflich tätig u.a. für das ZDF, die FAZ und die deutsche Ausgabe von “WIRED”. Blogger mit “jakblog.de”. Weitere Tätigkeit als Berater für Medienunternehmen, insbesondere im Bereich der Digitalisierung und der Onlinestrategien für Redaktionen. Insbesondere interessiert er sich für den Einsatz und die Entwicklung von Video- und Audioformaten sowie multimedialer Darstellungsformen.

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